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Episoden

60 Minuten
Und? Ist euer Kind eine Giraffe, ein Affe, ein Löwe oder ein Goffinkakadu? Vielleicht ist es auch einfach eine Mischung aus zwei Tieren! Who knows! Wäre auf jeden Fall gut, das zu wissen – denn dann wisst ihr, welche Lernpersönlichkeit euer Kind ist. Warum das so wichtig ist? Weil es euch hilft, euer Kind besser zu verstehen. Weil es euch hilft, euer Kind bei den Hausaufgaben zu unterstützen und die optimale Lernumgebung zu schaffen. Denn sind wir mal ehrlich: Es gibt schönere Dinge, als am Nachmittag mit seinem Kind Hausaufgaben zu machen oder zu lernen. In vielen Familien führt genau das zu Streit, Resignation, endlosen Diskussionen und vor allem zu Frust. Alles auf Kosten unserer Bindung – der Bindung zwischen uns und unseren Kindern. Also genau das, was wir eigentlich überhaupt nicht wollen. Vor allem ist Frust der größte Lernkiller für unsere Kinder. Wenn sie schon Hausaufgaben erledigen oder lernen müssen, dann wenigstens so, dass es ihrem Wesen entspricht. Deshalb ist es umso wichtiger zu verstehen, was euer Kind motiviert und was es braucht, um gut lernen zu können. Welche Lernpersönlichkeiten es gibt und was sie auszeichnet, erklärt mir Lisa Reinheimer – Lehrerin, Mama und Gründerin von Klassenheld. Ein Podcast über die Dos and Don'ts rund um Hausaufgaben und Lernen. Ich hoffe, ihr nehmt etwas mit, das euch und eurem Kind den Alltag ein kleines bisschen leichter macht. Habt Spaß! Eure Elli
1 Stunde 1 Minute
Wie funktioniert Kindheit heute eigentlich – und wie sollte sie aussehen? Ich stelle mir diese Frage oft. Ist es so, wie es gerade ist, wirklich gut? Immer wieder merke ich, wie sehr mich der Terror des Alltags selbst nervt. Termine. Zeitdruck. Funktionieren. Von einem Zeitfenster ins nächste. Und dann schaue ich meine beiden Kinder an und frage mich: Wie fühlt sich das eigentlich für sie an? Denn auch sie leben längst in diesem Alltag. Sie müssen aufstehen, obwohl sie müde sind. Sie sitzen in der Schule oder in der Kita mit Kindern zusammen, die sie sich nicht ausgesucht haben. Sie müssen Aufgaben erledigen und Inhalte lernen, die sie weder interessieren noch auf die sie gerade Lust haben. Sie müssen still sitzen, obwohl ihr Körper nach Bewegung schreit. Sie müssen leise sein, obwohl sie diese eine Frage unbedingt sofort stellen möchten. Ich könnte diese Liste noch unendlich fortsetzen. Denn sie müssen einfach so verdammt viel, obwohl sie doch eigentlich noch so verdammt frei und wild sein sollten. Aber was macht das mit ihnen? Und was macht das mit uns als Familie? Mit Kinderarzt, Entwicklungsforscher und Bestsellerautor Herbert Renz-Polster spreche ich darüber, wie Kindheit heute aussieht – und worauf wir Eltern unbedingt den Blick richten sollten. Nehmt euch die Zeit und hört ihm zu. Ich hätte noch stundenlang mit ihm weiterreden können – auf seinem wunderschönen Hof, zwischen Kräutern und Hühnern, und vor allem mit seiner besonderen Art, die Dinge zu betrachten. Ich hoffe, euch geht es nach dieser Folge genauso. Eure Elli
37 Minuten
Die meisten Eltern kennen den Moment, wenn sich bei den Hausaufgaben die eigene Geduld verabschiedet und man sich von Matheaufgabe zu Matheaufgabe immer weiter in die eigene „Red Zone“ bewegt. Das ist der Moment, den wir alle hassen und doch eigentlich unbedingt vermeiden wollen. Denn wir werden laut, sind genervt, unser Kind weint und macht vermutlich anschließend komplett dicht. Und danach geht es uns allen mies. Uns Eltern, weil das mit Sicherheit nicht unser Ziel war, und vor allem unseren Kindern, weil wir sie in diesem Moment weder begleitet noch unterstützt haben. Im Gegenteil. Wir wollen ihr Safe Space sein – und schaffen es in diesen Momenten einfach nicht. Dieses Gefühl kennen viele nicht nur von den Hausaufgaben. Im Alltag kommen wir immer wieder an einen Punkt, an dem wir in Verhaltensmuster fallen, die wir selbst an uns nicht mögen. Verhaltensmuster, die wir keineswegs aktiv wählen oder für die wir uns bewusst entscheiden. Wir sind ihnen vielmehr irgendwie ausgeliefert. Wir schlittern ohne Halt in dieses emotionale Chaos, das wir so sehr vermeiden möchten. Kurz gesagt: Wir stehen unseren Triggerpunkten gegenüber. Triggerpunkten, die wir seit unserer Kindheit mit uns herumtragen und die jetzt auf einmal immer wieder auftauchen. Aber warum tappen wir immer wieder in diese Falle? Warum fällt es uns so schwer, anders zu reagieren? Genau darüber rede ich mit Dr. Martina Stotz. Es geht um die Frage, wie es uns gelingt, solche Trigger zu erkennen. Und vor allem darum, wie wir lernen können, mit ihnen umzugehen. Ich hoffe, die Tipps helfen euch – auch wenn wir im Podcast leider nie so ausführlich über Themen sprechen können, wie es eigentlich notwendig wäre. Habt viel Spaß bei der Folge und meldet euch, wenn wir etwas ausgelassen haben. Eure Elli
41 Minuten
Die Zeit ist ein Dieb. Genau das denke ich, wenn ich mir meine Kinder anschaue. Mein Sohn kommt schon bald in die dritte Klasse, meine Tochter in die zweite. Die Aufregung und Melancholie, die ich an beiden Einschulungen gespürt habe, ist noch so präsent, dass es sich anfühlt, als wäre das alles erst vor einer Woche gewesen. Es geht alles so verdammt schnell. Und wenn ich, als erwachsene Frau, schon kaum hinterherkomme, wie geht es dann erst unseren Kindern. I mean: was ist das bitte für ein krasser Schritt. Was diese kleinen wunderbaren Kerlchen (ich spreche hier von Jungs UND Mädchen) ist einfach so krass. Sie stehen auf, obwohl sie müde sind. Sie halten sich an Regeln, die sie vorher nicht kannten und die sie teilweise auch einfach kacke finden (oft zurecht). Sie lernen rechnen, lesen, schreiben. Sie bekommen eine Lehrkraft, die sie nie zuvor gesehen haben. Sie sitzen mit Kindern zusammen, die sie sich nicht ausgesucht haben und die sie möglicherweise auch gar nicht so mögen. Sie machen nach der Schule noch Hausaufgaben, obwohl ihr kindliches Wesen ihnen ganz klar signalisiert, dass sie jetzt nur Bewegung und Freiraum brauchen. Es ist viel. Und auch aus diesen Gründen ist der Übergang in die Schule wohl einer der sensibelsten in der kindlichen Entwicklung. Was das aus entwicklungspsychologischer Sicht bedeutet, und wie wir das alles als Eltern gut auffangen können, bespreche ich mit Dr. Martina Stotz. Sie ist selbst Mama, war Grundschullehrerin und ist Familien- und Entwicklungspsychologin. Es geht darum, zu verstehen, was Kinder ohnehin in dieser Phase schon alles körperlich, kognitiv, emotional und vielleicht auch hormonell bewältigen müssen. Und dann kommt noch on top das für sie komplett neue System – die Schule. Hört rein und ich hoffe, ihr konntet wieder ganz viel für euren Alltag mitnehmen. Falls euch eine Sache fehlt oder ihr ein Thema habt, das ich bisher ignoriert habe, schreibt mir jederzeit: elisabeth.graulich@alliosnbaby.de. Viel Spaß, eure Elli
1 Stunde 37 Minuten
Yep, der Podcast ist lang. Der längste bisher, glaube ich. Aber diesem Thema eine Stimme zu geben, war mir so wichtig. Ein Thema, das sich an Eltern, werdende Eltern und auch Lehrer richtet. Ein Thema, das alle unsere Kinder betrifft. Und ich bin so happy, dass sich Saskia Niechzial die Zeit genommen hat, um ihre Ansichten zu teilen. Saskia ist selbst Mutter von vier Kindern, ist Lehrerin, positioniert sich auf ihrem Insta-Account @liniert.kariert klar und ich würde sie als Bildungsrebellin bezeichnen – wobei das schon fast viel zu negativ besetzt ist. Mir fällt gerade nur kein anderer, passenderer Begriff dafür ein. Es geht um die Frage, wie Schule in den meisten Fällen läuft und wie sie laufen könnte. Es geht nicht darum, alles schlechtzureden. Es geht nicht um den moralischen Zeigefinger. Es geht um eine Bestandsaufnahme der aktuellen Bildungssituation. Kinder verbringen so viel Zeit in Bildungseinrichtungen, die einem Muster folgen, das längst veraltet ist. Ein Schulsystem, das Ergebnisse der Entwicklungsforschung ignoriert oder zumindest teilweise ignoriert. Bildung (also das Abhaken des vorgegebenen Lehrplans) hat in vielen Schulen einen höheren Stellenwert als Individualität, körperliche Aktivität, die Förderung empathischer Kompetenzen, die Stärkung des Selbstwertes oder Kreativität. Wir schauen zu sehr darauf, WAS Kinder im Gleichschritt zu lernen haben, und nicht, WIE sie das denn am besten schaffen könnten. Schulen legen den Fokus auf Schwächen (was alles nicht passt und nicht schnell genug oder gut genug gelernt wurde) und selten auf die Dinge, die richtig gut laufen (beispielsweise kleine Fortschritte, die Kinder gemacht haben). Es zählen Noten und selten das, was alles dahintersteckt, wie etwa die Anstrengungen. Mit Saskia rede ich genau darüber. Sie versucht als Lehrerin, den Fokus immer wieder neu auszurichten, ihre Sicht täglich neu zu justieren und die Kinder als Kinder zu sehen. Als Kinder mit völlig unterschiedlichen familiären Hintergründen, wunderbar bunten Charakteren und verschiedenen Eigenschaften. Immer auf Augenhöhe. Sie fragt sich nicht, was NICHT geht. Sie fragt sich, WAS geht. Dinge, die bei anderen Lehrern tabu sind, erlaubt sie. Hat das einen negativen Impact auf ihre Klasse? Nein. Lehrer sind keine bloßen Wissensvermittler. Sie sollen Kinder begleiten und sie sehen. In all ihren Facetten. Denn Bildung funktioniert nicht im Gleichschritt. Hört rein und teilt gerne eure Gedanken. Viel Spaß mit der Folge. Eure Elli
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Über diesen Podcast

Wir müssen reden! Und genau das tun wir – in unserem Joie-Podcast. Wir rücken Themen in den Fokus, über die man vielleicht in seinem Freundeskreis nicht so oft redet, die euch fesseln, die einen anderen Blickwinkel zulassen oder die manchen vielleicht gar kein Begriff sind. Für euch holen wir Experten, Ärzte, Mamas, Papas, Frauen und Männer ans Mikro und reden über die Dinge, die euch interessieren. Kurz: Wir reden über Schicksale, schöne Momente, bewegende Lebensgeschichten und wir geben Tipps, die euch weiterhelfen. Lehnt euch zurück und lasst uns zusammen lachen, heulen und quatschen.
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„Was'n Kinderkram“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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