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Episoden

44 Minuten
Es gibt Menschen, die keine Nachrichten mehr lesen – ihnen ist alles zu komplex und deswegen zu bedrohlich. Komplexität kann Themen und Menschen wegschieben. Ist sie überhaupt etwas, das gegeben ist? Oder nehmen wir etwas als komplex wahr? Was ist eigentlich Komplexität? Diesen Fragen gehen Forschende des Ruhr Innovation Lab in einer neuen Konstellation auf den Grund. Medienwissenschaften, Philologie, Journalistik, Sozial-, Religions- und Ostasienwissenschaften haben sich zusammengeschlossen, um alle ihre Perspektiven zusammenzubringen. „Das hat zu vielen Aha-Momenten geführt“, freut sich Prof. Dr. Susanne Fengler, eine der Sprecherinnen der Area of High Potential: “Engaging Complexity – Knowledge, Media & Society”.
43 Minuten
Was ist Dunkle Materie? Wie schafft es das Weltall, Teilchen hundertmal mehr zu beschleunigen als die Menschen im größten Labor der Welt? Diese und weitere grundsätzliche Fragen zum Aufbau des Universums beschäftigen Teilchen- und Astrophysiker*innen. Fast schon philosophische Fragen. Dabei haben sie bemerkenswert gute Laune und Spaß an der Arbeit, die sie mit Kolleginnen und Kollegen rund um den Globus gemeinsam leisten. Prof. Dr. Julia Tjus, Astrophysikerin an der Ruhr-Universität Bochum, und Prof. Dr. Johannes Albrecht, Teilchenphysiker an der Technischen Universität Dortmund, sind zu Gast bei Sven-Daniel Gettys im Podcast Think. Try. Transform. zur Bewerbung des Ruhr Innovation Lab in der Exzellenzstrategie. Sie stehen für die Focal Area „Matter in terrestrial and cosmic laboratories“. Kleine Teilchen und riesige Detektoren Bei ihnen geht es um die kleinsten Teilchen, aus denen die Materie aufgebaut ist. Dafür benötigen sie die größten Experimente, die die Welt je gebaut hat: Johannes Albrecht, Sprecher des Exzellenzclusters Color meets Flavor an der TU Dortmund, experimentiert mit seinem Team unter anderem am CERN in Genf. „Das ist die größte Maschine, die die Menschheit je gebaut hat“, schwärmt er. Hier lassen die Forschenden Teilchen mit hohen Geschwindigkeiten aufeinanderprallen, um zu verstehen, welche Energien sie enthalten und wie sie wechselwirken. Julia Tjus interessiert sich für ganz ähnliche Prozesse, nur dass diese im Weltall stattfinden, wo die Teilchen auf noch viel höhere Geschwindigkeiten beschleunigt werden. „Wir wollen wissen, woher die Teilchen kommen, die uns in Form von kosmischer Strahlung erreichen“, erklärt sie. Eine bestimmte Art von Teilchen, die Neutrinos, beobachten Physikerinnen und Physiker mittels eines riesigen Detektors im Eis der Antarktis, der jährlich rund 100 Spuren solcher Teilchen aufzeichnet. „Wir wollen verstehen: Wie funktioniert das Universum“, sagt Albrecht. „Wenn man die Dinge fundamental versteht, hat das langfristig auch immer einen Nutzen“, ergänzt Julia Tjus. Beide sind sicher, dass das Ruhrgebiet in der Weltcommunity der Physik einen substanziellen Beitrag leisten kann, um Antworten auf die grundlegenden Fragen zu finden. In dieser Folge erfahrt Ihr • Welche Kräfte im Universum wirken und ob es vielleicht mehr als die bekannten geben könnte • Wie es ist, am Südpol zu forschen • Welchen wirtschaftlichen Wert die Grundlagenforschung hat • Was die Physik heute noch nicht weiß • Welche Rolle Künstliche Intelligenz schon vor 20 Jahren gespielt hat RAPP-Center: https://rapp.uaruhr.de/ SFB Cosmic interacting Matters: https://www.sfb1491.ruhr-uni-bochum.de/ Exzellenzcluster Color meets Flavor: https://color-meets-flavor.de/ IceCube Neutrino Observatory: https://icecube.wisc.edu/ Astronomieshow “Unser exotisches Universum”: https://www.planetarium-bochum.de/de_DE/calendar/unser-exotisches-universum.1383744
38 Minuten
Unter dem Motto Ask us anything beantworten die beiden Rektoren aus Bochum und Dortmund im Podcast „Think. Try. Transform“, wie die Ortsbegehung in der Exzellenstrategie lief und wie es mit der Bewerbung weitergeht.
42 Minuten
Eike Kiltz und Christof Paar berichten im Podcast Think. Try. Transform., was in Sachen Informationssicherheit auf uns zukommt.
37 Minuten
Gründung ist nur was für Ingenieure? Weit gefehlt: In der fünften Folge des Podcasts „Think. Try. Transform.“ berichtet Dr. Thomas Seidensticker von der Technischen Universität Dortmund von der Geschichte seiner Gründung, die mit einer Doktorarbeit in der Chemie angefangen hat. Der Zufall und die Pfadfinder spielten später eine Rolle. Heute sagt er: Gerade der Mix aus Menschen mit verschiedenen fachlichen Hintergründen ist wertvoll, wenn ein Unternehmen wachsen soll. Das kann Michelle Twardzik nur bestätigen: Sie berät an der Ruhr-Universität Bochum alle, die mit dem Gedanken spielen, vielleicht ein Unternehmen zu gründen. Ihr Tipp: Je eher desto besser in die Beratung kommen und einfach mal ausprobieren. Selbst wenn sich später herausstellen sollte, eine Gründung ist doch nichts für mich, nimmt man viele wertvolle Erfahrungen mit. Tipps für Gründungsinteressierte Mehr Tipps unter anderem zu Netzwerken und Förderprogrammen und Einblicke in die Beratung geben die beiden bei Moderator Sven-Daniel Gettys: Wann sollte man über eine Gründung nachdenken? Welche Beratungsangebote gibt es an den beiden Unis in Bochum und Dortmund? Wieso legen sich die Universitäten so stark für das Thema Ausgründung ins Zeug? Und worauf sollten sich Gründerinnen und Gründer einstellen? Viel Spaß mit der neuen Podcastfolge des Ruhr Innovation Lab!
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Über diesen Podcast

Was heißt hier Exzellenz?! Die Ruhr-Universität Bochum und die Technische Universität Dortmund wollen es wissen: Sie bewerben sich gemeinsam in der Exzellenz-Strategie des Bundes und der Länder. Hier gibt es exklusive Einblicke bis im Herbst 2026 die Entscheidung fällt.
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„Think.Try.Transform.“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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