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Episoden

26 Minuten
„Im Grundtext steht doch, dass Gott den Menschen zuerst als Mann und Frau zugleich geschaffen hat." Dieser Satz begegnet uns in Predigten, Podcasts und auf Instagram-Kacheln. Er klingt tief, er klingt nach verborgenem Wissen. Aber stimmt er? Dabei geht es um mehr als um Hebräisch: Es geht um die Frage, wer wir als Mensch, als Mann und als Frau von Anfang an sind. Für dieses Thema brauchst Du keine Vorkenntnisse, nur Neugier. In diesem Vortrag aus der Reihe „Betrachtungen" gehe ich der Behauptung vom „androgynen Urmenschen" auf den Grund, theologisch und sprachlich. Ich frage zuerst, warum sie gerade heute so viel Resonanz findet: die Sehnsucht nach Ganzheit, die Infragestellung der Zweigeschlechtlichkeit und der Reiz des vermeintlich verschütteten Originals. Danach schauen wir genau hin, was tatsächlich im Text steht. Das erwartet Dich: Woher die Idee stammt: Bereschit Rabba, zwei Rabbiner, zwei widersprüchliche Bilder Peschat oder Derasch: Was ein Text sagt und was Ausleger daraus gemacht haben. Warum „tzela" (Rippe oder Seite?) und der Wechsel von „ihn" zu „sie" nichts beweisen was Philo, Rashi und Rashbam wirklich lehren, und warum es „das" jüdische Verständnis nicht gibt. Von Platon über Jakob Böhme bis zur Gendertheologie: Wer die These vertritt, gestern und heute. Der einfache Schlüssel: „adam" ist ein Kollektivsingular. Die Menschheit als Gattung, die als Mann und Frau existiert.
19 Minuten
Du betest es vielleicht seit Jahren. Aber weißt du, was du da eigentlich sagst? Ein Wort. Dreimal. Und es verändert alles. Im bekanntesten Gebet der Welt taucht dreimal ein winziges Wort auf, bevor auch nur eine einzige Bitte für dich kommt: „dein". Geheiligt werde dein Name. Dein Reich komme. Dein Wille geschehe. Was im ersten Moment nach Selbstverkleinerung klingt, ist in Wahrheit eine Befreiung — von der Last, dir selbst einen Namen machen, dein Leben allein regieren und alles kontrollieren zu müssen. „Dreimal Dein" ist eine Serie über dieses eine Wort und die Kraft, die dahintersteckt — für deinen Glauben, deine Art zu leben und dich selbst. Teil 3 · Dein Wille — „Warum ‚Dein Wille geschehe' keine Kapitulation ist, sondern das mutigste Gebet, das du sprechen kannst.“ Wenn dich das anspricht: Abonniere den Kanal, damit du die nächsten Teile nicht verpasst — und schreib mir gern in die Kommentare, wie es dir mit der Frage am Ende geht.
14 Minuten
Du betest es vielleicht seit Jahren. Aber weißt du, was du da eigentlich sagst? Ein Wort. Dreimal. Und es verändert alles. Im bekanntesten Gebet der Welt taucht dreimal ein winziges Wort auf, bevor auch nur eine einzige Bitte für dich kommt: „dein". Geheiligt werde dein Name. Dein Reich komme. Dein Wille geschehe. Was im ersten Moment nach Selbstverkleinerung klingt, ist in Wahrheit eine Befreiung — von der Last, dir selbst einen Namen machen, dein Leben allein regieren und alles kontrollieren zu müssen. „Dreimal Dein" ist eine Serie über dieses eine Wort und die Kraft, die dahintersteckt — für deinen Glauben, deine Art zu leben und dich selbst. In dieser Folge: Teil 2 · Dein Reich — „Warum Gottes Reich kein ferner Ort in der Zukunft ist, sondern jetzt beginnt — mitten in deinem Alltag." Wenn dich das anspricht: Abonniere den Kanal, damit du die nächsten Teile nicht verpasst — und schreib mir gern in die Kommentare, wie es dir mit der Frage am Ende geht.
15 Minuten
Du betest es vielleicht seit Jahren. Aber weißt du, was du da eigentlich sagst? Ein Wort. Dreimal. Und es verändert alles. Im bekanntesten Gebet der Welt taucht dreimal ein winziges Wort auf, bevor auch nur eine einzige Bitte für dich kommt: „dein". Geheiligt werde dein Name. Dein Reich komme. Dein Wille geschehe. Was im ersten Moment nach Selbstverkleinerung klingt, ist in Wahrheit eine Befreiung — von der Last, dir selbst einen Namen machen, dein Leben allein regieren und alles kontrollieren zu müssen. „Dreimal Dein" ist eine Serie über dieses eine Wort und die Kraft, die dahintersteckt — für deinen Glauben, deine Art zu leben und dich selbst. In dieser Folge: Teil 1 · Dein Name — „Warum du dir keinen Namen mehr machen musst — und was das ausgerechnet mit dem Turmbau zu Babel zu tun hat." Wenn dich das anspricht: Abonniere den Kanal, damit du die nächsten Teile nicht verpasst — und schreib mir gern in die Kommentare, wie es dir mit der Frage am Ende geht.
34 Minuten
Immer öfter höre ich es bei ökumenischen Gottesdiensten: Kaum ist Gott als „Vater" angerufen, schiebt sich ein „und Mutter" hinterher. Gut gemeint – aber stimmt es auch? Und was steckt eigentlich dahinter? In diesem Vortrag gehe ich der feministischen Theologie auf den Grund. Ich frage ehrlich: Was ist an ihrem Anliegen berechtigt – und wo führt sie in die Irre? Denn drei Dinge haben ihre Vertreterinnen völlig zu Recht erkannt. Trotzdem glaube ich, dass die Umbenennung Gottes ein Denkfehler ist, der mehr kostet, als die meisten ahnen. Es geht um Fragen, an denen mehr hängt als ein Wort: – Kennt die Bibel wirklich nur einen männlichen Gott – oder auch mütterliche Züge? – Ist die Heilige Schrift selbst frauenfeindlich? – Warum lässt sich Gott mit einer Mutter vergleichen, aber nie als Mutter anreden? – Was passiert mit unserem Glauben, wenn aus „Vater, Sohn und Geist" plötzlich „Schöpfer, Erlöser, Erhalter" wird? – Und: Wer darf eigentlich bestimmen, wie Gott heißt? Ein Vortrag über Nähe und Distanz, über Macht und Missbrauch, über die Sehnsucht nach einem Gott, der zärtlich ist – und über die Frage, ob ein neuer Name diese Sehnsucht wirklich stillt. Am Ende steht kein Kulturkampf, sondern eine offene Hand: Ich widerspreche – und suche doch Verbundenheit.
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Über diesen Podcast

Das Gebetshaus Freiburg ist eine überkonfessionelle Initiative von Christen aus verschiedenen Kirchen mit dem Anliegen, gemeinsam zu beten. Unsere Kernvision ist es, in Freiburg einen Ort zu etablieren, an dem rund um die Uhr gebetet wird. Tag und Nacht, an 7 Tagen in der Woche und an 365 Tagen im Jahr sollen Lobpreis, Anbetung und Fürbitte nicht verstummen. Dabei ist uns wichtig, in konfessionsübergreifender Offenheit zu leben und Christen verschiedenen Hintergrunds zu ermutigen, sich über ihre Kirchengrenzen hinweg zu begegnen und sich in verschiedenen Anliegen unserer Zeit sowie im Lobpreis eins zu machen. Unsere Lehrserien sind ein vielfacher Ausdruck dessen, was wir im Gebetshaus miteinander und mit Gott erleben und erwachsen aus der vertrauensvollen Beziehung zu Ihm.
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„Gebetshaus Freiburg - Deeper Lehrabend“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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