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Zukunft Natur
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Beschreibung
vor 1 Woche
Pflanzenliste von Corinne ganz unten
In dieser Folge spreche ich mit Corinne Rüedi von "Natur am Haus"
über die Möglichkeiten der Vertikalbegrünung und warum
Hausfassaden ein enormes Potenzial für Klima, Biodiversität und
Lebensqualität bieten.
Corinne erklärt zuerst mal den Unterschied zwischen
bodengebundener Begrünung und Vertikalbegrünung. Sie stellt die
verschiedenen Begrünungssysteme vor und zeigt, welche technischen
Lösungen und Kletterhilfen je nach Gebäude zum Einsatz kommen.
Zudem erfahren wir, weshalb in der Schweiz Millionen von
Quadratmetern Fassaden für eine Begrünung geeignet wären.
Anschliessend sprechen wir über die passenden Pflanzen. Corinne
erklärt, welche Arten sich für vertikale Begrünung eignen, welche
Pflanzen selbstständig an Fassaden klettern und welche eine
Rankhilfe benötigen. Dabei geht es auch über eine oft diskutierte
Pflanze, dem Efeu und ob diese tatsächlich Schäden an
Hausfassaden macht, oder ist ihr schlechter Ruf unbegründet?
Ein weiterer Schwerpunkt ist der Einfluss begrünter Fassaden auf
das Gebäude und das Mikroklima. Corinne zeigt anhand von
Messergebnissen, wie Pflanzen die Fassade vor Hitze schützen, die
Gebäudehülle isolieren und warum Begrünungen mit Rankhilfen
häufig eine noch stärkere kühlende Wirkung erzielen als
selbstkletternde Pflanzen.
Wir sprechen zudem über die zahlreichen Tierarten, die begrünte
Fassaden als Lebensraum nutzen, und darüber, wie das Konzept des
Animal Aided Design dazu beitragen kann, Gebäude von Anfang an
naturfreundlich zu planen.
Zum Schluss gibt Corinne praktische Tipps für die Umsetzung. Sie
erklärt, welche Fehler häufig gemacht werden, warum Unsicherheit
viele Menschen vom Begrünen ihrer Fassade abhält und wie auch
Mieterinnen und Mieter eine Vertikalbegrünung realisieren können.
Zudem erfahren wir, welche Gemeinden solche Projekte bereits
finanziell oder beratend unterstützen.
Link: naturamhaus.ch
Efeu: Selbstklimmer und einheimisch, Haftwurzeln
haften an Mauer
Dreispitzige Jungfernrebe: Selbstklimmer
Haftscheiben halten am Mauer
Waldreben (diverse einheimische und Europäische
Arten): Benötigt gitterartige Rankhilfen
Kletterrosen (einheimische): Benötigt
gitterartige Rankhilfen, essbar
Kletterrosen (obbenblütige): Nicht einheimisch,
benötigt gitterartige Rankhilfen
Echter Wein: Benötigt vertikale Rankhilfen,
Trauben sind essbar
Hopfen: Einheimisch, benötigt vertikale oder
horizontale Rankhilfen
Waldgeissblatt: Einheimisch, benötigt vertikale
oder horizontale Rankhilfen
Spalierobste (z.B. Aprikosen, Mini-Kiwi, Birnen,
Sauerkirsche): Teils einheimisch, benötigt Holzgitter oder
klassisches Spalier
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