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Beschreibung
vor 3 Tagen
Viele Frauen wünschen sich, dass Männer sich mehr öffnen, über
Gefühle sprechen oder sich Hilfe holen. Gleichzeitig erleben
viele Männer genau dabei Druck, Scham oder das Gefühl, sowieso
etwas falsch zu machen. Warum ist das so und wie kann Therapie
einen Raum schaffen, in dem Männer wirklich erreicht werden?
Paul Spychalski-Gosch ist psychologischer Psychotherapeut,
arbeitet mit Erwachsenen in eigener Praxis und an der Uniklinik
Kiel und beschäftigt sich unter anderem mit Schematherapie und
kultursensibler Psychotherapie. In dieser Folge spreche ich mit
ihm darüber, warum manche Männer spät oder anders in Therapie
ankommen, welche Rolle Selbstbild, Prägung und Scham dabei
spielen und warum therapeutische Arbeit nie ganz neutral ist.
Wir sprechen über Gefühle, Regulation, Wut, feministische
Perspektiven und darüber, warum manche therapeutischen Angebote
Menschen gar nicht richtig ansprechen. Außerdem geht es um
Sprache, Klasse, Zugänge zu Therapie und die Frage, wie Paare
wieder mehr Wohlwollen füreinander finden können, wenn längst
Druck, Frust oder Verletzung im Raum steht.
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