Warum macht man heute noch / wieder einen Boomer-Shooter? | mit: Fabian Jäckel

Warum macht man heute noch / wieder einen Boomer-Shooter? | mit: Fabian Jäckel

vor 5 Tagen
Gespräche mit Menschen aus der Welt der Spiele
59 Minuten
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Beschreibung

vor 5 Tagen
Ganz kurz fühlte sich Dom Schott wieder wie ein Teenager, als er
die erste Runde Bloodspill startete - ein oldschooliger
Multiplayer-Shooter im düsteren Mittelalter, garniert mit grober
Polygonalgrafik, die an die frühen 2000er Jahre erinnern. Noch ist
das Spiel nur eine Demo aber während der Release noch ein paar
Monate entfernt liegt, merkt Dom Schott jetzt schon: Bloodspill hat
Potential - gerade auch wegen seiner Retro-Inszenierung.
Gleichzeitig muss er sich fragen: Kann ein solcher, sogenannter
Boomer-Shooter in einem überfüllten Spielregal überhaupt noch
erfolgreich sein? Warum nicht gleich ein Spiel machen, das grafisch
für eine womöglich sehr viel größere Zielgruppe ansprechend
aussieht? Um das herauszufinden, trifft Dom den Macher des Spiels:
Fabian Jäckel, ein erfahrener Entwickler, der viele Gedanken zum
Spielemarkt, Retro-Ästhethik und nicht zuletzt der deutschen
Förderlandschaft mitgebracht hat. Doch im Gespräch geht es nicht
nur um Bloodspill, sondern auch um ein älteres Projekt von Fabian,
an dem er weiter im Hintergrund arbeiten will - und das verdammt
ambitioniert aussieht: Calamity - Oath of Despair, ein Mix aus Dark
Souls, Diablo und Roguelite-Überlebenskampf. Klingt abgefahren,
oder? Die beiden sprechen auch darüber.
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