Erich Fischer: «Die Dürre ist intensiver als die historische»

Erich Fischer: «Die Dürre ist intensiver als die historische»

vor 1 Woche
Es herrscht eine doppelte Dürre: Zur geringen Bodenfeuchtigkeit sinken auch die Abflussmengen in Flüssen. Hinzu kommen höhere Temperaturen. Wie sich diese Erwärmung auch auf Meeresströmungen auswirken kann, soll der neue Weltklimabericht zeigen. ETH-K ...
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Tagesgespräch

Beschreibung

vor 1 Woche
Es herrscht eine doppelte Dürre: Zur geringen Bodenfeuchtigkeit
sinken auch die Abflussmengen in Flüssen. Hinzu kommen höhere
Temperaturen. Wie sich diese Erwärmung auch auf Meeresströmungen
auswirken kann, soll der neue Weltklimabericht zeigen.
ETH-Klimatologe Erich Fischer ist einer der Autoren. Mit den
schwindenden Gletscher sinken die Pegelstände der Flüsse, mit den
höheren Temperaturen trocknen die Böden stärker aus als früher.
Deshalb ist die aktuelle Trockenheit nur bedingt vergleichbar mit
den historisch Dürren. Der Klimatologe der ETH Zürich forscht zu
Extremereignissen und berechnet auch sogenannte
Worst-Case-Szenarien – damit sich Gesellschaft, Politik und
Wirtschaft für die Zukunft wappnen können. Wie kann die Umsetzung
dieser Szenarien in Schutzmassnahmen funktionieren? Fischer ist
einer der Hauptautoren des Weltklimaberichts. Der nächste wird sich
auch mit den Auswirkungen des Klimawandels auf Meeresströmungen
beschäftigen. Welche Szenarien sind denkbar, wenn sich die Strömung
des Golfstroms verändert? Und wie liesse sich die zunehmende
Klimaerwärmung noch aufhalten? Erich Fischer ist zu Gast im
Tagesgespräch bei Karoline Arn.
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