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Beschreibung
vor 2 Wochen
In dieser Episode öffnen wir eine echte Zeitkapsel aus Papier: Wir
blättern durch die Juli-Ausgabe 1986 der Fachzeitschrift PASSWORD.
Damals, als Praxisberater für die elektronische
Informationsbeschaffung, fängt das Heft den puren Pioniergeist,
aber auch die enormen Hürden der frühen Onlinewelt ein.
Das Hauptthema: Informationsveredelung und die Suche nach dem
Geschäftsmodell Die zentrale Frage, die auf fast jeder Seite von
1986 mitschwingt, lautet: Wie macht man aus Datenbanken ein
Geschäft und wie bringt man sie in die Wirtschaft?. Wir beleuchten
das damalige Kernproblem der Informationsveredelung. Am Beispiel
einer teuren "Starrecherche" wird deutlich, wie Kunden statt echter
strategischer Handlungsempfehlungen oft nur ein zweiseitiges
Summary und 77 Seiten unkommentiertes Rohmaterial ausgedruckt
bekamen. Die Branche musste lernen: Man verkauft nicht den Bohrer,
sondern das fertige Loch in der Wand.
Weitere spannende Themen in dieser Episode:
Der Informationsbroker der ersten Stunde: Da man von der reinen
Online-Recherche allein nicht leben konnte, mussten neue Wege her.
Wir schauen auf die Handelskammer Hamburg (IPC), die Recherchen
clever mit Patentberatung und Fördermittelhilfe bündelte. Zudem
blicken wir auf aggressive, globale Anbieter wie den britischen
Host Hotline, der 1986 bereits Geschäftsmöglichkeiten in China
(Chenex) anbot.
Die Geburtsstunde des datengetriebenen Direktmarketings: Erfahren
Sie, wie der Verlag Hoppenstedt Firmendaten samt Software auf
wabbeligen 5,25-Zoll-Disketten für den PC auslieferte und damit den
Weg vom Gießkannenprinzip hin zu personalisierten Serienbriefen
ebnete.
Die frühe digitale Kluft: Eine Umfrage des Münchener Arbeitskreises
für Information (Mid) deckte auf, dass die Nutzerzahlen damals
stagnierten. Während die Masse zögerte, nutzten die Pioniere die
Datenbanken (wie Chemical Abstracts) immer intensiver – der Graben
wurde tiefer.
Patente als ignorierter Schatz: Ein volkswirtschaftlicher Wahnsinn:
Bis zu zwei Drittel aller "Erfindungen" existierten bereits, weil
die Wirtschaft (außer der Chemieindustrie) Onlinedatenbanken für
Patente ignorierte und diese rein zur rechtlichen Absicherung
nutzte.
Gamification und User Generated Content im Jahr 1986: Wir stellen
das erstaunlich moderne Datenbank-Projekt Prodis vor, bei dem
Nutzer Suchergebnisse mit "Sternen" bewerten konnten und saftige
Rabatte bekamen, wenn sie eigenes Wissen und Praxisbeispiele
hochluden.
Digitale Pioniere und Fehlprognosen: Wer hätte gedacht, dass die
Grünen (Grüne Online) im Europaparlament zu den Early Adoptern
zählten, um klassische Medien zu umgehen?. Wir blicken außerdem auf
das E-Learning 1.0 der Uni Karlsruhe via Bildschirmtext (BTX) und
lachen über die damalige Prognose der Bundespost, die für
Videokonferenzen in ganz Deutschland eine absolute Schallgrenze von
maximal 1.500 ständigen Nutzern vorhersagte.
Hören Sie rein und entdecken Sie, dass sich an der fundamentalen
Aufgabe – aus einer Flut an Informationen echtes Wissen zu filtern
– in all den Jahrzehnten viel weniger geändert hat, als die
Technologie uns glauben macht.
Unterstützt durch infobroker.de – Ihrem Partner für professionelle
Firmenauskünfte weltweit. (Hinweis: Dieser Podcast und die Stimmen
wurden mit modernen Tools basierend auf künstlicher Intelligenz
produziert).
blättern durch die Juli-Ausgabe 1986 der Fachzeitschrift PASSWORD.
Damals, als Praxisberater für die elektronische
Informationsbeschaffung, fängt das Heft den puren Pioniergeist,
aber auch die enormen Hürden der frühen Onlinewelt ein.
Das Hauptthema: Informationsveredelung und die Suche nach dem
Geschäftsmodell Die zentrale Frage, die auf fast jeder Seite von
1986 mitschwingt, lautet: Wie macht man aus Datenbanken ein
Geschäft und wie bringt man sie in die Wirtschaft?. Wir beleuchten
das damalige Kernproblem der Informationsveredelung. Am Beispiel
einer teuren "Starrecherche" wird deutlich, wie Kunden statt echter
strategischer Handlungsempfehlungen oft nur ein zweiseitiges
Summary und 77 Seiten unkommentiertes Rohmaterial ausgedruckt
bekamen. Die Branche musste lernen: Man verkauft nicht den Bohrer,
sondern das fertige Loch in der Wand.
Weitere spannende Themen in dieser Episode:
Der Informationsbroker der ersten Stunde: Da man von der reinen
Online-Recherche allein nicht leben konnte, mussten neue Wege her.
Wir schauen auf die Handelskammer Hamburg (IPC), die Recherchen
clever mit Patentberatung und Fördermittelhilfe bündelte. Zudem
blicken wir auf aggressive, globale Anbieter wie den britischen
Host Hotline, der 1986 bereits Geschäftsmöglichkeiten in China
(Chenex) anbot.
Die Geburtsstunde des datengetriebenen Direktmarketings: Erfahren
Sie, wie der Verlag Hoppenstedt Firmendaten samt Software auf
wabbeligen 5,25-Zoll-Disketten für den PC auslieferte und damit den
Weg vom Gießkannenprinzip hin zu personalisierten Serienbriefen
ebnete.
Die frühe digitale Kluft: Eine Umfrage des Münchener Arbeitskreises
für Information (Mid) deckte auf, dass die Nutzerzahlen damals
stagnierten. Während die Masse zögerte, nutzten die Pioniere die
Datenbanken (wie Chemical Abstracts) immer intensiver – der Graben
wurde tiefer.
Patente als ignorierter Schatz: Ein volkswirtschaftlicher Wahnsinn:
Bis zu zwei Drittel aller "Erfindungen" existierten bereits, weil
die Wirtschaft (außer der Chemieindustrie) Onlinedatenbanken für
Patente ignorierte und diese rein zur rechtlichen Absicherung
nutzte.
Gamification und User Generated Content im Jahr 1986: Wir stellen
das erstaunlich moderne Datenbank-Projekt Prodis vor, bei dem
Nutzer Suchergebnisse mit "Sternen" bewerten konnten und saftige
Rabatte bekamen, wenn sie eigenes Wissen und Praxisbeispiele
hochluden.
Digitale Pioniere und Fehlprognosen: Wer hätte gedacht, dass die
Grünen (Grüne Online) im Europaparlament zu den Early Adoptern
zählten, um klassische Medien zu umgehen?. Wir blicken außerdem auf
das E-Learning 1.0 der Uni Karlsruhe via Bildschirmtext (BTX) und
lachen über die damalige Prognose der Bundespost, die für
Videokonferenzen in ganz Deutschland eine absolute Schallgrenze von
maximal 1.500 ständigen Nutzern vorhersagte.
Hören Sie rein und entdecken Sie, dass sich an der fundamentalen
Aufgabe – aus einer Flut an Informationen echtes Wissen zu filtern
– in all den Jahrzehnten viel weniger geändert hat, als die
Technologie uns glauben macht.
Unterstützt durch infobroker.de – Ihrem Partner für professionelle
Firmenauskünfte weltweit. (Hinweis: Dieser Podcast und die Stimmen
wurden mit modernen Tools basierend auf künstlicher Intelligenz
produziert).
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