40 Jahre AVM/Fritz, Wechselrichter-Lücke, Akkuwechselstationen | #heiseshow

40 Jahre AVM/Fritz, Wechselrichter-Lücke, Akkuwechselstationen | #heiseshow

vor 1 Woche
Mit dabei: Markus Will, Dr. Volker Zota und Malte Kirchner
1 Stunde 18 Minuten
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Jede Woche Donnerstag live (Audio)

Beschreibung

vor 1 Woche
Markus Will, heise-online-Chefredakteur Dr. Volker Zota und Malte
Kirchner sprechen in dieser Ausgabe der #heiseshow unter anderem
über folgende Themen: - Happy Birthday, AVM/Fritz: Eine deutsche
IT-Erfolgsgeschichte wird 40 – Was 1986 als kleines
BTX-Bastelprojekt von vier Berliner Studenten begann, wurde zum
Marktführer in deutschen Wohnzimmern: Vier Studenten gründeten AVM
nach eigenen Angaben im Jahr 1986. Über ISDN-Karten und die erste
FRITZ!Box wuchs die Marke zum Platzhirsch. Inzwischen hat sich
einiges verändert: 2024 übernahm Imker Capital Partners über die
Luxemburger Tochterfirma Rucio Investment die Mehrheit von AVM, die
Gründer zogen sich aus Altersgründen zurück. Was hat AVM über vier
Jahrzehnte so erfolgreich gemacht? Was bedeutet der
Eigentümerwechsel zu einem Finanzinvestor für die Marke? Und kann
Fritz sich gegen Provider-Router und günstige Konkurrenz weiter
behaupten? - Unter Strom: Wie gefährlich sind Sicherheitslücken in
Hoymiles-Wechselrichtern? Ein Sicherheitsforscher hat zusammen mit
dem CCC gravierende Schwachstellen in Wechselrichtern von Hoymiles
aufgedeckt: Das Problem liegt in den Funkprotokollen, über die die
Wechselrichter der HM-, HMS- und HMT-Serien mit ihren
Steuereinheiten kommunizieren – der Austausch erfolgt
unverschlüsselt. Über eine undokumentierte Funktion lassen sich
sogar Seriennummern der Geräte im Klartext per Funk auslesen und
Schadsoftware einschleusen, während der Hersteller bislang kaum
reagiert hat. Wie realistisch ist ein großflächiger Angriff auf
Balkonkraftwerke im Vorbeifahren? Sollte die EU verbindliche
Sicherheitsstandards für Energiehardware im IoT-Bereich
vorschreiben? - In Wechselstimmung: Sind Akkuwechselstationen in
der E-Mobilität der richtige Weg? – Während in Europa fast
ausschließlich auf Laden gesetzt wird, treibt CATL in China ein
ganz anderes Konzept voran: Gerade wurde die 2000.
CATL-Akkuwechselstation eingeweiht, bis Jahresende sollen es 3000
werden, verteilt über 31 Provinzen und 180 Städte. Der Zeitvorteil
des Akkutauschs relativiert sich allerdings mit der Einführung von
800-Volt-Systemen, die deutlich kürzere Ladezeiten ermöglichen –
dennoch expandiert CATL auch nach Europa mit dem Joint Venture
Swaptopus für E-Lkw. Ist das Wechselkonzept ein Modell, das auch in
Europa funktionieren könnte, oder macht Schnellladen es
überflüssig? Und lohnt sich der Aufbau einer parallelen
Infrastruktur überhaupt noch? Außerdem wieder mit dabei: ein
Nerd-Geburtstag, das WTF der Woche und knifflige Quizfragen.
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