Palästina-Demos, Schmiererei und Beleidigungen – wo der neue Antisemitismus herkommt

Palästina-Demos, Schmiererei und Beleidigungen – wo der neue Antisemitismus herkommt

vor 6 Tagen
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Die interessantesten Interviews aus dem Radioprogramm von SWR Aktuell finden Sie hier zum Nachhören. Die spannendsten Themen kurz auf dem Punkt gebracht im Podcast: Im Gespräch.

Beschreibung

vor 6 Tagen
Seit vergangenem Jahr werden antisemitische Vorfälle in
Baden-Württemberg erstmals systematisch ausgewertet. Die Recherche-
und Informationsstelle Antisemitismus hat 335 Vorfälle im Land
registriert. Der Projektleiter Robert Ogmann spricht dabei von der
"Spitze des Eisbergs". In SWR Aktuell schildert er einen Fall, der
ihm besonders aufgefallen ist: "In Kehl wurden vier als jüdisch
erkennbare Mitglieder der dortigen Gemeinde von einer zufällig
vorbeikommenden Person bespuckt und beleidigt. Der Täter sagte:
Fuck Israel und Free Palestine. Er begründete sein Handeln mit
seiner israelkritischen und propalästinensischen Haltung."
Judenfeindlichkeit gibt es von rechts, von links und aus dem Islam.
Eine Form ist derzeit nach Ansicht Ogmanns besonders problematisch:
"Wir haben es den anti-israelischen Aktivismus genannt. Im Fokus
steht da das Feindbild Israel und zunehmend auch der Zionismus. Wir
reden von Vernichtungswünschen, die auf Demonstrationen gerufen
werden oder als Schmierereien und auf Aufklebern, die an
Hochschulen zu finden sind." Was die Politik dagegen tun sollte,
wollte SWR Aktuell-Moderator Christian Rönspies von Robert Ogmann
wissen.
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