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Episoden

1 Stunde 8 Minuten
Diese Folge erschien ursprünglich begleitend zur gamescom 2025 und kommentierte die Präsenz der Bundeswehr auf der Messe. An dem Phänomen hat sich nichts geändert, die Folge und ihre Beobachtungen bleibt also auch dieses Jahr aktuell. Ursprünglicher Beschreibungstext: Die gamescom 2025 liegt eigentlich schon archiviert und abgelegt in unser aller Aktenordner, aber es gibt da eine Sache, über die wir noch sprechen müssen: Die Bundeswehr und ihre Aktivitäten auf der gamescom 2025, die in vielerlei Hinsicht einen neuen Höhepunkt erreicht hatten. Noch nie war die Bundeswehr mit einem so großen, umfangreichen, teuren - und gut besuchten - Stand auf der größten Spielemesse vertreten: Von der Klimmzugstange über den Panzersimulator bis hin zum Gewinnspiel mit Rekrutierungsgespräch inklusive gab es hier eine ganze Menge zu erleben - und darüber sollten wir sprechen. Dom Schott und Spieleforscher Thomas Spies haben die vergangenen Wochen genutzt, um nicht nur ihre eigenen Gedanken und Beobachtungen zur Präsenz der Bundeswehr auf der gamescom zu sortieren, sondern auch die Armee selbst um ein offizielles Statement zu beten. Das ist nun im Postfach von OK COOL eingetrudelt, weswegen sich das Duo vor dem Mikrofon getroffen hat, um über die Aktivitäten der bundeswehr auf der gamescom zu diskutieren, die Stellungnahme des Pressesprechers zu beleuchten und die Gamifizierung von Krieg zu diskutieren.
1 Stunde 55 Minuten
Es ist vollbracht: Die größte Spielemesse der Milchstraße liegt ein weiteres Mal hinter uns. Zu den über 300.000 BesucherInnen zählten auch Dom Schott und Geraldine Hohmann, die sich mit ganz unterschiedlichen Missionen durch die Hallen zwängten. Eine Woche nach Messe-Schluss treffen sich die beiden vor dem Mikrofon wieder, um einander von ihren größten Abenteuern zu berichten. Die Bandbreite der Themen reicht von Hitzemärschen über eine öffentichkeitswirksame Standpauke bis hin zu einem zweifelhaften Supermarkt-Einkauf. Und ja, es geht auch um Spiele, aber ausnahmsweise nicht in erster Linie - das ändern wir dann in ein paar Tagen mit einem weiteren, umfangreichen Podcast, in dem Entwickler und Aussteller der gamescom berichten, wie sie die Messe wahrgenommen haben - und ob diese Riesenveranstaltung aus ihrer Sicht überhaupt noch einen Besuch wert ist.
58 Minuten
Ivette Schmidt hat eine ungewöhnliche Idee für ihr Spieldebüt gewählt: Motten! In Mothkeep schwingen wir uns in eine wunderschön inszenierte Naturlandschaft, beobachten unterschiedlichste Mottenarten und dokumentieren unsere Funde in einem Forschungstagebuch. Klingt gemütlich, ist gemütlich - und bringt uns ganz nebenbei etwas über die unterschiedlichsten Mottenarten unserer Breitengraden bei. Denn für das Spiel hat Ivette reichlich Recherche betrieben. Aber das ist nicht die einzige Besonderheit ihres Spiels. Obwohl das ursprünglich gar nicht die Absicht des Spiels war, fühlt sich Mothkeep trotzdem wie eine Kriegserklärung gegen die Folgen der Klimakatastrophe an. Die Mottenbeobachtung konfrontiert uns nämlich mit natürlich-idyllischen Landschaftsbildern, die es so heute nur noch selten zu sehen gibt, erst recht, wenn man in einer Großstadt lebt. Und das ist kein Zufall: Ivette hat für diese handgemalten Szenen viele Erinnerungen an ihre Kindheit auf dem Land einfließen lassen und mit ihrem Spiel Eindrücke dokumentiert, die wegen der Klimaveränderung in unserer Welt selten geworden sind.
35 Minuten
Schon die Spielepackung von Sanitarium sieht vielversprechend aus: ein panisch aufgerissenes Auge, das zwischen Bandagen an uns vorbeistarrt. Die Packungsrückseite prophezeit einen "Abstieg in den Wahnsinn", eine Erkundungstour durch die menschliche Psyche und eine dicke Portion "gnadenlosen Horror". In dieser Spielepackung verbirgt sich der Datenträger für ein wahrhaftig besonderes Spiel des Studios DreamForge Intertainment (ja, mit einem großen "I"). Sanitarium ist ein Rollenspiel, das uns zum Gefangenen einer bizarren Welt macht. Orientierungslos erwachen wir in einer "Nervenheilanstalt", aus der wir zu entkommen versuchen. Der Fluchtversuch führt uns durch albtraumhafte Level, über einen seltsamen Jahrmarkt und in ein Dorf, in dem ausschließlich makabere Kinder zu leben scheinen. Poah. Sanitarium hat trotz eines gewissen kommerziellen Erfolgs nie den Sprung ins kulturelle Gedächtnis der Spielewelt geschafft, gilt aber unter Genre-Kennern als Geheimtipp und Klassiker. Das genügt Dom Schott, um den Titel endlich einmal selbst nachzuholen, auf dass er während der Recherche zu einem ganz anderen Podcast zufällig stieß. Mit an seiner Seite für diese Nachholaktion: Horror-Auskennerin Sina, die schon häufiger mit Dom das Mikrofon gekreuzt hat - und zu den größten Sanitarium-Fans überhaupt zählt. Die Voraussetzungen sind also ideal für ein ganz besonderes Spiel. Das Vorgeplänkel, unser "Warm-Up" für den Titel, ist frei für alle interessierten HörerInnen verfügbar, die komplette Besprechung inklusive Spoilerteil ist exklusiv für alle Steady-Supporter.
1 Stunde 2 Minuten
Dr. Stefan Simond hat einen großen Teil seines Forscherlebens der Beschäftigung mit "Wahnsinn" in Spielen gewidmet: er begutachtete Gegner in Zwangsjacken, analysierte fetischisierte Patientinnen und stellte sich die Frage, warum die Spielewelt seit Jahrzehnten so sehr vom "Wahnsinn" fasziniert ist, das sie ihn immer wieder als Stilmittel und Eigenschaft zitiert. Von Vaas Montenegro aus FarCry über Outlast bis Bloodborne - die Chancen stehen gut, dass SpielerInnen dieses Phänomen schon einmal auf dem Bildschirm begegnet ist. Aber warum ist das so? Gemeinsam mit Dom Schott sucht Stefan Simond nach Gründen für die scheinbare Omnipräsenz des "Wahnsinns" in Videospielen und kontrastiert die fiktiven, oftmals stark verzerrten Darstellungen mit seiner Berufserfahrung als Pfleger in einer psychiatrischen Klinik. Kleine Vorwarnung: Im Gespräch geht es um teils sehr eindrückliche Schilderungen aus dem Alltag in einer psychiatrischen Klinik und mentale Erkrankungen im Allgemeinen. Wer sich nicht danach fühlt, kann sich diese Folge für einen besseren Tag aufheben!
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Über diesen Podcast

OK COOL ist das unabhängige Magazin über Menschen, Spiele und ihre Geschichten. Sowohl in tiefgründigen Audioreportagen als auch in kurzweiligen Gesprächen lernt Gastgeber und Journalist Dom Schott jede Woche neue Menschen kennen, die mal mehr, mal weniger viel mit Spielen und Medien zu tun haben — von der Entwicklerin bis zum Wissenschaftler. Es geht um Arbeitsrealitäten, Alltagsgeschichten, Spieleentwicklung, Zukunftsängste und vieles, vieles mehr.
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