Podcast
Podcaster
Beschreibung
vor 20 Stunden
Pegah Tavakkolkhah wartete lange darauf, dass jemand sie
mitnimmt. Dann hörte sie auf zu warten — und fuhr einfach los.
Allein, 360 Kilometer, drei Tage. Was danach kam, war keine
Abenteuergeschichte, sondern eine ganz neue Vorstellung von
Freiheit: langsam, leise, und ganz bei sich.
Darum geht's in dieser Folge
Pegah Tavakkolkhah kam für ihre Promotion in Bioinformatik aus
dem Iran nach München. Sie kannte niemanden, sprach kaum Deutsch
und musste sich ihr Leben komplett neu aufbauen. Was ihr dabei
half, war kein großer Plan, sondern ein gebrauchtes Fahrrad. Aus
kurzen Fahrten wurden mehrtägige Radreisen. Aus Unsicherheit
entstand Vertrauen. Und aus dem Unterwegssein entwickelte sich
eine persönliche Philosophie über Freiheit, Mut und
Selbstständigkeit.
Heute schreibt Pegah an einem Buch über Freiheit und Philosophie,
erzählt ihre Geschichten bei den Story Nights in München und
radelt stellvertretend für die Menschen im Iran, die diese
Freiheit nicht erleben können.
Ein Gespräch über leise Veränderungen, das Alleinsein als
Kraftquelle und die Frage, warum wahre Freiheit oft dort beginnt,
wo man aufhört, sich beweisen zu wollen.
Highlights dieser Folge
Das erste Fahrrad als Symbol der Freiheit
Warum Pegah sich schon in ihrer ersten Woche in München ein
gebrauchtes Fahrrad kaufte – und weshalb damit alles begann.
Allein unterwegs – und plötzlich wirklich
präsent
Warum ein Baum einfach nur ein Baum sein darf und weshalb wir
vieles erst dann wirklich wahrnehmen, wenn wir es nicht ständig
teilen oder erklären.
Wie eine Trennung zur ersten großen Radreise
führte
Warum ein Trekkingrad und eine schwierige Lebensphase zum Beginn
eines neuen Kapitels wurden.
Warum ein Kreuzbandriss zu ihren wichtigsten Erfahrungen
gehört
Wie der Verlust ihrer größten Freiheit ihr eine noch tiefere Form
von Freiheit zeigte.
Warum sie für die Menschen im Iran radelt
Welche Veränderungen sie bei ihrem letzten Besuch erlebt hat –
und warum sie ihr besonders viel Hoffnung geben.
Ihr Buch über Freiheit
Warum sie fast 300 Seiten über Radreisen, Philosophie und die
Frage schreibt, was im Leben wirklich zählt.
Freiheit beginnt mit Akzeptanz
Warum wir nicht alles verändern müssen, um frei zu sein.
Das schönste Zitat der Folge„Wenn ich alleine bin, sehe ich
einen Baum – und das ist einfach ein Baum. Ich muss ihn nicht
beschreiben. Denn sobald ich ihn beschreibe, sehe ich ihn nicht
mehr."– Pegah Tavakkolkhah
Über Pegah Tavakkolkhah
Pegah Tavakkolkhah ist Bioinformatikerin, Radreisende und
angehende Autorin. Mit 25 Jahren kam sie aus dem Iran nach
Deutschland, um an der LMU München zu promovieren. Was als
Neuanfang in einer fremden Umgebung begann, entwickelte sich über
viele kleine Schritte zu einer ganz eigenen Lebensphilosophie:
langsam reisen, wenig brauchen und Freiheit nicht im Außen,
sondern in sich selbst finden.
Pegahs Philosophie in fünf Gedanken
Langsam unterwegs sein – Wer langsamer wird,
sieht mehr.
Kleine Experimente wagen – Veränderung beginnt
selten mit einem großen Sprung.
Nicht vergleichen – Keine Likes, keine
Rankings, kein Beweisen.
Akzeptanz schafft Freiheit – Wer nicht gegen
das Unveränderliche kämpft, wird innerlich frei.
️ Sein eigener Retter sein – Nicht warten,
bis jemand kommt. Einfach losfahren.
Links aus dieser Folge
Story Nights München
Hat dir die Folge gefallen?
Wenn dir Mehr Mut zum Glück gefällt, freuen wir
uns über eine Bewertung bei Spotify oder Apple Podcasts. Damit
hilfst du, den Podcast noch mehr Menschen zugänglich zu machen.
Kennst du jemanden, der auf den richtigen Moment wartet? Dann
teile diese Folge – vielleicht ist genau jetzt der richtige
Zeitpunkt, einfach loszufahren.
Mehr Mut zum Glück erscheint regelmäßig mit
Menschen, die zeigen: Glück passiert nicht einfach – wir können
den Mut entwickeln, ihm entgegenzugehen.
Alle Folgen: pod.link/1515291394
Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Weitere Episoden
1 Stunde 5 Minuten
vor 2 Monaten
1 Stunde 15 Minuten
vor 5 Monaten
1 Stunde 12 Minuten
vor 8 Monaten
Kommentare (0)
Melde Dich an, um einen Kommentar zu schreiben.