Bauernkriege als Politthriller

Bauernkriege als Politthriller

vor 1 Woche
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Beschreibung

vor 1 Woche

Oberösterreich 1626. Das sogenannte „Land ob der Enns“
war kürzlich vom habsburgischen Kaiser an das Kurfürstentum
Bayern verpfändet worden. Der 30-jährige Krieg ist bereits 10
Jahre im Gange. Ausgelöst wurde dieser europaweite Konflikt durch
den berühmten „Prager Fenstersturz“, bei dem protestantische
Ständevertreter katholische Statthalter der Habsburger aus der
Prager Burg beim Fenster hinausgeschmissen hatten. Die ländliche
Bevölkerung – auch in Oberösterreich – fristet ein tristes
Dasein. Sie zahlt immens hohe Steuern für die kaiserliche
Kriegsführung. Ein großer Teil der gläubigen Menschen ist zudem
protestantisch. Die bayerischen Besatzer, die in Oberösterreich
im Auftrag der katholischen Habsburger agieren, sollen nun das
Land rekatholisieren, und gehen dabei äußerst brutal vor. Es
kommt zur Eskalation. Christian Scheib im Gespräch mit dem
Historiker Hannes Leidinger – über die Zusammenhänge des
30-jährigen Krieges und der Bauernaufstände vor 400 Jahren.
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