Taktstock, Bleistift oder bloßhändig, Joana Mallwitz?

Taktstock, Bleistift oder bloßhändig, Joana Mallwitz?

vor 5 Tagen
Musik gehört zu den wenigen Künsten, die uns ganz direkt erreichen. Noch bevor wir einen Gedanken formulieren, hat sie längst etwas in uns ausgelöst: eine Erinnerung, eine Stimmung, eine Sehnsucht. Und doch haftet gerade klassischer Musik etwas Paradoxes
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Beschreibung

vor 5 Tagen
Musik gehört zu den wenigen Künsten, die uns ganz direkt erreichen.
Noch bevor wir einen Gedanken formulieren, hat sie längst etwas in
uns ausgelöst: eine Erinnerung, eine Stimmung, eine Sehnsucht. Und
doch haftet gerade klassischer Musik etwas Paradoxes an: Sie gilt
vielen als Hochkultur, manchmal als einschüchternd, als elitär,
obwohl kaum etwas unmittelbarer sein kann als ein Klang, der einen
berührt. Die deutsche Dirigentin Joana Mallwitz hat einen Weg
gefunden, diese vermeintliche Distanz aufzulösen. Sie dirigiert
nicht nur einige der bedeutendsten Orchester der Welt, sondern
versteht es auch, Menschen für Musik zu begeistern, die bisher
vielleicht keinen Zugang zu ihr gefunden haben – als Chefdirigentin
des Konzerthausorchesters Berlin, als gefeierte Operndirigentin und
leidenschaftliche Musikvermittlerin. Im Kultur Kompass spricht sie
über fantasievolles Hören, das Wunder eines Symphoniekonzerts und
warum das Ohr das wichtigste Körperteil beim Dirigieren ist.
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