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vor 1 Woche
Am Samstag, 13.06., fand die öffentliche Führung «…und wo sind die
Frauen?» – Geschlecht und Saisonnierstatut statt. RADIA war dabei
und bringt euch die Aufnahmen heute in der Sendung Die Hälfte des
Äthers. Wenn über die Geschichte der Saisonniers in der Schweiz
berichtet wird, stehen meist Männer auf Baustellen im Fokus. Auch
in der Zürcher Ausgabe der Ausstellung sind Bilder von Männern
deutlich in der Überzahl. Dabei überwog gerade in den ersten
Nachkriegsjahren die Zahl der Frauen, die für die Arbeit in die
Schweiz migrierten, zeitweise sogar. Tausende Frauen arbeiteten als
Saisonnières in der Gastronomie, Hotellerie, im Gesundheitswesen,
in der Textilindustrie oder in der Landwirtschaft. Also: Wo sind
sie denn, die Frauen? Mit ihrem kritischen Blick und ihrem
umfassenden Wissen zur Frauen*- und Geschlechtergeschichte führen
die Historikerin Elisabeth Joris und die Kunsthistorikerin Giulia
Bernardi durch die Ausstellung. Wir wünschen euch viel Freude beim
Zuhören auch ohne Bilder. Wir haben diese Führung sehr genossen und
hoffen, ihr tut es auch. Sie bietet einen wichtigen kritischen und
feministischen Blick auf das rassistische und patriarchale System
der Schweiz. RADIA verbindet feministische Kämpfe auf LoRa 97,5
mhz!
Frauen?» – Geschlecht und Saisonnierstatut statt. RADIA war dabei
und bringt euch die Aufnahmen heute in der Sendung Die Hälfte des
Äthers. Wenn über die Geschichte der Saisonniers in der Schweiz
berichtet wird, stehen meist Männer auf Baustellen im Fokus. Auch
in der Zürcher Ausgabe der Ausstellung sind Bilder von Männern
deutlich in der Überzahl. Dabei überwog gerade in den ersten
Nachkriegsjahren die Zahl der Frauen, die für die Arbeit in die
Schweiz migrierten, zeitweise sogar. Tausende Frauen arbeiteten als
Saisonnières in der Gastronomie, Hotellerie, im Gesundheitswesen,
in der Textilindustrie oder in der Landwirtschaft. Also: Wo sind
sie denn, die Frauen? Mit ihrem kritischen Blick und ihrem
umfassenden Wissen zur Frauen*- und Geschlechtergeschichte führen
die Historikerin Elisabeth Joris und die Kunsthistorikerin Giulia
Bernardi durch die Ausstellung. Wir wünschen euch viel Freude beim
Zuhören auch ohne Bilder. Wir haben diese Führung sehr genossen und
hoffen, ihr tut es auch. Sie bietet einen wichtigen kritischen und
feministischen Blick auf das rassistische und patriarchale System
der Schweiz. RADIA verbindet feministische Kämpfe auf LoRa 97,5
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