Master of Scaling: Marketing messbar machen – mit Ads, Automatisierung & KI

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Ads. Automation. Umsatz.
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Trailer zum Master of Search Podcast
06. September 2022
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06. September 2022

Episoden

LinkedIn Ads im B2B: Wann sich der Aufpreis lohnt
08.07.2026
7 Minuten
Deine Kunden sind auf LinkedIn, also solltest du dort auch werben – dieser Gedanke klingt logisch, führt im B2B aber oft in eine teure Sackgasse. LinkedIn kann zwar sehr genau die richtigen Leute erreichen, verlangt dafür aber einen Preis, den sich die wenigsten sauber durchrechnen. ---- LinkedIn ist die teure Einkaufsstraße Stell dir die beste Einkaufsstraße deiner Stadt vor: extrem hohe Miete, aber jeder, der vorbeikommt, hat Geld und ist kaufbereit. Genau das ist LinkedIn. Google und Meta sind der gute Standort in der normalen Straße – passende Leute zu einem Bruchteil der Miete. • LinkedIn weiß genau, wer welche Position in welcher Branche und Firma hat • Damit erreichst du sehr gezielt die richtigen Entscheider – das ist ein echter Vorteil • Der Haken: Eine Anfrage kostet über LinkedIn aus unserer Erfahrung oft rund das Zehnfache von Google oder Meta ---- Deine B2B-Kunden sind auch bei Google und Meta Viele glauben zuerst nicht, dass man über Google und Meta gute B2B-Kunden findet. Doch auch Geschäftsführer suchen bei Google aktiv nach Lösungen und sind privat auf Facebook und Instagram unterwegs. • Google erreicht Menschen genau dann, wenn sie aktiv nach einer Lösung suchen – näher am Auftrag geht kaum • Meta erreicht Entscheider über ihre Interessen, auch im B2B • Du kannst dort nicht ganz so fein targetieren wie bei LinkedIn, aber mit sauberem Conversion-Tracking gut genug – und deutlich günstiger ---- Wann LinkedIn trotzdem passt Fair bleiben: Es gibt Fälle, in denen sich der hohe Preis wirklich rechnet. • Sehr enge Zielgruppe: eine bestimmte Position, in einer bestimmten Branche, in großen Firmen • Hoher Auftragswert: Bringt ein Abschluss Zehntausende oder Hunderttausende Euro, darf eine Anfrage auch teurer sein • Dann kann LinkedIn funktionieren – als bewusste Entscheidung, nicht aus dem Bauch heraus ---- Bevor du LinkedIn-Kampagnen startest, beantworte zwei Fragen: Was darf dich eine konkrete Anfrage kosten? Und welcher Auftragswert steht am Ende dahinter? Rechne das für jeden Kanal einmal durch. In den meisten Fällen fährst du mit Google und Meta besser – LinkedIn kannst du später immer noch testen, falls es überhaupt nötig ist. Sei vorsichtig, wenn dir jemand LinkedIn als den einzig richtigen Weg für B2B verkauft.
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50€ pro Anruf, 150€ pro Anzeige – wo ist der Haken?
05.07.2026
18 Minuten
Eine neue Anfrage bekomme ich über einen anderen Weg doch viel günstiger – warum sollte ich dann Geld für den teureren Kanal ausgeben? Diese Frage hören wir in Erstgesprächen oft. Sie ist fair und zeigt, dass du rechnest. Aber sie hat ein paar Lücken. ---- Warum der reine Preis pro Anfrage in die Irre führt Wer aktiv angesprochen wird, hat gerade nicht an dich gedacht – du unterbrichst ihn. Wer dich über eine Anzeige selbst findet, sucht bereits und ist deutlich näher am Kauf. Gleicher Preis, völlig andere Kaufphase. • Der günstige Weg wächst mit Menschen: mehr Anfragen brauchen mehr Personal und mehr Stunden – die Menge ist gedeckelt. • Wird die Person krank oder kündigt sie, bricht dieser Weg im schlimmsten Fall komplett weg. • Ein System wie Suchanzeigen wächst mit Budget statt mit Personal – planbarer und weniger abhängig von Einzelnen. • Bei gekauften Leads bist du selten der Einzige, der anruft – dieselbe Person wird von mehreren Anbietern kontaktiert. • Manche Menschen erreichst du über aktives Ansprechen gar nicht – über den richtigen Kanal finden sie von selbst zu dir. ---- Die eigentliche Frage: nicht entweder-oder, sondern zusammen Eine Anfrage ist nie nur eine Anfrage. Sie ist ein Schritt in einer Kette, bis am Ende jemand kauft. Die Wege spielen nicht gegeneinander, sie verstärken sich. • Studien nennen im Schnitt weit über 25 Kontaktpunkte bis zum Kauf – je nach Branche auch mehrere hundert. • Wer deine Werbung schon kennt, reagiert auf einen späteren Anruf viel offener. • Das Apfelkuchen-Bild der Attribution: Schaust du nur auf den letzten Kontaktpunkt vor dem Kauf, übersiehst du alles, was vorher dazu geführt hat. ---- Bewerten kannst du nur, was du misst Viele Unternehmen können nicht klar sagen, worüber ihre Kunden kommen und was ein Neukunde wirklich kostet – an Zeit und an Budget. • Mit Conversion Tracking misst du nicht nur die Zahl der Anfragen, sondern auch Qualität, Stornos und den Customer Lifetime Value. • Erst mit dieser Klarheit lassen sich Kanäle ehrlich vergleichen und sinnvoll kombinieren. ---- Bevor du Kanäle gegeneinander rechnest, beantworte drei Fragen: Wie viele Wege habe ich, um Neukunden zu gewinnen? Was kostet mich jeder – an Zeit und an Budget? Und wie warm oder kalt sind die Kontakte darüber? Verlass dich nie nur auf einen Weg. Was heute gut läuft, muss nicht in drei Jahren noch laufen.
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Hitze im Büro: Warum eine Klimaanlage mehr ist als Komfort
01.07.2026
20 Minuten
In dieser Folge geht es darum, warum Hitze im Büro kein kleines Komfortproblem ist. Wenn Räume überhitzen, arbeiten Menschen langsamer, machen mehr Fehler und sind schneller erschöpft. Gerade für Unternehmen mit Kundenkontakt, Beratung, Verkauf, Praxisräumen oder konzentrierter Büroarbeit kann eine Klimaanlage oder ein Klimagerät deshalb eine sinnvolle Investition sein.
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Brauchst du jetzt eine GEO-Strategie für die KI-Suche?
28.06.2026
23 Minuten
Gerade schreiben dich vielleicht Berater oder Tools an, die dir eine GEO- oder Answer-Engine-Strategie verkaufen wollen. Und überall liest du, dass die KI-Suche jetzt alles verändert. Die Frage dahinter: Musst du etwas komplett Neues tun – oder reicht dein SEO? Google hat im Mai offiziell Stellung bezogen: Wer gutes SEO macht, muss für die KI-Suche kaum etwas ändern. Das stimmt zu einem großen Teil – ist aber nicht die ganze Wahrheit. Wir ordnen nüchtern ein, was wirklich zählt und wo Google im eigenen Interesse etwas zu einfach macht. ---- Was Google sagt – und warum es zu 80 Prozent stimmt Die KI-Übersicht und der KI-Modus von Google bauen auf demselben Ranking-System wie die klassische Suche auf. Wer organisch nicht auftaucht, taucht meist auch in der KI-Antwort nicht auf. Das Fundament bleibt also dasselbe: • Technische Basis: schnelle Ladezeit, saubere Indexierbarkeit und Crawlbarkeit • Inhalte mit echtem Mehrwert, die deine Expertise erkennbar machen • Sichtbarkeit dadurch, dass andere über dich reden und auf dich verweisen ---- Warum es trotzdem komplexer ist Google ist nicht das einzige Spielfeld. ChatGPT, Claude, Perplexity und Gemini haben eigene Quellen und eine eigene Logik – nur ein Bruchteil dessen, was ChatGPT zitiert, steht überhaupt in Googles Top 10: • ChatGPT zieht stark aus Bing, Reddit, Wikipedia und LinkedIn • Perplexity hat einen eigenen Index und bevorzugt Inhalte der letzten 30 Tage • Claude gewichtet B2B, Glaubwürdigkeit, fachliche Tiefe und Autorenprofile • Gemini wertet kontinuierlichen YouTube-Content als Faktor ---- Die vier Google-Mythen im Daten-Check Google nennt vier Dinge, die du angeblich nicht mehr brauchst. Außerhalb von Google zeichnen die Daten anderer Tools ein anderes Bild: • Content-Struktur: rund 44 Prozent der Erwähnungen stammen aus den ersten 30 Prozent einer Seite • Strukturierte Daten: ChatGPT zitiert Seiten damit rund 40 Prozent häufiger • Externe Erwähnungen: 85 Prozent aller Marken-Nennungen in KI-Antworten kommen nicht von der eigenen Seite • Klare Antwort früh: rund 44 Prozent der Erwähnungen stammen aus der Einleitung, nicht aus der Tiefe ---- Lokal verkaufen? Dann ist die Lage anders Wer ein Einzugsgebiet bedient, muss sich um GEO vorerst weniger Sorgen machen: • ChatGPT empfiehlt aktuell nur rund 1 Prozent Geschäftsstandorte, Google rund 36 Prozent im Local Pack • Für lokale Empfehlungen nutzt ChatGPT nicht Google Maps, sondern Yelp, Apple Maps und Verzeichnisse ---- Dein nächster Schritt Nicht in Panik geraten und nicht blind Wundertaktiken hinterherlaufen – aber auch nicht ignorieren. Geh in dieser Reihenfolge vor: • Erst messen: spezialisierte KI-Sichtbarkeits-Tools wie Peec AI zeigen, wo du in KI-Antworten auftauchst • Dann die SEO-Grundlagen, externe Erwähnungen und deine Content-Struktur prüfen • Zuletzt klären, welche KI-Plattform für deine Zielgruppe überhaupt relevant ist Wer das ruhig und strukturiert angeht, spart sich teure Schnellschüsse – und bleibt sichtbar, egal wie sich das Feld entwickelt. Links: - https://developers.google.com/search/docs/fundamentals/ai-optimization-guide?hl=de - https://ayzeo.com/blog/geo-is-just-seo-for-google-only
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Wie viel darfst du fragen, bevor der Kunde abspringt?
24.06.2026
26 Minuten
Ein neuer Vertriebler durchläuft unseren kompletten Bewerbungsprozess, überzeugt im Schnuppertag, unterschreibt den Vertrag, arbeitet einen Tag mit – und ist danach spurlos verschwunden. Kein Anruf, keine Reaktion auf E-Mail oder WhatsApp. Auf den ersten Blick eine kuriose Personalgeschichte. Auf den zweiten dieselbe Frage, die sich jeder bei der Leadgewinnung stellt: Wie viel darf ich vorab prüfen, ohne die Richtigen zu vertreiben? ---- Was passiert ist Den Vertrieb haben wir über die Jahre zu unserer größten Baustelle erklärt und deshalb einen mehrstufigen Prozess gebaut, der bewusst Hürden enthält: • Ausschreibung über Indeed mit drei Einstiegsfragen • Sprachnachricht (max. 90 Sekunden) für den ersten akustischen Eindruck • Telefonat mit der Teamassistenz zu Rahmen und Erwartungen • Videocall mit uns beiden • Schnuppertag mit echten Anrufen aus dem CRM An jeder Stufe steigen Kandidaten aus – genau das ist der Sinn. Hier passte alles, bis hin zum Vertrag. Eine spätere Recherche bei einem früheren Arbeitgeber zeigte dasselbe Muster: gleiche Zahlen, gleiches Auftreten, nach zwei Tagen verschwunden. Unsere Vermutung: Der unterschriebene Vertrag selbst war der eigentliche Zweck. ---- Was wir jetzt ergänzen – und was bewusst nicht Wir vertrauen Menschen grundsätzlich erstmal. Nach diesem Fall ergänzen wir zwei gezielte Prüfungen, ohne den Prozess in ein Verhör zu verwandeln: • Zwei Referenzen früherer Arbeitgeber mit Kontaktdaten • Personalausweis zur Bestätigung der Meldeadresse Mehr nicht. Denn jede weitere Frage filtert nicht nur die Falschen aus, sie schreckt auch gute Leute ab. ---- Was das mit deiner Leadgewinnung zu tun hat Dieselbe Logik gilt für jedes Anfrageformular. Du kannst Budget, Umsatz oder Unternehmensgröße abfragen, um die Falschen früh auszusortieren. Jede dieser Fragen ist aber eine zusätzliche Barriere – und vorsichtige, eigentlich passende Interessenten springen ab, bevor du sie überhaupt erreichst. • Wenige Felder bringen mehr Kontakte, dafür gemischtere Qualität • Viele Felder bringen sauberere Anfragen, dafür deutlich weniger davon • Die richtige Dosis hängt davon ab, was dich eine Fehlbesetzung oder ein schlechter Lead wirklich kostet ---- Ein einfacher Entscheidungsrahmen Frag dich bei jeder zusätzlichen Abfrage: Sortiert sie wirklich die Falschen aus – oder schreckt sie vor allem die Richtigen ab? Ist die Antwort nicht eindeutig, lass das Feld weg. Lieber eine Hürde zu wenig und im Gespräch nachfassen, als die guten Anfragen nie zu bekommen.
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Über diesen Podcast

Master of Scaling – der Podcast für Geschäftsführer/innen und Marketingverantwortliche in KMU, die ihr digitales Wachstum endlich messbar steuern wollen. Ob Google, Meta oder KI-gestützte Automatisierung: Wir zeigen dir, wie du mit klaren Prozessen, strategischen Entscheidungen und smartem Tracking mehr Sichtbarkeit, mehr Leads und mehr Umsatz erreichst – ganz ohne blindes Agentur-Roulette. In jeder Folge bekommst du konkrete Einblicke, Best Practices und praxisnahe Tipps zu: - Google Ads, Meta Ads & datengetriebenem Kampagnenaufbau - Automatisierung & KI im Marketingalltag - Sauberen Tracking-Setups mit GA4, Consent Mode & Tag Manager - Strategischem Denken statt Tool-Chaos Für alle, die ihr Marketing nicht nur umsetzen, sondern verstehen und skalieren wollen.
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