Warhammer 40,000: Darktide im Test – Vom technischen Desaster zum Koop-Brett?

Warhammer 40,000: Darktide im Test – Vom technischen Desaster zum Koop-Brett?

vor 2 Wochen
Sechs Klassen, brutales Environmental Storytelling und ein süchtig machender Gameplay-Loop: Warum Fatsharks Horde-Shooter nach Jahren voller Updates endlich die Kurve gekriegt hat – und wo trotzdem noch der Grind regiert.
1 Stunde 14 Minuten
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Beschreibung

vor 2 Wochen
Warhammer 40,000: Darktide hatte am 30. November 2022 einen absolut
fürchterlichen Start auf dem PC: Inhaltlich mager, technisch
unsauber und mit einer Performance, die eine reine Katastrophe war.
Doch nach unzähligen Updates, drastischen Verschiebungen der
Konsolen-Versionen und einer Generalüberholung der Mechaniken steht
das Spiel heute auf einem grundsoliden Fundament. In diesem
ungeschönten Testbericht nehmen wir das Koop-Gemetzel der
schwedischen Entwickler Fatshark im Detail unter die Lupe. Wir
seziere das gnadenlose Klassen-System: Vom anfängerfreundlichen
Veteran (Astra Militarum) und dem fanatischen Nahkampf-Eiferer über
den komplexen Psioniker (Mage-Klasse) und den massiven Tank-Ogryn
bis hin zu den Neuzugängen wie dem schildbewehrten Arbitrator und
den High-Tech-Elitesoldaten der Skitari (Adeptus Mechanicus). Als
entbehrliches Kanonenfutter (Rejects) werdet ihr von der
Inquisition in die gigantische, sterbende Makropolstadt Atoma
geschickt, um euch durch Herrscharen des Chaos und
Maden-zerfressene Dämonenmönche zu schnetzeln. Dabei glänzt das
Spiel vor allem mit seinem herausragenden Environmental
Storytelling und einem überragend wuchtigen, Nahkampf-fokussierten
Trefferfeedback. Abseits des grandiosen Spielgefühls beleuchten wir
aber auch die Kehrseite der Medaille: Die prozedural generierten
Levels im Freeplay und das tief verankerte Waffen-Crafting über die
Techpriesterin Hadron. Obwohl Fatshark durch
Waffenmeisterungsstufen und das gezielte Extrahieren von Segnungen
(vergleichbar mit den Affixes aus Diablo 4) den nervigen RNG-Faktor
stark minimiert hat, bleibt das Spiel eine treibende Grind-Spirale.
Warum das stumpfe Prinzip „Horden schnetzeln, Materialien sammeln,
Gear upgraden und den Schwierigkeitsgrad anziehen“ trotz banal
wirkendem Missionsdesign eine fast schon perverse Faszination
ausübt, erfahrt ihr in unserer ausführlichen Review.
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