Podcast
Podcaster
Beschreibung
vor 1 Tag
Diese Episode der „PASSWORD Zeitreise“ analysiert die historischen
Entwicklungen der Informationsbranche im Sommer 2011, basierend auf
den Inhalten der Password-Ausgabe Nr. 7-8.
Im Zentrum der Betrachtung steht eine Analyse des damaligen
Branchenklimas durch Willi Bredemeier, die eine deutliche Spaltung
des Marktes aufzeigt. Während viele externe Informationsanbieter
nach der Finanzkrise wieder steigende Umsätze verzeichneten,
standen die internen Informationszentren der Unternehmen unter
enormem Budget- und Rechtfertigungsdruck. Als Lösungsweg beleuchtet
die Episode die notwendige Integration von Informationsdiensten in
die Unternehmensprozesse. Ein detailliertes Fallbeispiel liefert
hierbei DB Research: Durch die Freigabe von Recherche-Tools für
25.000 Mitarbeiter wandelte sich das Profil der hausinternen
Informationsvermittler vom routinierten Dokumentenbeschaffer hin
zum strategischen Informationsmanager.
Zusätzlich dokumentiert die Episode eine existenzielle Krise
innerhalb der akademischen Informationswissenschaft im Jahr 2011.
Thematisiert werden die drohende Degradierung des Studiengangs an
der Fachhochschule Potsdam sowie die Kritik an einer zu
theoretischen Ausrichtung der deutschen Forschung im Vergleich zu
praxisnahen technologischen Entwicklungen aus den USA.
Weitere Themenbereiche der Ausgabe umfassen:
Open Access vs. Closed Access: Die finanzielle Notwendigkeit der
DGI (Deutsche Gesellschaft für Informationswissenschaft und
Informationspraxis), ihre Fachzeitschrift IWP an den Großverlag De
Gruyter zu übergeben, und der daraus resultierende Konflikt um die
Ideale des freien Wissenszugangs.
Informationsfreiheit: Die Kollision der europäischen
Geheimhaltungstradition mit dem amerikanischen Verständnis von
„Freedom of Information“ im Kontext der
WikiLeaks-Veröffentlichungen.
Rohdaten vs. Mehrwertdienst: Die Kontroverse zwischen Spiegel
Online und dem Digitalverlag Juris über die Frage, ob staatliche
Gerichtsurteile ein kostenloses Allgemeingut sind oder die
aufwendige redaktionelle Erschließung ein kostenpflichtiges
Abonnement rechtfertigt.
Technologische Entwicklungen: Historische Kurzmeldungen zum Google
Panda Update gegen Content-Farmen, zur Einführung der
Gesichtserkennung bei Facebook und zur softwaregestützten
Rekonstruktion zerrissener Stasi-Unterlagen.
Den inhaltlichen Abschluss bildet eine konzeptionelle Reflexion
über die künftige Rolle von menschlich kuratierten Mehrwertdiensten
in einem von Künstlicher Intelligenz geprägten Marktumfeld.
Entwicklungen der Informationsbranche im Sommer 2011, basierend auf
den Inhalten der Password-Ausgabe Nr. 7-8.
Im Zentrum der Betrachtung steht eine Analyse des damaligen
Branchenklimas durch Willi Bredemeier, die eine deutliche Spaltung
des Marktes aufzeigt. Während viele externe Informationsanbieter
nach der Finanzkrise wieder steigende Umsätze verzeichneten,
standen die internen Informationszentren der Unternehmen unter
enormem Budget- und Rechtfertigungsdruck. Als Lösungsweg beleuchtet
die Episode die notwendige Integration von Informationsdiensten in
die Unternehmensprozesse. Ein detailliertes Fallbeispiel liefert
hierbei DB Research: Durch die Freigabe von Recherche-Tools für
25.000 Mitarbeiter wandelte sich das Profil der hausinternen
Informationsvermittler vom routinierten Dokumentenbeschaffer hin
zum strategischen Informationsmanager.
Zusätzlich dokumentiert die Episode eine existenzielle Krise
innerhalb der akademischen Informationswissenschaft im Jahr 2011.
Thematisiert werden die drohende Degradierung des Studiengangs an
der Fachhochschule Potsdam sowie die Kritik an einer zu
theoretischen Ausrichtung der deutschen Forschung im Vergleich zu
praxisnahen technologischen Entwicklungen aus den USA.
Weitere Themenbereiche der Ausgabe umfassen:
Open Access vs. Closed Access: Die finanzielle Notwendigkeit der
DGI (Deutsche Gesellschaft für Informationswissenschaft und
Informationspraxis), ihre Fachzeitschrift IWP an den Großverlag De
Gruyter zu übergeben, und der daraus resultierende Konflikt um die
Ideale des freien Wissenszugangs.
Informationsfreiheit: Die Kollision der europäischen
Geheimhaltungstradition mit dem amerikanischen Verständnis von
„Freedom of Information“ im Kontext der
WikiLeaks-Veröffentlichungen.
Rohdaten vs. Mehrwertdienst: Die Kontroverse zwischen Spiegel
Online und dem Digitalverlag Juris über die Frage, ob staatliche
Gerichtsurteile ein kostenloses Allgemeingut sind oder die
aufwendige redaktionelle Erschließung ein kostenpflichtiges
Abonnement rechtfertigt.
Technologische Entwicklungen: Historische Kurzmeldungen zum Google
Panda Update gegen Content-Farmen, zur Einführung der
Gesichtserkennung bei Facebook und zur softwaregestützten
Rekonstruktion zerrissener Stasi-Unterlagen.
Den inhaltlichen Abschluss bildet eine konzeptionelle Reflexion
über die künftige Rolle von menschlich kuratierten Mehrwertdiensten
in einem von Künstlicher Intelligenz geprägten Marktumfeld.
Weitere Episoden
6 Minuten
vor 2 Tagen
6 Minuten
vor 3 Tagen
6 Minuten
vor 4 Tagen
5 Minuten
vor 5 Tagen
6 Minuten
vor 6 Tagen
Kommentare (0)
Melde Dich an, um einen Kommentar zu schreiben.