Radio LoRa

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Radio LoRa 97.5 MHz – Unabhängig, widerständig, e…
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Episoden

KI kurzschliessen - Interview mit Aktivist*in von Aufstände der Allmende über das Protestcamp
10.07.2026
4 Minuten
In Benken räumte letzten Donnerstag die Polizei ein Protestcamp gegen den geplanten KI-Datencenter-Ausbau im nahen Beringen. Die Aktivist*innen mussten daraufhin auf das deutsche Tengen nahe Schaffhausen ausweichen. Wir konnten einer Aktivist*in Fragen zur Aktion stellen. Hier gehts zum Crowdfunding, mit dem das Protestcamp unterstützt werden kann: https://wemakeit.com/projects/ki-kurzschliessen-camp
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RADIA live von der Alternative Liga, 2026.07.04
10.07.2026
1 Stunde 29 Minuten
1977 hatten einige revolutionäre Linke in Zürich die kuriose Idee, einen eigenen Fussballverband zu gründen. Wenn sich ihre Ideale schon nicht im Politischen verwirklichen liessen, so vielleicht auf dem Fussballplatz. Die Geschichte des FSFV zeigt, dass die Gleichberechtigung der Frauen zwar von Anfang an ein wichtiges Ziel der alternativen Liga war, die Umsetzung jedoch nur teilweise gelang. Bereits in den Anfangsjahren konnten Frauen gemeinsam mit Männern Fussball spielen, was für die damalige Zeit fortschrittlich war. 1980 waren bereits rund 30 der 150 Mitglieder Frauen. In der Praxis zeigte sich jedoch, dass traditionelle Geschlechterrollen und der sportliche Leistungsdruck stärker waren als die politischen Ideale. Mit zunehmendem Ehrgeiz wurden Frauen aufgrund körperlicher Unterschiede immer seltener eingesetzt. Es kam zu frauenfeindlichen Äusserungen und einer schleichenden Verdrängung aus den Mannschaften. Die Gründung der Frauenmannschaft Mama Zurigo im Jahr 1980 war eine Reaktion auf diese Erfahrungen, bestand jedoch nur eine Saison. Erst fast zwanzig Jahre später kehrten Frauen verstärkt in die Liga zurück. Sie gründeten neue Teams, trainierten professioneller und verbesserten ihr sportliches Niveau deutlich. Damit entwickelte sich ihre Rolle von einer eher symbolischen Teilnahme zu einer festen und anerkannten Position innerhalb der Liga. In der Saison 2026 wurden drei neue Teams in die FSFV-Liga aufgenommen: Flinta Fussball Fun, Bleifrei 98 und Inter Stella. Damit umfasst die Alternativliga heute insgesamt 14 Teams. Das zeigt, dass sich die Alternativliga seit den Anfängen stark entwickelt hat: Während es 1980 zunächst nur einzelne Frauen in gemischten Teams und kurzzeitig eine Frauenmannschaft gab, umfasst die Liga heute 14 aktive FLINTA Teams. Finale am 4.Juli 2026, 15:00 Uhr live auf RADIA LoRa 97.5 mhz!  Depordivas – FC Blutgretchen RADIA kommentiert live mit Spieler*innen der alternativen Liga direkt vom Fussballcamp und überträgt das Finale auf 97,5 MHz!
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Sitzstreik von Geflüchteten Iraner:innen in Zürich
08.07.2026
15 Minuten
Seit dem Montag 6. Juli halten abgewiesene Asylsuchende aus dem Iran einen Sit-In vor der Offenen Kirche St. Jakob in Zürich ab. Sie fordern die vorläufige Aufnahme aller Iraner:innen, die Erhöhung der Anerkennungsquote und eine Perspektive jenseits der Nothilfe. Wir waren vor Ort und haben die Stimmen der Streikenden aufgenommen.
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Info LoRa Mittwoch 08.07.2026: Sit-In von abgewiesenen Asylsuchenden aus dem Iran
08.07.2026
35 Minuten
Medienmitteilung der Kantonspolizei Genf zur NOG7 Demonstration vom 14. Juni, Rede der Ni Una Menos Kundgebung in Bern, Bericht über die Hitzewelle im Gefängnis La Croisée im Waadt und Bericht zum aktuellen Sit-In von abgewiesenen Asylsuchenden aus dem Iran auf dem Vorplatz der Kirche Offener St. Jakobs.
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dHdÄ: …und wo sind die Frauen? – Geschlecht und Saisonnierstatut, 2026.06.29
08.07.2026
1 Stunde 20 Minuten
Am Samstag, 13.06., fand die öffentliche Führung «…und wo sind die Frauen?» – Geschlecht und Saisonnierstatut statt. RADIA war dabei und bringt euch die Aufnahmen heute in der Sendung Die Hälfte des Äthers. Wenn über die Geschichte der Saisonniers in der Schweiz berichtet wird, stehen meist Männer auf Baustellen im Fokus. Auch in der Zürcher Ausgabe der Ausstellung sind Bilder von Männern deutlich in der Überzahl. Dabei überwog gerade in den ersten Nachkriegsjahren die Zahl der Frauen, die für die Arbeit in die Schweiz migrierten, zeitweise sogar. Tausende Frauen arbeiteten als Saisonnières in der Gastronomie, Hotellerie, im Gesundheitswesen, in der Textilindustrie oder in der Landwirtschaft. Also: Wo sind sie denn, die Frauen? Mit ihrem kritischen Blick und ihrem umfassenden Wissen zur Frauen*- und Geschlechtergeschichte führen die Historikerin Elisabeth Joris und die Kunsthistorikerin Giulia Bernardi durch die Ausstellung. Wir wünschen euch viel Freude beim Zuhören auch ohne Bilder. Wir haben diese Führung sehr genossen und hoffen, ihr tut es auch. Sie bietet einen wichtigen kritischen und feministischen Blick auf das rassistische und patriarchale System der Schweiz. RADIA verbindet feministische Kämpfe auf LoRa 97,5 mhz!
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Über diesen Podcast

Radio LoRa 97.5 MHz – Unabhängig, widerständig, einzigartig Radio LoRa setzt sich als politisches Lokalradio bereits seit 35 Jahren für eine offene und emanzipatorische Gesellschaft ein. Radio LoRa ist selbstverwaltet und achtet auf die Repräsentation von MigrantInnen und Geschlechtergerechtigkeit auf allen Ebenen des Radiobetriebs. 300 engagierte SendungsmacherInnen senden 24 Stunden am Tag aus dem Kreis 4 in Zürich: Sie spielen musikalische Perlen abseits des Mainstreams, berichten über das Weltgeschehen aus den unterschiedlichsten Perspektiven und informieren über alles, was in Zürich gerade läuft. Das Programm von LoRa ist ein legendärer Dschungel: Wenn 300 Sendungsmachende rund 160 verschiedene Sendungen in 20 Sprachen produzieren, tönt keine Stunde wie die andere. LoRa ist so bunt und vielfältig wie die Meinungen, Kulturen und Musik der Menschen in Zürich.
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dHdÄ: …und wo sind die Frauen? – Geschlecht und Saisonnierstatut, 2026.06.29
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