#118: Als die Dämme brachen: Das Jahrtausendhochwasser an der March 2006

#118: Als die Dämme brachen: Das Jahrtausendhochwasser an der March 2006

vor 2 Tagen
mit Georg Schicker und Robert Meißl
54 Minuten
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Beschreibung

vor 2 Tagen
Das Wasser schießt bereits knöchelhoch über die Füße, als Georg
Schicker, ehemaliger Bezirksfeuerwehrkommandant in Gänserndorf, auf
der Dammkrone steht – gegen 3:30 Uhr, mitten in der Nacht. Kurz
darauf heulen in der ganzen Umgebung die Sirenen durch die Nacht:
Zivilschutzalarm. An diesem 3. April 2006 bricht der
Hochwasserschutzdamm bei Jedenspeigen, und das
Jahrtausendhochwasser nimmt seinen Lauf. Ein Rekordwinter mit
gewaltigen Schneemassen und die anschließende Schneeschmelze haben
March und Thaya im Bezirk Gänserndorf über die Ufer treten lassen.
Ein Drittel von Dürnkrut versinkt, rund 300 Häuser müssen evakuiert
werden, und das Bundesheer schließt die Dammlücke in einer
tagelangen Luftbrücke mit Black-Hawk-Hubschraubern. Zwanzig Jahre
danach blicken Georg Schicker, heute Ehrenoberbrandrat, und Robert
Meißl, Bürgermeister von Angern an der March und heute Obmann des
Wasserverbandes, gemeinsam zurück. Warum brach ausgerechnet dieser
desolate Damm, obwohl der Handlungsbedarf seit 1997 bekannt war?
Wie kämpften Tausende Einsatzkräfte gegen die Fluten? Und welche
Lehren prägen den Bezirk bis heute? Darum geht es in der 118.
Blaulichthelden-Podcast-Folge.
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