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Beschreibung
vor 1 Woche
Geld ist weit mehr als ein Zahlungsmittel oder ein Kontostand. Es
beeinflusst unser Denken, unsere Entscheidungen, unsere
Beziehungen und oft auch unser Selbstbild. Doch weshalb
entwickeln Menschen völlig unterschiedliche Einstellungen zu
Geld, obwohl ihre finanzielle Ausgangslage ähnlich sein kann?
Welche Rolle spielen unsere Kindheit, unser familiäres Umfeld und
die Erfahrungen, die wir im Laufe unseres Lebens mit Geld gemacht
haben? Und ist unser Umgang mit Geld tatsächlich rational – oder
folgen wir häufig unbewusst tief verankerten Mustern?
In dieser zweiten Folge mit FinanzSozi Cristian Cardoso gehen wir
diesen Fragen auf den Grund. Wir sprechen über die Entstehung
persönlicher Geldbiografien, über die psychologischen und
sozialen Mechanismen hinter Sparen, Konsum und finanziellen
Entscheidungen sowie über die ambivalente Rolle des Geldes
zwischen Freiheit und Abhängigkeit. Dabei wird deutlich, weshalb
finanzielle Bildung allein oft nicht ausreicht und warum
Selbstreflexion ein ebenso wichtiger Bestandteil eines gesunden
Umgangs mit Geld ist.
Die Folge verbindet Erkenntnisse aus Soziologie, Psychologie und
Finanzplanung und lädt dazu ein, die eigene Beziehung zu Geld
kritisch zu hinterfragen. Denn wer sein finanzielles Verhalten
verstehen möchte, muss häufig nicht zuerst auf das Bankkonto
schauen, sondern auf die eigene Geschichte.
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