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Beschreibung
vor 1 Woche
Immer öfter höre ich es bei ökumenischen Gottesdiensten: Kaum ist
Gott als „Vater" angerufen, schiebt sich ein „und Mutter"
hinterher. Gut gemeint – aber stimmt es auch? Und was steckt
eigentlich dahinter? In diesem Vortrag gehe ich der feministischen
Theologie auf den Grund. Ich frage ehrlich: Was ist an ihrem
Anliegen berechtigt – und wo führt sie in die Irre? Denn drei Dinge
haben ihre Vertreterinnen völlig zu Recht erkannt. Trotzdem glaube
ich, dass die Umbenennung Gottes ein Denkfehler ist, der mehr
kostet, als die meisten ahnen. Es geht um Fragen, an denen mehr
hängt als ein Wort: – Kennt die Bibel wirklich nur einen männlichen
Gott – oder auch mütterliche Züge? – Ist die Heilige Schrift selbst
frauenfeindlich? – Warum lässt sich Gott mit einer Mutter
vergleichen, aber nie als Mutter anreden? – Was passiert mit
unserem Glauben, wenn aus „Vater, Sohn und Geist" plötzlich
„Schöpfer, Erlöser, Erhalter" wird? – Und: Wer darf eigentlich
bestimmen, wie Gott heißt? Ein Vortrag über Nähe und Distanz, über
Macht und Missbrauch, über die Sehnsucht nach einem Gott, der
zärtlich ist – und über die Frage, ob ein neuer Name diese
Sehnsucht wirklich stillt. Am Ende steht kein Kulturkampf, sondern
eine offene Hand: Ich widerspreche – und suche doch Verbundenheit.
Gott als „Vater" angerufen, schiebt sich ein „und Mutter"
hinterher. Gut gemeint – aber stimmt es auch? Und was steckt
eigentlich dahinter? In diesem Vortrag gehe ich der feministischen
Theologie auf den Grund. Ich frage ehrlich: Was ist an ihrem
Anliegen berechtigt – und wo führt sie in die Irre? Denn drei Dinge
haben ihre Vertreterinnen völlig zu Recht erkannt. Trotzdem glaube
ich, dass die Umbenennung Gottes ein Denkfehler ist, der mehr
kostet, als die meisten ahnen. Es geht um Fragen, an denen mehr
hängt als ein Wort: – Kennt die Bibel wirklich nur einen männlichen
Gott – oder auch mütterliche Züge? – Ist die Heilige Schrift selbst
frauenfeindlich? – Warum lässt sich Gott mit einer Mutter
vergleichen, aber nie als Mutter anreden? – Was passiert mit
unserem Glauben, wenn aus „Vater, Sohn und Geist" plötzlich
„Schöpfer, Erlöser, Erhalter" wird? – Und: Wer darf eigentlich
bestimmen, wie Gott heißt? Ein Vortrag über Nähe und Distanz, über
Macht und Missbrauch, über die Sehnsucht nach einem Gott, der
zärtlich ist – und über die Frage, ob ein neuer Name diese
Sehnsucht wirklich stillt. Am Ende steht kein Kulturkampf, sondern
eine offene Hand: Ich widerspreche – und suche doch Verbundenheit.
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