32 | Dunning-Kruger-Effekt

32 | Dunning-Kruger-Effekt

vor 1 Woche
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Beschreibung

vor 1 Woche
Warum fühlen wir uns manchmal besonders sicher, obwohl wir noch so
wenig wissen – und warum wachsen mit echtem Wissen oft auch die
Zweifel? Warum wirken manche Menschen so unglaublich überzeugt von
ihrer Meinung – während andere trotz großer Expertise immer wieder
sagen: „Es kommt darauf an."? Die Antwort liegt in einem
faszinierenden psychologischen Phänomen: dem Dunning-Kruger-Effekt.
In dieser Folge der Serie „Die größten Denkfehler unseres Gehirns“
sprechen wir darüber, warum unser Gehirn das eigene Wissen manchmal
überschätzt, weshalb gerade Anfänger ihre Fähigkeiten oft besonders
selbstbewusst einschätzen und warum mit wachsender Erfahrung häufig
auch die Erkenntnis wächst, wie komplex die Welt tatsächlich ist.
Es geht um Metakognition – also die Fähigkeit, das eigene Wissen
realistisch einzuschätzen – und um die Frage, warum Unsicherheit
manchmal kein Zeichen von Unwissen ist, sondern von echtem
Verständnis. Vielleicht bedeutet Wissen nicht, auf alles eine
Antwort zu haben. Vielleicht bedeutet Wissen vor allem zu erkennen,
wie viel es noch zu entdecken gibt. Eine Folge über Lernen,
Selbstüberschätzung und die Kraft der intellektuellen Demut.
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