Beschreibung
vor 2 Tagen
In der dritten Folge der Podcast-Reihe „F³ - Fragen in Frauen in
der Forschung“ haben Jarne Jargow und Kathleen Schumann die
Professorin Janine Himmel zu Gast, die für das Themenfeld
Automatisierungstechnik neu an die Technische Hochschule
Brandenburg berufen wurde.
In dieser Folge erzählt Janine Himmel, welchen Weg zur
HAW-Professur sie genommen hat und was ihr am meisten geholfen
hat, sich in einer männlich dominierten Fachrichtung zu
behaupten. Sie verrät uns in aller Offenheit, dass sie – wie
viele andere Frauen – immer noch das Gefühl hat, nicht klug genug
zu sein und hat einige Ideen, woher dieses Gefühlt kommt und was
dagegen helfen kann.
Frau Prof. Himmel erklärt, wie Steuerungs- und Regelungstechnik
dazu beitragen, dass wir zuhause einen Saugroboter selbstständig
fahren lassen können und wie in der Automatisierungstechnik
geforscht wird. Sie erzählt, warum Praxiserfahrung für die
HAW-Professur so bedeutsam ist und was die HAW-Professur der
Industriekarriere voraushat.
Wir erfahren, wie sich Frau Himmels Karriereziel HAW-Professur
manifestiert hat, ob ihr Weg zur Professur eher geschmeidig wie
eine gut geölte Maschine verlief oder ob es Steuerungs- und
Regelungsbedarf gab. Dabei erfahren wir: wohlgesonnene
Wegbegleiter:innen und hilfreiche Unterstützungsprogramme sind
ein echter Game Changer! Wir lernen, dass sich der Weg gelohnt
hat für all die Vorteile, die sie jetzt als HAW-Professorin
genießt.
Wir reden auch über das Ungleichgewicht von Männern und Frauen im
MINT-Bereich und diskutieren den Einfluss historisch gewachsener
und gesellschaftlich verankerter Geschlechterstereotype. Janine
Himmel ist überzeugt: Das Geschlecht sollte für die Berufswahl
keine Rolle spielen!
Ein großer Schwerpunkt dieser Folge liegt auf einem Phänomen, das
viele leistungsstarke Frauen im MINT-Bereich aber auch andere
Personengruppen kennen: das Imposter-Phänomen. Janine Himmel
gesteht, dass sie selbst jetzt nach ihrer Berufung zur
Professorin das Gefühl, unzureichend zu sein, immer noch nicht
los ist. Sie macht dabei den Zusammenhang dieses Phänomens mit
der starken Unterrepräsentanz von Frauen in MINT-Fächern
deutlich. In dem Kontext lernen wir, was ein aufgeblasener
Luftballon mit dem Gefühl der eigenen Dummheit zu tun hat. Zum
Glück hat Frau Himmel auch gute Tipps, was im Umgang mit dem
Imposter-Phänomen gut hilft.
Diese Episode richtet sich an alle, die das Imposter-Phänomen
kennen und manchmal das Gefühl haben, sie wären nicht gut genug.
Sie bietet einen ehrlichen Einblick in Themen der Gleichstellung
im Wissenschaftssystem, insbesondere im MINT-Bereich. Besonders
spannend ist sie für Studierende, Absolvent:innen und
Promovierende, die wissen möchten, wie der Weg vom Studium bis
zur Professur an einer Hochschule für angewandte Wissenschaften
verlaufen kann.
Keywords: Professorin, HAW, Hochschule für Angewandte
Wissenschaften, Forschung, Wissenschaftskarriere,
MINT, #WomenInSTEM , Frauen in der
Wissenschaft, Impostersyndrom, Gleichstellung, TripleF, ProTHB,
THB
Mehr von Frau Prof. Himmel:
https://technik.th-brandenburg.de/fachbereich-technik/aktuelles/aktuelles-details/news/4115-gezielt-zur-haw-professur-thb-begruesst-neue-professorin-fuer-automatisierungstechnik/
Link Studie zur leaky Pipeline
https://www.innovative-frauen-im-fokus.de/infopool/daten-und-fakten/frauen-in-der-wissenschaft/leaky-pipeline-in-der-wissenschaft/
Link zu Imposter-Studie:
Social Psychology of Education (2025) 28:129
https://doi.org/10.1007/s11218-025-10090-0
Credits Jingle:
Musik: „Startup_Mid 2“ von grand_project
Quelle: Pixabay
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