SRFglobal vom 02.07.2026
vor 4 Tagen
Die FIFA ist eine der mächtigsten Organisationen der Welt. Sie
mobilisiert Milliarden, verhandelt mit Staatschefs und richtet mit
der Fussball-WM eines der grössten globalen Ereignisse aus. Unter
Infantino ist sie zu einem geopolitischen Akteur geword ...
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Beschreibung
vor 4 Tagen
Die FIFA ist eine der mächtigsten Organisationen der Welt. Sie
mobilisiert Milliarden, verhandelt mit Staatschefs und richtet mit
der Fussball-WM eines der grössten globalen Ereignisse aus. Unter
Infantino ist sie zu einem geopolitischen Akteur geworden. Was will
er erreichen – und wer profitiert? Mit 211 Mitgliedsverbänden
vereint die FIFA mehr Mitglieder als die UNO. Als privater Verein
mit Sitz in Zürich verfügt sie über enorme finanzielle und
politische Macht – ohne demokratische Legitimation und mit
begrenzter externer Kontrolle. Kritiker sehen darin eine
Entwicklung, die sich unter Präsident Gianni Infantino nochmals
verstärkt hat. Als FIFA-Präsident pflegt Infantino enge Beziehungen
zu den Mächtigsten dieser Welt. Ob Donald Trump, Wladimir Putin
oder der saudische Kronprinz Mohammed bin Salman: Infantino bewegt
sich noch mehr als sein Vorgänger auf dem Parkett der Weltpolitik.
Die Nähe zu politischen Entscheidungsträgern macht die FIFA selbst
zu einem geopolitischen Akteur. Besonders sichtbar wird diese
Entwicklung bei der Vergabe und Inszenierung von
Weltmeisterschaften. Russland, Katar, die USA und künftig
Saudi-Arabien zeigen, wie eng Sport, Prestige und politische
Interessen miteinander verknüpft sind. SRFglobal untersucht, wie
die FIFA zur Weltmacht wurde – und welche Rolle der Fussball dabei
spielt. Moderator Sebastian Ramspeck spricht darüber mit dem
ehemaligen FIFA-Kommunikationschef Alexander Koch, dem
Korruptionsexperten und FIFA-Kritiker Mark Pieth sowie dem
Journalisten und FIFA-Kenner Simon Kuper von der «Financial Times».
mobilisiert Milliarden, verhandelt mit Staatschefs und richtet mit
der Fussball-WM eines der grössten globalen Ereignisse aus. Unter
Infantino ist sie zu einem geopolitischen Akteur geworden. Was will
er erreichen – und wer profitiert? Mit 211 Mitgliedsverbänden
vereint die FIFA mehr Mitglieder als die UNO. Als privater Verein
mit Sitz in Zürich verfügt sie über enorme finanzielle und
politische Macht – ohne demokratische Legitimation und mit
begrenzter externer Kontrolle. Kritiker sehen darin eine
Entwicklung, die sich unter Präsident Gianni Infantino nochmals
verstärkt hat. Als FIFA-Präsident pflegt Infantino enge Beziehungen
zu den Mächtigsten dieser Welt. Ob Donald Trump, Wladimir Putin
oder der saudische Kronprinz Mohammed bin Salman: Infantino bewegt
sich noch mehr als sein Vorgänger auf dem Parkett der Weltpolitik.
Die Nähe zu politischen Entscheidungsträgern macht die FIFA selbst
zu einem geopolitischen Akteur. Besonders sichtbar wird diese
Entwicklung bei der Vergabe und Inszenierung von
Weltmeisterschaften. Russland, Katar, die USA und künftig
Saudi-Arabien zeigen, wie eng Sport, Prestige und politische
Interessen miteinander verknüpft sind. SRFglobal untersucht, wie
die FIFA zur Weltmacht wurde – und welche Rolle der Fussball dabei
spielt. Moderator Sebastian Ramspeck spricht darüber mit dem
ehemaligen FIFA-Kommunikationschef Alexander Koch, dem
Korruptionsexperten und FIFA-Kritiker Mark Pieth sowie dem
Journalisten und FIFA-Kenner Simon Kuper von der «Financial Times».
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