Johann Georg Schrepfer - Der Geisterbeschwörer von Leipzig

Johann Georg Schrepfer - Der Geisterbeschwörer von Leipzig

vor 1 Tag
Ein verschuldeter Kaffeehauswirt, Freimaurerkreise, angebliche Totenbeschwörungen und ein Tod, der bis heute Fragen offenlässt.
1 Stunde 8 Minuten
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Beschreibung

vor 1 Tag
Leipzig, 18. Jahrhundert: Johann Georg Schrepfer führt ein
Kaffeehaus im Barfußgäßchen, ist hoch verschuldet und träumt
offenbar von einer größeren Rolle. Er gibt sich als Eingeweihter
aus, spricht von schottischer Maurerei, Jesuiten, Rosenkreuzern und
geheimem Wissen — und behauptet schließlich, er könne die Toten
erscheinen lassen. In abgedunkelten Räumen, zwischen Rauch,
Kerzenlicht, Alkohol, Erwartung und vermutlich optischen Tricks,
inszeniert Schrepfer angebliche Geistererscheinungen. Seine
Auftritte faszinieren Männer aus Leipziger Logenkreisen, bringen
ihn in Konflikt mit der Minerva zu den drei Palmen und führen ihn
schließlich bis nach Dresden. Aus einem verschuldeten
Kaffeehauswirt wird für kurze Zeit eine rätselhafte Figur zwischen
Aufklärung, Aberglaube, Macht und Manipulation. Doch am Ende steht
ein Tod im Leipziger Rosental, der offiziell als Selbsttötung
protokolliert wurde — und bis heute nicht alle Fragen beantwortet.

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