Wie viel Google Ads Budget brauchst du wirklich? So rechnest du richtig

Wie viel Google Ads Budget brauchst du wirklich? So rechnest du richtig

vor 2 Tagen
Warum du dein Werbebudget nicht schätzen solltest – und welche Zahl stattdessen entscheidet.
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Ads. Automation. Umsatz.

Beschreibung

vor 2 Tagen
„Wie viel Budget habt ihr für Google Ads eingeplant?“ Auf diese
Frage höre ich erstaunlich oft: „Das kommt darauf an, was dabei
rauskommt.“ Das klingt logisch. Hat aber einen entscheidenden
Haken: Das Ergebnis hängt vom Budget ab – und gleichzeitig soll das
Budget vom Ergebnis abhängen. So drehst du dich im Kreis. Die
bessere Ausgangsfrage lautet deshalb nicht: Wie viel Werbebudget
soll ich einsetzen? Sondern: Was darf mich ein neuer Kunde kosten?
---- Warum die Budgetfrage oft die falsche erste Frage ist Bevor
deine Kampagnen laufen, kannst du meist nicht seriös sagen, was
eine Anfrage über Google Ads kosten wird. Was du aber berechnen
kannst: - Was bringt dir ein durchschnittlicher Kunde? - Wie viel
Umsatz entsteht nicht nur beim ersten Auftrag, sondern über die
gesamte Kundenbeziehung? - Wie viele Anfragen brauchst du
durchschnittlich für einen neuen Kunden? - Was darf eine Anfrage
damit maximal kosten? Aus diesen Zahlen lässt sich ein sinnvolles
Werbebudget wesentlich besser ableiten als aus einer spontan
festgelegten Monatszahl. ---- Vom Kundenwert zum erlaubten
Leadpreis Angenommen, du brauchst fünf Anfragen für einen neuen
Auftrag. Dann ist entscheidend, wie viel dieser Kunde für dein
Unternehmen tatsächlich wert ist. Gerade bei Dienstleistungen oder
Handwerksbetrieben entsteht der Wert eines Kunden oft nicht nur
beim ersten Auftrag. Ein zufriedener Kunde kauft erneut, vergibt
größere Folgeaufträge oder empfiehlt dich weiter. Deshalb solltest
du nicht nur den ersten Umsatz betrachten, sondern den
realistischen Kundenwert über einen längeren Zeitraum. Erst dann
kannst du beantworten: - Wie viel darf ein neuer Kunde kosten? -
Wie viel darf eine Anfrage kosten? - Welches Werbebudget ist
wirtschaftlich sinnvoll? ---- Warum ein zu kleines Testbudget teuer
werden kann 500 oder 1.000 Euro „einfach mal zum Testen“ klingt
zunächst vorsichtig. Das Problem: - Zu wenig Budget erzeugt zu
wenig Klicks. - Zu wenig Klicks erzeugen zu wenig Anfragen. - Zu
wenig Anfragen liefern zu wenig Daten. - Ohne ausreichende Daten
kannst du kaum beurteilen, ob der Kanal wirklich funktioniert. Wenn
deine Kampagne dauerhaft „durch Budget eingeschränkt“ ist, hast du
zwar Geld ausgegeben – aber möglicherweise trotzdem keine
belastbare Antwort bekommen. ---- Betrachte das erste Budget als
Lernbudget Das erste Werbebudget muss nicht sofort maximale Rendite
produzieren. Seine erste Aufgabe ist, Klarheit zu schaffen. Du
willst herausfinden: - Gibt es ausreichend Suchvolumen? - Erreichst
du deine Zielgruppe? - Lassen sich qualifizierte Anfragen
generieren? - Was kostet eine Anfrage tatsächlich? - Welche
Anfragen werden später zu Kunden? - Welcher Umsatz entsteht daraus?
Wenn diese Zahlen sauber gemessen werden, kannst du dein Budget
anschließend Schritt für Schritt erhöhen oder reduzieren. ---- Der
Entscheidungsrahmen Lege dein Google Ads Budget nicht zuerst nach
Bauchgefühl fest. Rechne rückwärts: 1. Was ist ein Kunde für dein
Unternehmen wert? 2. Wie viele Anfragen brauchst du für einen
Kunden? 3. Was darf damit eine Anfrage kosten? 4. Wie viele Klicks
werden dafür benötigt? 5. Welches Budget brauchst du, um
ausreichend Daten zu sammeln? 6. Rechnet sich die Kundenakquise,
kannst du skalieren. Und wenn die Rechnung nicht aufgeht, kann auch
das ein wertvolles Ergebnis sein. Denn dann weißt du frühzeitig,
dass Google Ads für diesen Fall möglicherweise nicht der richtige
Hebel ist.
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