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Beschreibung
vor 2 Tagen
Yep, der Podcast ist lang. Der längste bisher, glaube ich. Aber
diesem Thema eine Stimme zu geben, war mir so wichtig. Ein Thema,
das sich an Eltern, werdende Eltern und auch Lehrer richtet. Ein
Thema, das alle unsere Kinder betrifft. Und ich bin so happy, dass
sich Saskia Niechzial die Zeit genommen hat, um ihre Ansichten zu
teilen. Saskia ist selbst Mutter von vier Kindern, ist Lehrerin,
positioniert sich auf ihrem Insta-Account @liniert.kariert klar und
ich würde sie als Bildungsrebellin bezeichnen – wobei das schon
fast viel zu negativ besetzt ist. Mir fällt gerade nur kein
anderer, passenderer Begriff dafür ein. Es geht um die Frage, wie
Schule in den meisten Fällen läuft und wie sie laufen könnte. Es
geht nicht darum, alles schlechtzureden. Es geht nicht um den
moralischen Zeigefinger. Es geht um eine Bestandsaufnahme der
aktuellen Bildungssituation. Kinder verbringen so viel Zeit in
Bildungseinrichtungen, die einem Muster folgen, das längst veraltet
ist. Ein Schulsystem, das Ergebnisse der Entwicklungsforschung
ignoriert oder zumindest teilweise ignoriert. Bildung (also das
Abhaken des vorgegebenen Lehrplans) hat in vielen Schulen einen
höheren Stellenwert als Individualität, körperliche Aktivität, die
Förderung empathischer Kompetenzen, die Stärkung des Selbstwertes
oder Kreativität. Wir schauen zu sehr darauf, WAS Kinder im
Gleichschritt zu lernen haben, und nicht, WIE sie das denn am
besten schaffen könnten. Schulen legen den Fokus auf Schwächen (was
alles nicht passt und nicht schnell genug oder gut genug gelernt
wurde) und selten auf die Dinge, die richtig gut laufen
(beispielsweise kleine Fortschritte, die Kinder gemacht haben). Es
zählen Noten und selten das, was alles dahintersteckt, wie etwa die
Anstrengungen. Mit Saskia rede ich genau darüber. Sie versucht als
Lehrerin, den Fokus immer wieder neu auszurichten, ihre Sicht
täglich neu zu justieren und die Kinder als Kinder zu sehen. Als
Kinder mit völlig unterschiedlichen familiären Hintergründen,
wunderbar bunten Charakteren und verschiedenen Eigenschaften. Immer
auf Augenhöhe. Sie fragt sich nicht, was NICHT geht. Sie fragt
sich, WAS geht. Dinge, die bei anderen Lehrern tabu sind, erlaubt
sie. Hat das einen negativen Impact auf ihre Klasse? Nein. Lehrer
sind keine bloßen Wissensvermittler. Sie sollen Kinder begleiten
und sie sehen. In all ihren Facetten. Denn Bildung funktioniert
nicht im Gleichschritt. Hört rein und teilt gerne eure Gedanken.
Viel Spaß mit der Folge. Eure Elli
diesem Thema eine Stimme zu geben, war mir so wichtig. Ein Thema,
das sich an Eltern, werdende Eltern und auch Lehrer richtet. Ein
Thema, das alle unsere Kinder betrifft. Und ich bin so happy, dass
sich Saskia Niechzial die Zeit genommen hat, um ihre Ansichten zu
teilen. Saskia ist selbst Mutter von vier Kindern, ist Lehrerin,
positioniert sich auf ihrem Insta-Account @liniert.kariert klar und
ich würde sie als Bildungsrebellin bezeichnen – wobei das schon
fast viel zu negativ besetzt ist. Mir fällt gerade nur kein
anderer, passenderer Begriff dafür ein. Es geht um die Frage, wie
Schule in den meisten Fällen läuft und wie sie laufen könnte. Es
geht nicht darum, alles schlechtzureden. Es geht nicht um den
moralischen Zeigefinger. Es geht um eine Bestandsaufnahme der
aktuellen Bildungssituation. Kinder verbringen so viel Zeit in
Bildungseinrichtungen, die einem Muster folgen, das längst veraltet
ist. Ein Schulsystem, das Ergebnisse der Entwicklungsforschung
ignoriert oder zumindest teilweise ignoriert. Bildung (also das
Abhaken des vorgegebenen Lehrplans) hat in vielen Schulen einen
höheren Stellenwert als Individualität, körperliche Aktivität, die
Förderung empathischer Kompetenzen, die Stärkung des Selbstwertes
oder Kreativität. Wir schauen zu sehr darauf, WAS Kinder im
Gleichschritt zu lernen haben, und nicht, WIE sie das denn am
besten schaffen könnten. Schulen legen den Fokus auf Schwächen (was
alles nicht passt und nicht schnell genug oder gut genug gelernt
wurde) und selten auf die Dinge, die richtig gut laufen
(beispielsweise kleine Fortschritte, die Kinder gemacht haben). Es
zählen Noten und selten das, was alles dahintersteckt, wie etwa die
Anstrengungen. Mit Saskia rede ich genau darüber. Sie versucht als
Lehrerin, den Fokus immer wieder neu auszurichten, ihre Sicht
täglich neu zu justieren und die Kinder als Kinder zu sehen. Als
Kinder mit völlig unterschiedlichen familiären Hintergründen,
wunderbar bunten Charakteren und verschiedenen Eigenschaften. Immer
auf Augenhöhe. Sie fragt sich nicht, was NICHT geht. Sie fragt
sich, WAS geht. Dinge, die bei anderen Lehrern tabu sind, erlaubt
sie. Hat das einen negativen Impact auf ihre Klasse? Nein. Lehrer
sind keine bloßen Wissensvermittler. Sie sollen Kinder begleiten
und sie sehen. In all ihren Facetten. Denn Bildung funktioniert
nicht im Gleichschritt. Hört rein und teilt gerne eure Gedanken.
Viel Spaß mit der Folge. Eure Elli
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