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Beschreibung
vor 1 Woche
In dieser Folge sprechen wir über Zwangsprostitution, manche
seiner Mechanismen und wie wir mit einer Welt umgehen, in der
Sexkauf existiert. Dabei ist uns wichtig, dass es verschiedene
Lebensrealitäten und damit auch Argumentationsketten gibt. Es
gibt selbstverständlich FLINTA*- und queere Personen, die
Sexarbeit selbstbestimmt ausüben und für die Entkriminalisierung
ihres Berufs kämpfen. Es gibt aber auch (im Großteil) Frauen, die
durch Armut, Migration, Gewalt oder Manipulation in die
Prostitution gezwungen wurden. Und dann gibt es ein riesiges
Spektrum dazwischen.
Unsere Gästin ist Laura. Sie hat als Sozialarbeiterin zeitweise
mit Frauen gearbeitet, die aus der Zwangsprostitution
ausgestiegen sind. Sie kennt einige der Mechanismen, die Menschen
in Abhängigkeiten halten. Sie erzählt von den Menschen und
Geschichten, die sie gehört hat. Und wir sprechen auch über die
Frage, ob es eine Realität geben kann, in der der Kauf von Sex
legitim ist. Und wenn ja, wie diese Realität aussehen müsste.
Wir führen ein Gespräch, das wirklich schwer ist. Aber wir
glauben, dass es genau deshalb geführt werden muss. Denn es kann
keine einfachen Antworten geben.
️ Disclaimer: Laura spricht aus ihrer Perspektive als
Sozialarbeiterin im Bereich Zwangsprostitution. Das ist eine
wichtige, aber bei weitem keine vollständige Perspektive.
Selbstbestimmte Sexarbeiter*innen haben eigene Erfahrungen und
politische Forderungen. Diese denken wir in der Folge mit,
möchten ihnen aber in Zukunft auch genauso Raum geben.
Falls dich die Folge bewegt hat, du akut Unterstützung suchst
oder Gewalt jedweder Form erfahren hast, findest du hier
Anlaufstellen:
triebundtrauma.wearenusual.com/#anlaufstellen
Du bist nicht allein!
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