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Beschreibung
vor 19 Stunden
Was ist Dunkle Materie? Wie schafft es das Weltall, Teilchen
hundertmal mehr zu beschleunigen als die Menschen im größten Labor
der Welt? Diese und weitere grundsätzliche Fragen zum Aufbau des
Universums beschäftigen Teilchen- und Astrophysiker*innen. Fast
schon philosophische Fragen. Dabei haben sie bemerkenswert gute
Laune und Spaß an der Arbeit, die sie mit Kolleginnen und Kollegen
rund um den Globus gemeinsam leisten. Prof. Dr. Julia Tjus,
Astrophysikerin an der Ruhr-Universität Bochum, und Prof. Dr.
Johannes Albrecht, Teilchenphysiker an der Technischen Universität
Dortmund, sind zu Gast bei Sven-Daniel Gettys im Podcast Think.
Try. Transform. zur Bewerbung des Ruhr Innovation Lab in der
Exzellenzstrategie. Sie stehen für die Focal Area „Matter in
terrestrial and cosmic laboratories“. Kleine Teilchen und riesige
Detektoren Bei ihnen geht es um die kleinsten Teilchen, aus denen
die Materie aufgebaut ist. Dafür benötigen sie die größten
Experimente, die die Welt je gebaut hat: Johannes Albrecht,
Sprecher des Exzellenzclusters Color meets Flavor an der TU
Dortmund, experimentiert mit seinem Team unter anderem am CERN in
Genf. „Das ist die größte Maschine, die die Menschheit je gebaut
hat“, schwärmt er. Hier lassen die Forschenden Teilchen mit hohen
Geschwindigkeiten aufeinanderprallen, um zu verstehen, welche
Energien sie enthalten und wie sie wechselwirken. Julia Tjus
interessiert sich für ganz ähnliche Prozesse, nur dass diese im
Weltall stattfinden, wo die Teilchen auf noch viel höhere
Geschwindigkeiten beschleunigt werden. „Wir wollen wissen, woher
die Teilchen kommen, die uns in Form von kosmischer Strahlung
erreichen“, erklärt sie. Eine bestimmte Art von Teilchen, die
Neutrinos, beobachten Physikerinnen und Physiker mittels eines
riesigen Detektors im Eis der Antarktis, der jährlich rund 100
Spuren solcher Teilchen aufzeichnet. „Wir wollen verstehen: Wie
funktioniert das Universum“, sagt Albrecht. „Wenn man die Dinge
fundamental versteht, hat das langfristig auch immer einen Nutzen“,
ergänzt Julia Tjus. Beide sind sicher, dass das Ruhrgebiet in der
Weltcommunity der Physik einen substanziellen Beitrag leisten kann,
um Antworten auf die grundlegenden Fragen zu finden. In dieser
Folge erfahrt Ihr • Welche Kräfte im Universum wirken und ob es
vielleicht mehr als die bekannten geben könnte • Wie es ist, am
Südpol zu forschen • Welchen wirtschaftlichen Wert die
Grundlagenforschung hat • Was die Physik heute noch nicht weiß •
Welche Rolle Künstliche Intelligenz schon vor 20 Jahren gespielt
hat RAPP-Center: https://rapp.uaruhr.de/ SFB Cosmic interacting
Matters: https://www.sfb1491.ruhr-uni-bochum.de/ Exzellenzcluster
Color meets Flavor: https://color-meets-flavor.de/ IceCube Neutrino
Observatory: https://icecube.wisc.edu/ Astronomieshow “Unser
exotisches Universum”:
https://www.planetarium-bochum.de/de_DE/calendar/unser-exotisches-universum.1383744
hundertmal mehr zu beschleunigen als die Menschen im größten Labor
der Welt? Diese und weitere grundsätzliche Fragen zum Aufbau des
Universums beschäftigen Teilchen- und Astrophysiker*innen. Fast
schon philosophische Fragen. Dabei haben sie bemerkenswert gute
Laune und Spaß an der Arbeit, die sie mit Kolleginnen und Kollegen
rund um den Globus gemeinsam leisten. Prof. Dr. Julia Tjus,
Astrophysikerin an der Ruhr-Universität Bochum, und Prof. Dr.
Johannes Albrecht, Teilchenphysiker an der Technischen Universität
Dortmund, sind zu Gast bei Sven-Daniel Gettys im Podcast Think.
Try. Transform. zur Bewerbung des Ruhr Innovation Lab in der
Exzellenzstrategie. Sie stehen für die Focal Area „Matter in
terrestrial and cosmic laboratories“. Kleine Teilchen und riesige
Detektoren Bei ihnen geht es um die kleinsten Teilchen, aus denen
die Materie aufgebaut ist. Dafür benötigen sie die größten
Experimente, die die Welt je gebaut hat: Johannes Albrecht,
Sprecher des Exzellenzclusters Color meets Flavor an der TU
Dortmund, experimentiert mit seinem Team unter anderem am CERN in
Genf. „Das ist die größte Maschine, die die Menschheit je gebaut
hat“, schwärmt er. Hier lassen die Forschenden Teilchen mit hohen
Geschwindigkeiten aufeinanderprallen, um zu verstehen, welche
Energien sie enthalten und wie sie wechselwirken. Julia Tjus
interessiert sich für ganz ähnliche Prozesse, nur dass diese im
Weltall stattfinden, wo die Teilchen auf noch viel höhere
Geschwindigkeiten beschleunigt werden. „Wir wollen wissen, woher
die Teilchen kommen, die uns in Form von kosmischer Strahlung
erreichen“, erklärt sie. Eine bestimmte Art von Teilchen, die
Neutrinos, beobachten Physikerinnen und Physiker mittels eines
riesigen Detektors im Eis der Antarktis, der jährlich rund 100
Spuren solcher Teilchen aufzeichnet. „Wir wollen verstehen: Wie
funktioniert das Universum“, sagt Albrecht. „Wenn man die Dinge
fundamental versteht, hat das langfristig auch immer einen Nutzen“,
ergänzt Julia Tjus. Beide sind sicher, dass das Ruhrgebiet in der
Weltcommunity der Physik einen substanziellen Beitrag leisten kann,
um Antworten auf die grundlegenden Fragen zu finden. In dieser
Folge erfahrt Ihr • Welche Kräfte im Universum wirken und ob es
vielleicht mehr als die bekannten geben könnte • Wie es ist, am
Südpol zu forschen • Welchen wirtschaftlichen Wert die
Grundlagenforschung hat • Was die Physik heute noch nicht weiß •
Welche Rolle Künstliche Intelligenz schon vor 20 Jahren gespielt
hat RAPP-Center: https://rapp.uaruhr.de/ SFB Cosmic interacting
Matters: https://www.sfb1491.ruhr-uni-bochum.de/ Exzellenzcluster
Color meets Flavor: https://color-meets-flavor.de/ IceCube Neutrino
Observatory: https://icecube.wisc.edu/ Astronomieshow “Unser
exotisches Universum”:
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