#22: Lion Feuchtwanger und sein Roman "Exil"

#22: Lion Feuchtwanger und sein Roman "Exil"

vor 1 Tag
Exil erzählt vom Leben deutscher Emigranten in Paris, die auf eine Rückkehr nach Deutschland hoffen, während sich das NS-Regime weiter festigt.
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Bücher, die berühren

Beschreibung

vor 1 Tag

Der Roman Exil spielt im Paris der 1930er-Jahre und schildert das
Leben deutscher Flüchtlinge, die nach der Machtübernahme der
Nationalsozialisten nach Frankreich geflohen sind. Noch liegt der
bisher größte und verlustreichste Krieg der Menschheitsgeschichte
in der Zukunft. Der Roman schildert Karrierismus, Opportunismus,
Unterdrückung, Zivilcourage, Liebe und Verrat. Im Mittelpunkt
steht der Komponist Sepp Trautwein und seine Frau Anna. Trautwein
engagiert sich mit journalistischen Mitteln gegen die Nazis,
nachdem der regimekritische Journalist Friedrich Benjamin von den
Nationalsozialisten entführt wurde. Trautwein setzt sich für
dessen Freilassung ein und gerät dabei zunehmend in Konflikt mit
seiner Frau Anna und seinem eigenen künstlerischen Schaffen. In
Exil wird der Wartesaal zur Metapher für die Lage der
Vertriebenen in Paris und anderen Zufluchtsorten. Sie sitzen auf
gepackten Koffern, ohne Heimat, oft ohne Arbeitserlaubnis und
ohne Gewissheit über die Zukunft, während sie auf ein Ende des
Nazi-Regimes warten.
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#22: Lion Feuchtwanger und sein Roman "Exil"
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