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Beschreibung
vor 6 Tagen
Alle reden über Geld. Über Einkommen, Vermögen, Konsum und
Rendite. Aber kaum jemand darüber, was Geld mit
uns macht. Warum es motiviert, fasziniert, stresst – und
manchmal sogar beschämt. In dieser Folge von
derfinanzplaner spreche ich mit Cristian
Cardoso, Sozialarbeiter, Soziologe und Experte für
Schuldenprävention, über Geld als soziales und emotionales
Phänomen. Wir gehen der Frage nach, warum Geld nie neutral ist,
wie es Beziehungen, Status und Selbstwert beeinflusst und weshalb
es zwar Handlungsspielräume schafft, aber auch Abhängigkeiten
verstärken kann. Persönlich wird es beim Blick nach Argentinien,
dem Herkunftsland seiner Eltern, wo Inflation nicht abstrakte
Wirtschaftszahl, sondern Alltagserfahrung ist. Von dort schlagen
wir die Brücke in die Schweiz: Wie geraten Menschen hierzulande
in die Schuldenfalle? Welche Budgetfallen werden besonders
unterschätzt? Warum sind Steuern, Krankenkasse, Leasing und
digitale Konsumangebote oft gefährlicher, als sie wirken? Und
weshalb ist Scham häufig der Moment, in dem finanzielle Probleme
erst richtig eskalieren? Zudem sprechen wir über Cristians Buch
zur Financial Literacy in der Sozialen Arbeit
und diskutieren kritisch, wer Menschen in finanziellen Krisen
eigentlich begleiten sollte: Sozialarbeitende, Finanzfachpersonen
– oder beide gemeinsam?
Wie immer bei derfinanzplaner gilt: Geld ist nie
nur eine Zahl. Es ist Freiheit und Druck, Werkzeug und Bewertung,
Chance und Konflikt. Wer Geld verstehen will, muss deshalb nicht
nur rechnen können – sondern auch den Menschen dahinter
begreifen.
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