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Beschreibung
vor 2 Tagen
Es gehört zu den wenigen festen Ritualen im Christentum, und doch
hat es in der Kirchengeschichte zu großen Differenzen geführt:
das Abendmahl. Ist es eine magische Wandlung, ein übernatürlicher
Ort der Begegnung oder doch ein reines Erinnerungsmahl? Wie oft
sollte man es überhaupt feiern? Und was bedeutet es, das
Abendmahl „unwürdig“ zu nehmen – trifft einen dann wirklich der
Blitz?
In dieser Folge diskutieren Joél und Timo ein Thema, das direkt
zum Herz unseres Glaubens führt. Sie blicken zurück auf ihre
eigenen Abendmahls-Prägungen zwischen freikirchlicher Lockerheit
und sakrale Tradition, machen einen rasanten Ausflug in die
Kirchengeschichte von Ignatius bis Zwingli und stellen die
entscheidende Frage: Wie schaffen wir es, dass das Abendmahl
nicht zu einem organisatorischen Klotz am Bein verkommt, sondern
wieder zu dem wird, was es sein soll: ein kraftvoller Anker
unserer Identität?
Hör rein, wenn du wissen willst:
Welche Bedeutung wir dem Abendmahl beimessen sollten
Was Gottes Idee hinter diesem außergewöhnlichen Ritual
gewesen sein könnte
Wie das Abendmahl in unseren Kreisen wieder seine ganze Kraft
entfalten kann
Shownotes:
1. Korinther 11,17–34 (Das Abendmahl in Korinth und die Frage
nach dem würdigen Empfang)
Johannes 6,51–58 (Jesus als das Brot des Lebens)
Marburger Religionsgespräch (1529): Der Streit zwischen
Martin Luther und Huldrych Zwingli über die Präsenz Christi im
Abendmahl („Hoc est corpus meum“).
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