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25 Minuten
Warum ärgern wir uns über manche Dinge fünf Minuten – und über andere noch Jahre später?

Ein blöder Spruch, eine alte Geschichte aus der Schulzeit oder einfach eine Flasche Öl, die im denkbar ungünstigsten Moment auf dem Küchenboden landet: Gründe, sich zu ärgern, gibt es schließlich genug.

Aber wer sorgt eigentlich dafür, dass wir uns ärgern? Derjenige, der etwas sagt oder tut? Die Situation? Oder am Ende wir selbst?

In dieser Folge von Heimat 108 sprechen wir darüber, warum ein und dieselbe Situation bei verschiedenen Menschen völlig unterschiedliche Reaktionen auslösen kann – und warum unser Ärger manchmal viel mehr über uns selbst verrät als über den eigentlichen Auslöser.

Es geht um alte Geschichten, die erstaunlich lange in uns nachwirken, um persönliche wunde Punkte und die Frage, warum wir anderen Menschen manchmal noch Jahrzehnte später Macht über unsere Gefühle geben – obwohl die sich möglicherweise nicht einmal mehr daran erinnern, was damals passiert ist.

Und wir landen bei einem ziemlich spannenden Gedanken: Was verändert sich, wenn wir nicht mehr sagen „Der ärgert mich“, sondern „Ich ärgere mich darüber“?

Denn vielleicht steckt genau darin ein Stück Freiheit: Wir können nicht immer bestimmen, was passiert oder was andere Menschen tun. Aber wir können beeinflussen, welche Bedeutung wir einer Sache geben und wie lange wir sie mit uns herumtragen.

Eine Folge über Ärger, Eigenverantwortung, alte Geschichten, Viktor Frankl, eine ziemlich große Ölpfütze auf dem Küchenboden – und die Frage:

Wie viel Macht wollen wir anderen eigentlich über unsere eigene Stimmung geben?
25 Minuten
Wie wird man zu einem Menschen, zu dem andere wirklich gerne kommen – mit Problemen, Fehlern oder einfach mit Gedanken, die sie loswerden wollen?

In dieser Folge sprechen wir darüber, warum Zuhören oft wichtiger ist als ein guter Rat, weshalb wir nicht sofort urteilen sollten und warum ein Fehler nichts über den Wert eines Menschen sagt.

Wir schauen darauf, wie wir als Eltern, Freunde, Führungskräfte und Partner einen „Safe Place“ schaffen können – und warum dabei manchmal ein einfacher Gedanke hilft:

Das war vielleicht blöd. Aber du bist nicht blöd.
27 Minuten
Wir haben Großes vor: Bald sind wir nicht mehr nur ein Paar – wir arbeiten auch zusammen.

Und die Reaktionen darauf? Erstaunlich eindeutig: „Das könnte ich mit meinem Partner niemals.“

Aber warum eigentlich nicht?

In dieser Folge sprechen wir darüber, warum wir uns trotzdem ganz bewusst für diesen Schritt entschieden haben – und warum wir gleichzeitig großen Respekt davor haben. Was passiert, wenn sich Beziehung und Beruf vermischen? Wie verhindert man, dass beim Abendessen, im Urlaub oder sogar im Bett nur noch über die Arbeit gesprochen wird? Und kann man überhaupt gleichzeitig Partner, Kollege und Arbeitgeber sein?

Wir erzählen, welche Regeln wir uns vorgenommen haben, warum klare Zuständigkeiten und Erwartungen für uns so wichtig sind und weshalb ein Coworking Space möglicherweise mehr als nur ein Arbeitsplatz sein könnte.

Vor allem aber sprechen wir über unsere Haltung zu diesem neuen Kapitel: Wir haben einen Plan – aber wir wissen auch, dass sich Pläne ändern dürfen.

Vielleicht funktioniert alles genau so, wie wir es uns vorstellen. Vielleicht ganz anders. Und vielleicht machen wir in einem halben oder einem Jahr eine weitere Folge und erzählen, welche unserer guten Vorsätze bereits grandios gescheitert sind.

Eine Folge über Liebe und Arbeit, Erwartungen und Befürchtungen, klare Grenzen – und den Mut, etwas einfach auszuprobieren.
20 Minuten
Kleine Kinder, kleine Sorgen, große Kinder, große Sorgen. Aber gilt das nicht eigentlich für fast alles im Leben?

Probleme, Konflikte und unerledigte Aufgaben sind selten von Anfang an groß. Meist beginnen sie als Kleinigkeit: ein unangenehmes Gespräch, das wir aufschieben. Eine Aufgabe, die liegen bleibt. Ein Missverständnis, das wir nicht klären. Ein Störgefühl, das wir ignorieren.

Und dann passiert etwas Merkwürdiges: Je länger wir warten, desto größer wird der innere Widerstand - und auch die Sache selbst. Aus einer kurzen E-Mail wird im Kopf ein Riesenprojekt. Aus einem kleinen Missverständnis ein echter Konflikt. Aus einer Kleinigkeit ein Problem, das plötzlich viel mehr Energie kostet als nötig. Und die Sache selbst brütet vor sich hin.

Warum machen wir das, obwohl wir es eigentlich besser wissen? Aus Bequemlichkeit? Aus Angst vor den Konsequenzen? Weil wir hoffen, dass sich Dinge von selbst erledigen?

In dieser Folge von HEIMAT 108 sprechen wir darüber, warum wir Probleme so gerne aussitzen, weshalb Widerstand mit der Zeit wächst und warum „Hoffnung“ nur selten eine gute Strategie ist.

Und wir kommen zu einer ziemlich einfachen Erkenntnis: Was erledigt werden muss, sollte man möglichst schnell erledigen. Probleme ansprechen, solange sie klein sind. Missverständnisse klären, bevor sie sich aufladen. Und Dinge nicht größer werden lassen, als sie sein müssen.

Denn alles, was groß ist, war irgendwann einmal klein.
18 Minuten
Wie lange sollte man über eine Entscheidung nachdenken?

In dieser Folge sprechen wir über Grübeln, Entscheidungen und die Frage, warum wir oft viel zu lange im Kopf festhängen. Mit dem Bild eines dunklen Raums wird deutlich: Solange wir nur nachdenken, tappen wir im Ungewissen. Erst wenn wir handeln, machen wir das Licht an.

Warum Erkenntnis häufig erst durch Erfahrung entsteht, weshalb Nicht-Entscheiden ebenfalls einen Preis hat und warum Mut oft weniger mit Risikobereitschaft als mit Umsetzung zu tun hat – darum geht es in dieser Folge von HEIMAT 108.

Eine Folge über Entscheidungen, Erfahrung und den Mut, den Schalter umzulegen.

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Über diesen Podcast

Zwei Menschen, eine Fernbeziehung - mit insgesamt 6 Kindern. 4 eigenen Unternehmen und zusammen mehr als 10 Jahre Leben im Ausland. Viel Leben, viele Entscheidungen, viele Erfahrungen, viele Erkenntnisse und der ein oder andere Fehler. In diesem Podcast sprechen wir - Hendrik und Jule Jede Folge gibt Dir ein Stück von uns - und Du entscheidest, wie Du es für Dich verwerten willst: als ein neuer Blickwinkel auf Dein eigenes Leben, eine wertvolle Umsetzungsidee oder als Impuls, das eigene Leben ein bisschen zu überdenken und neu zu justieren. Oder auch nichts von alledem, aber Du bist einfach gut unterhalten worden :-) Dieser Podcast ist kein Ratgeber. Er ist ein Gespräch auf Augenhöhe. Ein Angebot zum Nachdenken. Ohne Anspruch auf Vollständigkeit oder Wahrheit. Es ist einfach unsere Sicht der Dinge.
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„Heimat 108“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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