Podcaster
Episoden
17.07.2026
50 Minuten
Am Morgen zieht es uns noch einmal kurz zum Distillery-Park, wo Valentin auf der neu eröffneten Baby Walk Bridge stolz seine Runden dreht. Pünktlich um 10:00 Uhr startet dort die erste Tour, bei der die Besucher bereits morgens drei Whiskeys und ein weiteres Getränk an der Bar verkosten können – in dieser historischen Brennerei wurde früher der berühmte Jameson abgefüllt, heute dient sie in Midleton allerdings primär als Show-Objekt für Touristen.
Vor der Abfahrt wird noch die Entleerung der Toilette direkt am Parkplatz erledigt. Ein Auffüllen des Frischwassertanks wird jedoch bewusst gecancelt: Da es vor Ort nur einen einzigen Wasserhahn gibt, liegt der Verdacht nahe, dass dieser von vielen Reisenden auch zum Ausspülen der Toilettenkassetten genutzt wird. Da im Wohnmobil noch genügend Wasser vorhanden ist und am nächsten geplanten Stellplatz eine sicherere Quelle vermutet wird, bleibt der Tank vorerst unberührt.
Zu Besuch bei Sam: Gasflaschen-Auffüllung mit Hindernissen
Das Hauptziel des Vormittags ist eine Gas-Raffinerie, um die leere Gasflasche aufzufüllen. Gegen 10:30 Uhr klappt es im zweiten Anlauf. Sie werden überschwänglich von Sam, dem dortigen Security-Mitarbeiter, mit offenen Armen empfangen. Er freut sich riesig über die Rückkehr, outet sich als absolut kinder- und hundelieb und plaudert über seine Heimatstadt Midleton.
Der geheime Klippenweg im Militärgebiet
Um die Wartezeit von einigen Minuten zu überbrücken, empfiehlt Sam der Familie einen Spaziergang auf einem nahegelegenen Klippen-Aussichtsweg direkt an der Raffinerie vorbei.
Mila kommt an die Leine, Valentin wandert in die Seitentrage. Der asphaltierte Weg führt bergauf, vorbei an Warnschildern, die vor Schießübungen mit scharfer Munition bei gehisster roter Fahne warnen.
Vom Aussichtspunkt bietet sich ein grandioser Blick auf das Städtchen Cobh (auch Cove genannt). Ebenfalls im Blickfeld liegt Spike Island, eine ehemals berüchtigte Gefängnisinsel, die man heute von Cobh aus per Fähre besichtigen kann.
Zurück am Wohnmobil wartet eine echte Überraschung: Die gefüllte Flasche wurde von den Mitarbeitern bereits bis vor die Wohnmobiltür geliefert.
Der gesamte Service bei Calor Limited kostet 41,90 € – teurer als in Deutschland, aber mangels Alternativen in Irland vollkommen fair. Zum Abschied hat Sam dem kleinen Valentin sogar noch eine Schokorolle der Marke Wispa geschenkt, die aufgrund der extremen Hitze allerdings sofort im Kühlschrank deponiert werden muss.
Aufbruch nach Cork: Die Parkplatzsuche & der Marina Market
Nach einer kurzen Debatte über die schwierige Parkplatzsituation für Wohnmobile in Cork fällt die Wahl gegen den weit entfernten Stadion-Parkplatz (von dem aus man 40 Minuten laufen oder den Bus nehmen müsste). Stattdessen steuern sie den Parkplatz am Marina Market an. Der offizielle Parkplatz ist zwar komplett mit PKWs überfüllt und überall herrscht Parkverbot, doch mit viel Glück ergattern sie in einer Sekunde des Wendens genau in dem Moment eine Parklücke, als ein Lieferwagen wegfährt. Das Wohnmobil steht perfekt: mit Blick auf den Markt und den Fluss direkt im Rücken.
Während Valentin im Fahrzeug schläft, wird die Lage gecheckt. Der Marina Market entpuppt sich als eine riesige, alte Großmarkthalle im industriellen Stil. Entgegen der Google-Rezensionen, die besagten, man solle sich warm anziehen, steht die Hitze in der Halle standesgemäß – bedingt durch die offenen Tore und die vielen brutzelnden Food-Stalls.
In der Halle gibt es neben rund 30 Streetfood-Ständen auch kleine Bekleidungsläden und einen Bioladen Schließlich wird beim Griechen ein Lamm-Kebab im Pitabrot mit Pommes, Tzatziki und Salat für 12,00 € geholt. Der dazugehörige Abhol-Buzzer signalisiert schnell, dass das Essen fertig ist. Das Gericht schmeckt zwar lecker, ist für den Preis jedoch ein absolutes Leichtgewicht.
Vor der Abfahrt wird noch die Entleerung der Toilette direkt am Parkplatz erledigt. Ein Auffüllen des Frischwassertanks wird jedoch bewusst gecancelt: Da es vor Ort nur einen einzigen Wasserhahn gibt, liegt der Verdacht nahe, dass dieser von vielen Reisenden auch zum Ausspülen der Toilettenkassetten genutzt wird. Da im Wohnmobil noch genügend Wasser vorhanden ist und am nächsten geplanten Stellplatz eine sicherere Quelle vermutet wird, bleibt der Tank vorerst unberührt.
Zu Besuch bei Sam: Gasflaschen-Auffüllung mit Hindernissen
Das Hauptziel des Vormittags ist eine Gas-Raffinerie, um die leere Gasflasche aufzufüllen. Gegen 10:30 Uhr klappt es im zweiten Anlauf. Sie werden überschwänglich von Sam, dem dortigen Security-Mitarbeiter, mit offenen Armen empfangen. Er freut sich riesig über die Rückkehr, outet sich als absolut kinder- und hundelieb und plaudert über seine Heimatstadt Midleton.
Der geheime Klippenweg im Militärgebiet
Um die Wartezeit von einigen Minuten zu überbrücken, empfiehlt Sam der Familie einen Spaziergang auf einem nahegelegenen Klippen-Aussichtsweg direkt an der Raffinerie vorbei.
Mila kommt an die Leine, Valentin wandert in die Seitentrage. Der asphaltierte Weg führt bergauf, vorbei an Warnschildern, die vor Schießübungen mit scharfer Munition bei gehisster roter Fahne warnen.
Vom Aussichtspunkt bietet sich ein grandioser Blick auf das Städtchen Cobh (auch Cove genannt). Ebenfalls im Blickfeld liegt Spike Island, eine ehemals berüchtigte Gefängnisinsel, die man heute von Cobh aus per Fähre besichtigen kann.
Zurück am Wohnmobil wartet eine echte Überraschung: Die gefüllte Flasche wurde von den Mitarbeitern bereits bis vor die Wohnmobiltür geliefert.
Der gesamte Service bei Calor Limited kostet 41,90 € – teurer als in Deutschland, aber mangels Alternativen in Irland vollkommen fair. Zum Abschied hat Sam dem kleinen Valentin sogar noch eine Schokorolle der Marke Wispa geschenkt, die aufgrund der extremen Hitze allerdings sofort im Kühlschrank deponiert werden muss.
Aufbruch nach Cork: Die Parkplatzsuche & der Marina Market
Nach einer kurzen Debatte über die schwierige Parkplatzsituation für Wohnmobile in Cork fällt die Wahl gegen den weit entfernten Stadion-Parkplatz (von dem aus man 40 Minuten laufen oder den Bus nehmen müsste). Stattdessen steuern sie den Parkplatz am Marina Market an. Der offizielle Parkplatz ist zwar komplett mit PKWs überfüllt und überall herrscht Parkverbot, doch mit viel Glück ergattern sie in einer Sekunde des Wendens genau in dem Moment eine Parklücke, als ein Lieferwagen wegfährt. Das Wohnmobil steht perfekt: mit Blick auf den Markt und den Fluss direkt im Rücken.
Während Valentin im Fahrzeug schläft, wird die Lage gecheckt. Der Marina Market entpuppt sich als eine riesige, alte Großmarkthalle im industriellen Stil. Entgegen der Google-Rezensionen, die besagten, man solle sich warm anziehen, steht die Hitze in der Halle standesgemäß – bedingt durch die offenen Tore und die vielen brutzelnden Food-Stalls.
In der Halle gibt es neben rund 30 Streetfood-Ständen auch kleine Bekleidungsläden und einen Bioladen Schließlich wird beim Griechen ein Lamm-Kebab im Pitabrot mit Pommes, Tzatziki und Salat für 12,00 € geholt. Der dazugehörige Abhol-Buzzer signalisiert schnell, dass das Essen fertig ist. Das Gericht schmeckt zwar lecker, ist für den Preis jedoch ein absolutes Leichtgewicht.
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16.07.2026
1 Stunde 3 Minuten
Nach einer zweitägigen Podcast-Pause melden wir uns endlich wieder zurück.
Wir nehmen euch mit nach Waterford, wo unser Tag mit einem echten Abenteuer begann. Auf der Suche nach einem deftigen „Irish Breakfast“ hat uns die Reise in eine ziemlich skurrile, etwas abgerockte und „schmockige“ Hafenhalle hinter einer Tankstelle verschlagen. Trotz des gewöhnungsbedürftigen Ambientes und eines nicht ganz sauberen Kinderhochstuhls für Valentin, war das Personal super nett. Valentin hat das Essen geliebt, auch wenn das Ei für unseren Geschmack etwas zu trocken und die Saucenflaschen klebrig waren – für insgesamt 21 € inklusive Tee war es zumindest ein Erlebnis!
Gut gesättigt ging es weiter in die Innenstadt von Waterford, die uns mit fantastischer Street Art an jeder Ecke, dem Wikinger-Viertel und dem kulturellen Viertel absolut begeistert hat. Ein echtes Highlight war ein von außen unscheinbarer Buchladen: Drinnen offenbarte sich uns ein wunderschönes, riesiges Geschäft mit hohen Decken und einem integrierten Café im Obergeschoss, in dem wir uns stundenlang hätten aufhalten können. Hier haben wir auch das Buch The Names gekauft.
Direkt nebenan stießen wir auf das preisgekrönte Olive Café. Beim Blick auf die Karte ärgerten wir uns ein bisschen: Für fast denselben Preis hätten wir hier ein viel schöneres, gesünderes und auch für Vegetarier besseres Frühstück im gemütlichen Schatten auf dem Marktplatz bekommen.
Nach dem Stadtbummel ging es für Valentin zum Austoben in den People's Park hinter dem Wohnmobil. Der dortige Fontänenbrunnen war sein absolutes Highlight.
Am Nachmittag fuhren wir zur SETU Arena (South Eastern Technology University) außerhalb der Stadt. Dort fanden die gälischen Weltspiele (World Games) mit über 2.000 Athleten aus 100 Nationen statt. Auf dem Parkplatz konnten wir das Wohnmobil glücklicherweise im Schatten abstellen. Wir wollten unbedingt die deutschen Damen im „Gaelic Football“ unterstützen. Bei dieser rasanten Sportart darf der Ball mit der Hand gespielt werden, muss aber zwischendurch immer wieder mit dem Fuß angetippt werden. Tore zählen unterschiedlich, je nachdem, ob man ins Netz oder über die Querlatte trifft. Nach einer verletzungsbedingten Spielverlegung auf ein anderes Feld ohne Schatten und Verzögerungen im Zeitplan wurde es uns mit Valentin in der prallen Sonne jedoch zu heiß, sodass wir das Spiel vorzeitig verließen. Auch in die schnellste Mannschaftssportart der Welt, das Hurling, haben wir kurz reingeschnuppert.
Zum Abschluss des Tages wollten wir unsere Hündin Mila im Maxi Zoo (dem irischen Fressnapf-Äquivalent) wiegen, um zu sehen, ob sie auf der Reise abgenommen hat – leider gab es dort jedoch keine Waage. Unser letzter Weg führte uns zu Harvey Norman, um unsere leere CO2-Flasche für den Soda-Stream zu tauschen. Während der Tausch in Deutschland fast an jedem Kiosk für 5 bis 7 € klappt, mussten wir hier erst die preislichen Grenzen ausloten.
Atemberaubende Küstenstraße & die Suche nach Gas
Nach den ereignisreichen Stunden in Waterford hieß es für uns wieder "On the Road". Wir fuhren zur traumhaften Copper Coast.
Unseren Stellplatz für die Nacht steuerten wir im historischen Küstenort Youghal an. Nach einer ruhigen und erholsamen Übernachtung stand am nächsten Morgen eine wichtige Erledigung auf dem Zettel: Unser Gasvorrat neigte sich dem Ende zu. Da man in Irland nicht mal eben so deutsche Gasflaschen tauschen kann, machten wir uns auf den Weg zu einer speziellen Calor Gasabfüllung.
Nun sind wir in Midleton angekommen – bekannt für seine berühmte Whiskey-Destillerie und den charmanten irischen Kleinstadt-Flair. Wie es uns hier ergeht und was wir als Nächstes planen, erfahrt ihr in der nächsten Folge!
Eine vollgepackte Episode mit ehrlicher Food-Kritik, spannenden Sport-Einblicken, nützlichen Camper-Tipps und der unberührten Schönheit der irischen Südküste. Hört rein!
Wir nehmen euch mit nach Waterford, wo unser Tag mit einem echten Abenteuer begann. Auf der Suche nach einem deftigen „Irish Breakfast“ hat uns die Reise in eine ziemlich skurrile, etwas abgerockte und „schmockige“ Hafenhalle hinter einer Tankstelle verschlagen. Trotz des gewöhnungsbedürftigen Ambientes und eines nicht ganz sauberen Kinderhochstuhls für Valentin, war das Personal super nett. Valentin hat das Essen geliebt, auch wenn das Ei für unseren Geschmack etwas zu trocken und die Saucenflaschen klebrig waren – für insgesamt 21 € inklusive Tee war es zumindest ein Erlebnis!
Gut gesättigt ging es weiter in die Innenstadt von Waterford, die uns mit fantastischer Street Art an jeder Ecke, dem Wikinger-Viertel und dem kulturellen Viertel absolut begeistert hat. Ein echtes Highlight war ein von außen unscheinbarer Buchladen: Drinnen offenbarte sich uns ein wunderschönes, riesiges Geschäft mit hohen Decken und einem integrierten Café im Obergeschoss, in dem wir uns stundenlang hätten aufhalten können. Hier haben wir auch das Buch The Names gekauft.
Direkt nebenan stießen wir auf das preisgekrönte Olive Café. Beim Blick auf die Karte ärgerten wir uns ein bisschen: Für fast denselben Preis hätten wir hier ein viel schöneres, gesünderes und auch für Vegetarier besseres Frühstück im gemütlichen Schatten auf dem Marktplatz bekommen.
Nach dem Stadtbummel ging es für Valentin zum Austoben in den People's Park hinter dem Wohnmobil. Der dortige Fontänenbrunnen war sein absolutes Highlight.
Am Nachmittag fuhren wir zur SETU Arena (South Eastern Technology University) außerhalb der Stadt. Dort fanden die gälischen Weltspiele (World Games) mit über 2.000 Athleten aus 100 Nationen statt. Auf dem Parkplatz konnten wir das Wohnmobil glücklicherweise im Schatten abstellen. Wir wollten unbedingt die deutschen Damen im „Gaelic Football“ unterstützen. Bei dieser rasanten Sportart darf der Ball mit der Hand gespielt werden, muss aber zwischendurch immer wieder mit dem Fuß angetippt werden. Tore zählen unterschiedlich, je nachdem, ob man ins Netz oder über die Querlatte trifft. Nach einer verletzungsbedingten Spielverlegung auf ein anderes Feld ohne Schatten und Verzögerungen im Zeitplan wurde es uns mit Valentin in der prallen Sonne jedoch zu heiß, sodass wir das Spiel vorzeitig verließen. Auch in die schnellste Mannschaftssportart der Welt, das Hurling, haben wir kurz reingeschnuppert.
Zum Abschluss des Tages wollten wir unsere Hündin Mila im Maxi Zoo (dem irischen Fressnapf-Äquivalent) wiegen, um zu sehen, ob sie auf der Reise abgenommen hat – leider gab es dort jedoch keine Waage. Unser letzter Weg führte uns zu Harvey Norman, um unsere leere CO2-Flasche für den Soda-Stream zu tauschen. Während der Tausch in Deutschland fast an jedem Kiosk für 5 bis 7 € klappt, mussten wir hier erst die preislichen Grenzen ausloten.
Atemberaubende Küstenstraße & die Suche nach Gas
Nach den ereignisreichen Stunden in Waterford hieß es für uns wieder "On the Road". Wir fuhren zur traumhaften Copper Coast.
Unseren Stellplatz für die Nacht steuerten wir im historischen Küstenort Youghal an. Nach einer ruhigen und erholsamen Übernachtung stand am nächsten Morgen eine wichtige Erledigung auf dem Zettel: Unser Gasvorrat neigte sich dem Ende zu. Da man in Irland nicht mal eben so deutsche Gasflaschen tauschen kann, machten wir uns auf den Weg zu einer speziellen Calor Gasabfüllung.
Nun sind wir in Midleton angekommen – bekannt für seine berühmte Whiskey-Destillerie und den charmanten irischen Kleinstadt-Flair. Wie es uns hier ergeht und was wir als Nächstes planen, erfahrt ihr in der nächsten Folge!
Eine vollgepackte Episode mit ehrlicher Food-Kritik, spannenden Sport-Einblicken, nützlichen Camper-Tipps und der unberührten Schönheit der irischen Südküste. Hört rein!
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13.07.2026
1 Stunde 6 Minuten
In der 46. Episode unseres Travel-Podcasts ist es endlich so weit: Wir haben das Ziel erreicht und alle 30 irischen Kennzeichen erfolgreich in unserer Sammler-App vereint! Das letzte und gleichzeitig eines der schwierigsten Puzzelteile war das Kennzeichen "TS". Warum sich die Suche in Großbritannien so viel komplizierter gestaltet als in Deutschland oder Irland, erklären wir euch in dieser Folge ganz genau.
Doch der Reihe nach: Nach einer unruhigen Nacht, in der unsere Camping-Nachbarn bis spät in die Nacht den Motor ihres Vans laufen ließen, starten wir am nächsten Morgen gemütlich in den Tag. Trotz des ziemlich kräftigen Windes wagen wir noch einen Drohnenflug über die Heidelandschaft. Bevor wir die Reise fortsetzen, wandern wir zu zwei spektakulären Aussichtspunkten. Von dort aus genießen wir den Blick auf den berühmten „Guinness-See“ (Lough Tay) mit seinem markanten hellen Sandstrand, der optisch stark an eine Schaumkrone erinnert – auch wenn sich der Himmel durch den starken Wind innerhalb von Minuten zuzieht. Am zweiten Aussichtspunkt ignorieren wir (zusammen mit allen anderen Besuchern) die eindringlichen Warnschilder vor Klippen-Abbrüchen, um die Aussicht auf ein verstecktes Anwesen am See zu erhaschen.
Die anschließende Abfahrt hält echten Nervenkitzel bereit: Auf dem engen, zugeparkten Parkplatz müssen wir unseren Hymer-Wohnwagen dank seines fantastischen Wendekreises erst einmal auf der Stelle drehen, um uns dann an parkenden Camping-Tischen und rangierenden Vans vorbeizumanövrieren.
Richtig spannend wird es auf dem Weg zum Sally Gap:
Single-Lane-Herausforderung: Eine extrem schmale, unübersichtliche Straße führt uns bergab entlang des Sees. Entgegenkommender Verkehr hätte hier echtes Chaos bedeutet, doch wir haben Glück!
Historische Kulisse: Wir durchqueren die atemberaubende, weite Berglandschaft, in der einst Szenen für den Blockbuster Braveheart gedreht wurden.
Radfahrer & Schafe: Während uns auf der Passstraße zahlreiche sportliche Radfahrer begegnen, lassen sich die Schafe diesmal leider erst wieder viel später im Tal blicken.
Unser Tagesziel ist die wunderschöne, mittelalterliche Stadt Kilkenny. Dort steuern wir einen zentrumsnahen Stellplatz an. Die Bezahlung der 10 Euro pro Nacht läuft hier noch wunderbar unkompliziert und auf Vertrauensbasis über einen Briefumschlag in einer Postbox. Ein netter Wohnwagen-Nachbar hilft uns nicht nur mit passenden Umschlägen aus, sondern erklärt uns auch geduldig das gesamte Prozedere.
In Kilkenny tauchen wir tief in die lokale Brauereigeschichte ein. Wir lüften das Geheimnis, warum das weltbekannte "Kilkenny"-Bier eigentlich eine reine Erfindung der Guinness-Brauerei für den Exportmarkt ist, während das ursprüngliche Bier vor Ort den Namen "Smithwicks" trägt. Wir erzählen euch die Geschichte der ältesten Brauerei Irlands, die heute leider geschlossen ist, und wo man die berühmten Tastings und Touren stattdessen noch erleben kann.
Auf nach Waterford:
Nachdem wir die historische Atmosphäre in Kilkenny genossen haben, zieht es uns weiter. Wir packen zusammen und machen uns auf den Weg Richtung Süden in die älteste Stadt Irlands: Waterford. Was uns auf der Fahrt dorthin erwartet, wie sich die Landschaft verändert und welche ersten Eindrücke wir von der berühmten Wikinger-Stadt gewinnen, erfahrt ihr am Ende dieser vollgepackten Episode.
Schnappt euch ein kaltes Getränk und reist mit uns durch die grüne Insel!
Doch der Reihe nach: Nach einer unruhigen Nacht, in der unsere Camping-Nachbarn bis spät in die Nacht den Motor ihres Vans laufen ließen, starten wir am nächsten Morgen gemütlich in den Tag. Trotz des ziemlich kräftigen Windes wagen wir noch einen Drohnenflug über die Heidelandschaft. Bevor wir die Reise fortsetzen, wandern wir zu zwei spektakulären Aussichtspunkten. Von dort aus genießen wir den Blick auf den berühmten „Guinness-See“ (Lough Tay) mit seinem markanten hellen Sandstrand, der optisch stark an eine Schaumkrone erinnert – auch wenn sich der Himmel durch den starken Wind innerhalb von Minuten zuzieht. Am zweiten Aussichtspunkt ignorieren wir (zusammen mit allen anderen Besuchern) die eindringlichen Warnschilder vor Klippen-Abbrüchen, um die Aussicht auf ein verstecktes Anwesen am See zu erhaschen.
Die anschließende Abfahrt hält echten Nervenkitzel bereit: Auf dem engen, zugeparkten Parkplatz müssen wir unseren Hymer-Wohnwagen dank seines fantastischen Wendekreises erst einmal auf der Stelle drehen, um uns dann an parkenden Camping-Tischen und rangierenden Vans vorbeizumanövrieren.
Richtig spannend wird es auf dem Weg zum Sally Gap:
Single-Lane-Herausforderung: Eine extrem schmale, unübersichtliche Straße führt uns bergab entlang des Sees. Entgegenkommender Verkehr hätte hier echtes Chaos bedeutet, doch wir haben Glück!
Historische Kulisse: Wir durchqueren die atemberaubende, weite Berglandschaft, in der einst Szenen für den Blockbuster Braveheart gedreht wurden.
Radfahrer & Schafe: Während uns auf der Passstraße zahlreiche sportliche Radfahrer begegnen, lassen sich die Schafe diesmal leider erst wieder viel später im Tal blicken.
Unser Tagesziel ist die wunderschöne, mittelalterliche Stadt Kilkenny. Dort steuern wir einen zentrumsnahen Stellplatz an. Die Bezahlung der 10 Euro pro Nacht läuft hier noch wunderbar unkompliziert und auf Vertrauensbasis über einen Briefumschlag in einer Postbox. Ein netter Wohnwagen-Nachbar hilft uns nicht nur mit passenden Umschlägen aus, sondern erklärt uns auch geduldig das gesamte Prozedere.
In Kilkenny tauchen wir tief in die lokale Brauereigeschichte ein. Wir lüften das Geheimnis, warum das weltbekannte "Kilkenny"-Bier eigentlich eine reine Erfindung der Guinness-Brauerei für den Exportmarkt ist, während das ursprüngliche Bier vor Ort den Namen "Smithwicks" trägt. Wir erzählen euch die Geschichte der ältesten Brauerei Irlands, die heute leider geschlossen ist, und wo man die berühmten Tastings und Touren stattdessen noch erleben kann.
Auf nach Waterford:
Nachdem wir die historische Atmosphäre in Kilkenny genossen haben, zieht es uns weiter. Wir packen zusammen und machen uns auf den Weg Richtung Süden in die älteste Stadt Irlands: Waterford. Was uns auf der Fahrt dorthin erwartet, wie sich die Landschaft verändert und welche ersten Eindrücke wir von der berühmten Wikinger-Stadt gewinnen, erfahrt ihr am Ende dieser vollgepackten Episode.
Schnappt euch ein kaltes Getränk und reist mit uns durch die grüne Insel!
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11.07.2026
39 Minuten
Ein ereignisreicher Morgen liegt hinter uns! In dieser Folge berichten wir direkt aus den atemberaubenden Wicklow Mountains und blicken auf eine Nacht und einen Vormittag voller Adrenalin, unvorhergesehener Wendungen und wunderschöner Landschaften zurück.
Der "Superwoman"-Move in der Nacht
Die Nacht in Dublin war dank neuer Wachsohrstöpsel aus der Apotheke eigentlich angenehm ruhig – bis zu einem Schreckmoment gegen 2:00 oder 3:00 Uhr morgens. Valentin, der im Schlaf extrem aktiv ist, rollte sich im Wohnmobil über die Beine und war kurz davor, kopfüber aus dem oberen Bett zu stürzen. Wie in einer Social-Media-Compilation reagierte die "Superwoman" des Hauses instinktiv aus dem Schlaf heraus: Ohne richtig zu sehen, packte sie ihn am Knöchel und rettete ihn vor dem anderthalb Meter tiefen Sturz auf die Plastikkanten im Wohnbereich. Ein echter Mutterinstinkt-Move!
Früher Aufbruch und Dublin im Zeitraffer
Nachdem Valentin um 7:00 Uhr endgültig wach war, ging alles ganz schnell. Schon am Vorabend hatte uns ein netter Mitarbeiter (oder der Chef) der dortigen Bad-Anlage im Range Rover angesprochen und nach unseren Plänen gefragt. Um 8:00 Uhr morgens machten wir uns – ohne Kaffee und ohne Zähneputzen, um den Platz schnell freizumachen – auf den Weg. Der Weg führte uns am Samstagmorgen quer durch Dublin. Trotz der frühen Stunde war aufgrund der Ampelschaltungen an eine grüne Welle nicht zu denken. Interessant waren auch die Dieselpreise: Im Stadtkern lag der Liter noch bei 1,59 €, stieg jedoch weiter außerhalb rapide an (bis auf 1,71 € oder gar 1,76 €).
Servicestopp bei Circle K & die Wäsche-Währung
Wir steuerten eine Circle K Tankstelle an, die wir über Park4Night ausfindig gemacht hatten. Dort gab es einiges zu tun:
Wasser & Abwasser: Wir ließen das Grauwasser im Gulli auf der Tankstelle ab. Frischwasser füllten wir nur minimal (ca. 15 Liter) nach, da der Druck schwach war und wir für die anstehende Bergfahrt Gewicht sparen wollten.
Ankunft am "Guinness-See" (Lough Tay)
Die Fahrt in die Berge zog sich über steile, enge Straßen. Der Motor kam gut beansprucht an die 90-Grad-Grenze, hielt aber im zweiten Gang tapfer durch. Belohnt wurden wir mit einem Stellplatz am berühmten Lough Tay (auch bekannt als Guinness-See).
Der See verdankt seinen Spitznamen nicht nur der Tatsache, dass er einst der Guinness-Familie gehörte (und dort auch Familienmitglieder bestattet sind), sondern auch seiner Optik: Er hat die Form eines Guinness-Glases, und der künstlich angelegte Sandstrand wirkt wie die perfekte Schaumkrone. Heute gehört das private Areal einem Schweizer Unternehmer, der im Zuge der Panama Papers bekannt wurde. Baden ist dort unten leider verboten, weshalb der Strand trotz des schönen Wetters leer war.
Die Region ist zudem eine absolute Film-Kultstätte:
In der Serie Vikings diente der See als Kulisse für das Dorf Kattegat.
Auch Szenen für Braveheart, PS: Ich liebe dich (inklusive der bekannten Brücke) und die Serie Wednesday (im nahegelegenen Wald) wurden hier gedreht.
Wanderung mit "Wasser-Geiz"
Nachdem Valentin im Wohnmobil endlich seinen einstündigen Mittagsschlaf gefunden hatte, zog es uns hoch hinaus. Es ging steil bergauf durch eine atemberaubende Bergpanorama-Landschaft. Aus reiner "sozialer Fürsorge" (und um das Jammern der anderen zu verhindern, falls das Wasser knapp wird) rationierte Stephan sein Trinken so sehr, dass er auf dem gesamten Hinweg fast gar nichts trank und mit einem völlig trockenen Hals oben ankam. Valentin und unser Hund waren logischerweise bestens versorgt.
Oben angekommen bot sich uns ein gigantischer Ausblick über die Wicklow Mountains. Trotz der Befürchtung, dass es am Wochenende voll wird, war es ein absolut gelungener Ausflug. Den Hundekotbeutel haben wir übrigens pflichtbewusst wieder mit zurück zum Wohnmobil genommen!
Schaltet auch das nächste Mal wieder ein, wenn es im Wohnmobil weiter durch Irland geht!
Der "Superwoman"-Move in der Nacht
Die Nacht in Dublin war dank neuer Wachsohrstöpsel aus der Apotheke eigentlich angenehm ruhig – bis zu einem Schreckmoment gegen 2:00 oder 3:00 Uhr morgens. Valentin, der im Schlaf extrem aktiv ist, rollte sich im Wohnmobil über die Beine und war kurz davor, kopfüber aus dem oberen Bett zu stürzen. Wie in einer Social-Media-Compilation reagierte die "Superwoman" des Hauses instinktiv aus dem Schlaf heraus: Ohne richtig zu sehen, packte sie ihn am Knöchel und rettete ihn vor dem anderthalb Meter tiefen Sturz auf die Plastikkanten im Wohnbereich. Ein echter Mutterinstinkt-Move!
Früher Aufbruch und Dublin im Zeitraffer
Nachdem Valentin um 7:00 Uhr endgültig wach war, ging alles ganz schnell. Schon am Vorabend hatte uns ein netter Mitarbeiter (oder der Chef) der dortigen Bad-Anlage im Range Rover angesprochen und nach unseren Plänen gefragt. Um 8:00 Uhr morgens machten wir uns – ohne Kaffee und ohne Zähneputzen, um den Platz schnell freizumachen – auf den Weg. Der Weg führte uns am Samstagmorgen quer durch Dublin. Trotz der frühen Stunde war aufgrund der Ampelschaltungen an eine grüne Welle nicht zu denken. Interessant waren auch die Dieselpreise: Im Stadtkern lag der Liter noch bei 1,59 €, stieg jedoch weiter außerhalb rapide an (bis auf 1,71 € oder gar 1,76 €).
Servicestopp bei Circle K & die Wäsche-Währung
Wir steuerten eine Circle K Tankstelle an, die wir über Park4Night ausfindig gemacht hatten. Dort gab es einiges zu tun:
Wasser & Abwasser: Wir ließen das Grauwasser im Gulli auf der Tankstelle ab. Frischwasser füllten wir nur minimal (ca. 15 Liter) nach, da der Druck schwach war und wir für die anstehende Bergfahrt Gewicht sparen wollten.
Ankunft am "Guinness-See" (Lough Tay)
Die Fahrt in die Berge zog sich über steile, enge Straßen. Der Motor kam gut beansprucht an die 90-Grad-Grenze, hielt aber im zweiten Gang tapfer durch. Belohnt wurden wir mit einem Stellplatz am berühmten Lough Tay (auch bekannt als Guinness-See).
Der See verdankt seinen Spitznamen nicht nur der Tatsache, dass er einst der Guinness-Familie gehörte (und dort auch Familienmitglieder bestattet sind), sondern auch seiner Optik: Er hat die Form eines Guinness-Glases, und der künstlich angelegte Sandstrand wirkt wie die perfekte Schaumkrone. Heute gehört das private Areal einem Schweizer Unternehmer, der im Zuge der Panama Papers bekannt wurde. Baden ist dort unten leider verboten, weshalb der Strand trotz des schönen Wetters leer war.
Die Region ist zudem eine absolute Film-Kultstätte:
In der Serie Vikings diente der See als Kulisse für das Dorf Kattegat.
Auch Szenen für Braveheart, PS: Ich liebe dich (inklusive der bekannten Brücke) und die Serie Wednesday (im nahegelegenen Wald) wurden hier gedreht.
Wanderung mit "Wasser-Geiz"
Nachdem Valentin im Wohnmobil endlich seinen einstündigen Mittagsschlaf gefunden hatte, zog es uns hoch hinaus. Es ging steil bergauf durch eine atemberaubende Bergpanorama-Landschaft. Aus reiner "sozialer Fürsorge" (und um das Jammern der anderen zu verhindern, falls das Wasser knapp wird) rationierte Stephan sein Trinken so sehr, dass er auf dem gesamten Hinweg fast gar nichts trank und mit einem völlig trockenen Hals oben ankam. Valentin und unser Hund waren logischerweise bestens versorgt.
Oben angekommen bot sich uns ein gigantischer Ausblick über die Wicklow Mountains. Trotz der Befürchtung, dass es am Wochenende voll wird, war es ein absolut gelungener Ausflug. Den Hundekotbeutel haben wir übrigens pflichtbewusst wieder mit zurück zum Wohnmobil genommen!
Schaltet auch das nächste Mal wieder ein, wenn es im Wohnmobil weiter durch Irland geht!
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10.07.2026
45 Minuten
In der 44. Folge unseres Travel-Podcasts nehmen wir euch mit auf einen ereignisreichen und ziemlich turbulenten Tagesausflug nach Dublin! Nach einer etwas unruhigen Nacht an unserer Promenade in Clontarf, wo uns das rhythmische Klappern der Autos auf den Rillen im Asphalt in den Ohren lag, hieß es erst einmal: Valentin unterhalten, frühstücken und die Sachen packen.
Erst gegen 11:00 Uhr kamen wir los und machten uns mit dem Doppeldeckerbus auf den Weg in die irische Hauptstadt. Doch der Start verlief anders als gedacht: Der Busfahrer akzeptierte entgegen unserer Erfahrungen aus UK keine Kartenzahlung, sondern wollte partout nur Münzen! Zum Glück rettete uns ein 5-Euro-Schein die Fahrt, und der nette Fahrer drückte bei den restlichen 20 Cent ein Auge zu.
In Dublin angekommen (Endstation Talbot Street), stürzten wir uns ins Getümmel. Vorbei am gigantischen "The Spire" und dem interaktiven Portal, an dem Kinder im England-Outfit gerade Schere-Stein-Papier mit Menschen auf der anderen Seite der Welt spielten, merkten wir schnell: Die Stadt ist voll! Der Grund? Eine riesige, internationale Dance-Competition mit über 120.000 Teilnehmern, die der Stadt ein echtes Gewusel bescherte.
Unser erstes großes Ziel war das historische Trinity College. Nach einem kurzen Schreckmoment – Valentins Sonnenhut ging unterwegs verloren, konnte aber glücklicherweise auf einem Fahrradständer wiedergefunden werden – schlüpften wir über einen Seiteneingang auf das wunderschöne Gelände. Dort herrschte festliche Stimmung wegen der Graduation-Feiern. Lange durften wir die Atmosphäre allerdings nicht genießen, denn das Security-Personal wies uns freundlich, aber bestimmt darauf hin, dass Hunde (selbst auf dem Außengelände) strengstens verboten sind.
Weiter ging es durch die belebten Einkaufsstraßen in Richtung St. Stephen’s Green. Während Valentin im Park ein ausgiebiges Nickerchen im Kinderwagen machte, kämpften wir mit lauten Teenagern, Schattenplätzen, die wir per "Switcheroo" mit anderen Parkbesuchern ergatterten, und einer herannahenden Live-Band. Valentin wurde schließlich durch ein anderes kreischendes Kleinkind geweckt, genoss danach aber sichtlich die Zeit auf dem Spielplatz, wo er mit einem kleinen Jungen fleißig Stöckchen am Schachbrett austauschte und – mal wieder – trotz Jungs-Kleidung von allen für ein Mädchen gehalten wurde.
Der anschließende Boxenstopp im St. Stephen’s Einkaufszentrum verlangte uns noch einmal alles ab: Während drinnen das Wickeln und Stillen organisiert werden musste (inklusive der Suche nach dem Schlüssel für die Barrierefrei-Toilette), hieß es draußen für den Rest des Teams: Warten mit Hund Mila. Da Hunde im Center verboten sind und draußen an der Ecke reger Trubel herrschte, war an Entspannung kaum zu denken. Auch das Thema Obdachlosigkeit und Drogenabhängigkeit fiel uns in den Straßen der Stadt hier leider vermehrt auf.
Nach einem schnellen Lidl-Snack (Backwaren und Kaffee) an der St. Patrick’s Cathedral wollten wir eigentlich noch das Dublin Castle aus der Nähe sehen. Doch Pustekuchen: Wegen einer EU-Veranstaltung im Rahmen der irischen Ratspräsidentschaft 2026 war das gesamte Areal weiträumig mit Gittern abgesperrt und von der Garda bewacht.
Vorbei an der imposanten Christ Church Cathedral und nach gefühlt endlos langen Ampelphasen – die Valentin zwischendurch in der Trage verbringen musste – zog es uns schließlich zu den geschichtsträchtigen Mauern der Guinness-Brauerei im Stadtteil St. James's Gate. Schon von Weitem kamen uns die Besucher mit ihren Souvenirtüten entgegen.
Schaltet ein und erfahrt alles über unseren chaotischen, anstrengenden, aber unheimlich faszinierenden Tag im Herzen von Dublin!
Erst gegen 11:00 Uhr kamen wir los und machten uns mit dem Doppeldeckerbus auf den Weg in die irische Hauptstadt. Doch der Start verlief anders als gedacht: Der Busfahrer akzeptierte entgegen unserer Erfahrungen aus UK keine Kartenzahlung, sondern wollte partout nur Münzen! Zum Glück rettete uns ein 5-Euro-Schein die Fahrt, und der nette Fahrer drückte bei den restlichen 20 Cent ein Auge zu.
In Dublin angekommen (Endstation Talbot Street), stürzten wir uns ins Getümmel. Vorbei am gigantischen "The Spire" und dem interaktiven Portal, an dem Kinder im England-Outfit gerade Schere-Stein-Papier mit Menschen auf der anderen Seite der Welt spielten, merkten wir schnell: Die Stadt ist voll! Der Grund? Eine riesige, internationale Dance-Competition mit über 120.000 Teilnehmern, die der Stadt ein echtes Gewusel bescherte.
Unser erstes großes Ziel war das historische Trinity College. Nach einem kurzen Schreckmoment – Valentins Sonnenhut ging unterwegs verloren, konnte aber glücklicherweise auf einem Fahrradständer wiedergefunden werden – schlüpften wir über einen Seiteneingang auf das wunderschöne Gelände. Dort herrschte festliche Stimmung wegen der Graduation-Feiern. Lange durften wir die Atmosphäre allerdings nicht genießen, denn das Security-Personal wies uns freundlich, aber bestimmt darauf hin, dass Hunde (selbst auf dem Außengelände) strengstens verboten sind.
Weiter ging es durch die belebten Einkaufsstraßen in Richtung St. Stephen’s Green. Während Valentin im Park ein ausgiebiges Nickerchen im Kinderwagen machte, kämpften wir mit lauten Teenagern, Schattenplätzen, die wir per "Switcheroo" mit anderen Parkbesuchern ergatterten, und einer herannahenden Live-Band. Valentin wurde schließlich durch ein anderes kreischendes Kleinkind geweckt, genoss danach aber sichtlich die Zeit auf dem Spielplatz, wo er mit einem kleinen Jungen fleißig Stöckchen am Schachbrett austauschte und – mal wieder – trotz Jungs-Kleidung von allen für ein Mädchen gehalten wurde.
Der anschließende Boxenstopp im St. Stephen’s Einkaufszentrum verlangte uns noch einmal alles ab: Während drinnen das Wickeln und Stillen organisiert werden musste (inklusive der Suche nach dem Schlüssel für die Barrierefrei-Toilette), hieß es draußen für den Rest des Teams: Warten mit Hund Mila. Da Hunde im Center verboten sind und draußen an der Ecke reger Trubel herrschte, war an Entspannung kaum zu denken. Auch das Thema Obdachlosigkeit und Drogenabhängigkeit fiel uns in den Straßen der Stadt hier leider vermehrt auf.
Nach einem schnellen Lidl-Snack (Backwaren und Kaffee) an der St. Patrick’s Cathedral wollten wir eigentlich noch das Dublin Castle aus der Nähe sehen. Doch Pustekuchen: Wegen einer EU-Veranstaltung im Rahmen der irischen Ratspräsidentschaft 2026 war das gesamte Areal weiträumig mit Gittern abgesperrt und von der Garda bewacht.
Vorbei an der imposanten Christ Church Cathedral und nach gefühlt endlos langen Ampelphasen – die Valentin zwischendurch in der Trage verbringen musste – zog es uns schließlich zu den geschichtsträchtigen Mauern der Guinness-Brauerei im Stadtteil St. James's Gate. Schon von Weitem kamen uns die Besucher mit ihren Souvenirtüten entgegen.
Schaltet ein und erfahrt alles über unseren chaotischen, anstrengenden, aber unheimlich faszinierenden Tag im Herzen von Dublin!
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Über diesen Podcast
Wir sind als Familie mit Hund und Oldtimer-Wohnmobil unterwegs –
und seit kurzem auch zum ersten Mal mit Baby. Nach einem Jahr
Vollzeit-Leben im Camper nutzen wir ihn heute für spannende Touren
quer durch Europa. Unsere längste Reise dauerte 12 Monate und
führte uns durch 17 Länder, von Skandinavien über das Baltikum bis
nach Südosteuropa und zurück. Danach folgten eine kürzere Tour
durch Niederlandeund Belgien sowie eine Hochzeitstour nach England.
Im Podcast teilen wir Erlebnisse, Abenteuer und Tipps zum Reisen
mit Baby, Hund und Oldtimer-Wohnmobil. 👉 Mehr auf Instagram:
@lida.the.camper
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