#157 Vier Käfige und ein Hamster

#157 Vier Käfige und ein Hamster

vor 20 Stunden
Folge 157
33 Minuten
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Beschreibung

vor 20 Stunden
Tony, der Hamster, selbst mit nach Kärnten – was eine erstaunliche
Käfig-Logistik nach sich zieht: Transportkäfig, Wiener Käfig,
Kärntner Käfig, Willhaben-Käfig. Vier Käfige, ein Hamster. Dazu der
Plan für die Sommerfrische: kein fixes Programm, jeden Morgen
entscheiden was der Tag bringt, Tscheppeschlucht oder See –
Hauptsache spontan. Dass man trotzdem immer wieder an denselben
fünf Stellen landet, erklärt Barry Schwartz schon lange: Zu viel
Auswahl führt zu Entscheidungslähmung. Man greift zum Bewährten.
Lukas lag gegen Podcast-Kollegen und Tennis-Freund Manuel R. 4:0
zurück – und hat dann zwar stark aufgeholt, aber knapp im Tie-Break
verloren. Daraus entsteht eine Diskussion über Flow und Kontrolle:
Der Aufschlag ist der einzige Schlag im Tennis, den man vollständig
kontrolliert – und dennoch genau deshalb der schwierigste. Sobald
man aktiv denkt – Kahnemann’s System 2 – verkrampft der Körper. In
der Reaktion, im Ballwechsel, schaltet man ab – Flow-Zustand,
Csikszentmihalyi lässt grüßen – und das Gehirn macht den Rest.
Tennis als Metapher für alle Situationen, in denen Nachdenken
schadet. Außerdem: Ein Film mit Timothée Chalamet, der beide nicht
loslässt, und Gedanken über das Video-Format-Launch des Podcasts,
der noch immer auf sich warten lässt.
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