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  4. 006 - Strafe, Korrektur, Gewalt - wo verläuft die Grenze im Hundetraining?
Ignorieren ist eine Strafe. Das Knie hochnehmen, wenn der Hund
anspringt, auch. Und der Ruck an der Leine? Für Iris ganz klar
Gewalt – ohne jeden Lernerfolg.

In dieser Folge sortieren Iris Kaspar (Hundeschule RoyalSteps,
Mannheim) und Ralph Kühnl (PAWCADEMY, Heidelberg) drei Begriffe
auseinander, die im Hundetraining ständig durcheinandergehen:
Korrektur, Strafe und Gewalt. Sie sprechen darüber, was ein Hund
überhaupt verstehen und verarbeiten kann, warum aversive Methoden
kurzfristig wirken und langfristig Vertrauen zerstören – und
warum die stillen Hunde, die plötzlich wieder in die Wohnung
pinkeln, oft die eigentlichen Alarmzeichen setzen.

Iris erklärt ihre Faustregel: Wer eine Grenze einmal setzt und
verstanden wird, hat alles richtig gemacht. Wer sie dreimal
setzen muss, hört besser auf. Und sie erzählt, warum ausgerechnet
ein Wal im Klickertraining zeigt, wo Strafe an ihre Grenzen stößt
– der schwimmt nämlich einfach weg. Ralph nimmt sich die vier
Quadranten der operanten Konditionierung vor und übersetzt, was
positive Strafe, negative Strafe und negative Verstärkung im
Alltag wirklich bedeuten.

Aufgenommen haben wir wieder auf dem Trainingsgelände in Mannheim
– mit Yoda und Paco, die inzwischen völlig unbeeindruckt
danebenliegen.

Ihr habt Fragen an uns? Schickt sie uns – wir beantworten sie in
einer der nächsten Folgen. Und wer Lust hat, mit uns über dieses
Thema zu diskutieren: meldet euch, wir laden gern jemanden ein:
info@royalsteps.de

Mehr über uns auf https://royalsteps.de bzw. https://pawcademy.eu
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„006 - Strafe, Korrektur, Gewalt - wo verläuft die Grenze im Hundetraining?“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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