#18: Stefan Zweig und die Biografien "Maria Stuart" und "Magellan. Der Mann und seine Tat"

#18: Stefan Zweig und die Biografien "Maria Stuart" und "Magellan. Der Mann und seine Tat"

Zweig beschreibt Maria Stuart als tragische Heldin, als Frau, die an ihrer Leidenschaft, ihrem Ehrgefühl und ihrem Ehrgeiz scheitert. Und Magellan ist bei Zweig ein tragischer Held. Seine Tat ist größer als er selbst.
41 Minuten

Beschreibung

vor 1 Monat

Stefan Zweig beschreibt in einem erzählerisch dichten und
psychologisch ergreifenden Stil Maria Stuarts dramatisches Leben
als jugendliche Königin von Frankreich und schottische Königin
bis zu ihrer Hinrichtung durch Elisabeth. Maria Stuart erscheint
dabei als unselige Heldin, die zwischen Macht, Leidenschaft und
politischen Intrigen zerrieben wird.
Magellan ist bei Zweig ein tragischer Held, kein glänzender
Sieger, der sich gegen unvorstellbare Widerstände und Intrigen
behauptet und unbeirrbar und einsam seinen Weg geht. Magellan
stirbt, bevor er seinen Triumph erlebt. Aber gerade dieses
Scheitern macht ihn für Zweig zu einem Symbol eines unbeirrbaren
Willens. Die Biografie ist eine literarische großartige
Heldengeschichte.

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