Alles, was groß ist, war irgendwann einmal klein

Alles, was groß ist, war irgendwann einmal klein

vor 2 Tagen
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Beschreibung

vor 2 Tagen

Kleine Kinder, kleine Sorgen, große Kinder, große Sorgen. Aber
gilt das nicht eigentlich für fast alles im Leben?


Probleme, Konflikte und unerledigte Aufgaben sind selten von
Anfang an groß. Meist beginnen sie als Kleinigkeit: ein
unangenehmes Gespräch, das wir aufschieben. Eine Aufgabe, die
liegen bleibt. Ein Missverständnis, das wir nicht klären. Ein
Störgefühl, das wir ignorieren.


Und dann passiert etwas Merkwürdiges: Je länger wir warten, desto
größer wird der innere Widerstand - und auch die Sache selbst.
Aus einer kurzen E-Mail wird im Kopf ein Riesenprojekt. Aus einem
kleinen Missverständnis ein echter Konflikt. Aus einer
Kleinigkeit ein Problem, das plötzlich viel mehr Energie kostet
als nötig. Und die Sache selbst brütet vor sich hin.


Warum machen wir das, obwohl wir es eigentlich besser wissen? Aus
Bequemlichkeit? Aus Angst vor den Konsequenzen? Weil wir hoffen,
dass sich Dinge von selbst erledigen?


In dieser Folge von HEIMAT 108 sprechen wir
darüber, warum wir Probleme so gerne aussitzen, weshalb
Widerstand mit der Zeit wächst und warum „Hoffnung“ nur selten
eine gute Strategie ist.


Und wir kommen zu einer ziemlich einfachen Erkenntnis: Was
erledigt werden muss, sollte man möglichst schnell erledigen.
Probleme ansprechen, solange sie klein sind. Missverständnisse
klären, bevor sie sich aufladen. Und Dinge nicht größer werden
lassen, als sie sein müssen.


Denn alles, was groß ist, war irgendwann einmal klein.
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