Beschreibung
vor 2 Tagen
In der 36. Folge unseres Travel-Podcasts nehmen wir euch mit auf
unseren Weg vom Meer hinein in die raue Bergwelt von Wales. Wir
melden uns aus einem tiefen Tal an einem malerischen See, wo wir
auf rund 100 Höhenmetern stehen – auch wenn es sich durch die
steilen, aufragenden Hügel um uns herum nach deutlich mehr
anfühlt.
Doch bevor wir die Bergidylle erreicht haben, lag eine unruhige
Nacht hinter uns. Wir blicken zurück auf unseren Aufenthalt in
der walisischen Küstenstadt Aberystwyth. Während einer von uns
die Nacht tief und fest verschlafen hat, war es für den anderen
ein Meckern auf hohem Niveau: Die Wellen klatschten so lautstark
an die Strandpromenade, dass an echten Tiefschlaf kaum zu denken
war.
In Aberystwyth gibt es seit Mai 2026 eine Neuerung: Die
Parkplätze an der Promenade sind inzwischen kostenpflichtig. Dank
moderner Park-Apps lässt sich das Ticket zwar leicht lösen und
flexibel verlängern, für uns hieß es nach dem gemütlichen
Scones-Frühstück im Wohnmobil aber dennoch pünktlich um zehn Uhr:
Aufbruch zur Stadterkundung.
Unser Spaziergang führte uns vorbei an der Seebrücke (Pier)
direkt zu den alten, architektonischen Schätzen der Stadt.
Besonders das historische Castle und die alte Universität, die im
typischen Harry-Potter-Stil erstrahlt, haben es uns angetan. Da
aktuell Flut herrschte, reichte das Meer bis ganz nach vorne an
die Gebäude heran. Neben den wunderschönen Fassaden, der bunten
Street-Art und einem tollen Spielplatz in Schiffsform fielen uns
im Stadtzentrum jedoch auch der spürbare Leerstand und eine
auffällige Szene mit sichtlich obdachlosen Menschen auf, die es
in dieser Form in den bisherigen Städten unserer Reise nicht gab.
Echte Highlights waren unsere Stöber-Touren: Erst ging es in
einen urigen Second-Hand-Laden, wo wir beinahe eine
Mini-Spielgitarre und eine magische Maltafel für unseren Sohn
Valentin eingetütet hätten. Danach führte uns der Weg in einen
fantastisch kuratierten Buchladen mit alten und neuen Schätzen.
Nach einem letzten Souvenir-Kauf – einer schönen Karte genau von
dem Motiv unseres Stellplatzes – ging es zurück zum Wohnmobil, um
Vorräte beim nahegelegenen Morrisons aufzustocken, Daten zu
sichern und die Weiterreise anzutreten. Jetzt freuen wir uns auf
das nächste große Abenteuer: Der Snowdonia-Nationalpark wartet
auf uns!
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