Michael Koger: «Die Jungs gingen vergessen»
vor 2 Wochen
Studien stellen bei jungen Männern problematische Männerbilder
fest, Nationalräte von links bis rechts fordern den Bundesrat auf,
sich mit der toxischen Männlichkeit zu befassen. Was ist los mit
den Jungs? Michael Koger ist Co-Leiter der einzigen Fach ...
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Beschreibung
vor 2 Wochen
Studien stellen bei jungen Männern problematische Männerbilder
fest, Nationalräte von links bis rechts fordern den Bundesrat auf,
sich mit der toxischen Männlichkeit zu befassen. Was ist los mit
den Jungs? Michael Koger ist Co-Leiter der einzigen Fachstelle für
Buben und junge Männer der Schweiz. Erfolgreich, stark, den Frauen
überlegen: das Bild, das Buben anstreben, hat oft mit Dominanz zu
tun, sagt Koger. Er führt an Schulen Workshops mit Jungs-Gruppen
durch. Dabei erlebt er die jungen Männer in einem Spannungsfeld:
Die Erwachsenenwelt erwarte von ihnen, dass sie empathisch und
fürsorglich sind, in der Schule aber müssten sie nach wie vor den
harten Typen markieren, um ernst genommen zu werden. Wir als
Gesellschaft hätten angenommen, dass die Jungs im Zuge der
Emanzipation der Frauen ihre Rolle finden. Doch das fand nur
bedingt statt. Sie gingen vergessen, wir hätten sie sich selbst und
Social Media überlassen. Der Sozialpädagoge Michael Koger ist
Co-Leiter der Fachstelle «OH BOY*» ihn Zürich und zu Gast bei
Simone Hulliger.
fest, Nationalräte von links bis rechts fordern den Bundesrat auf,
sich mit der toxischen Männlichkeit zu befassen. Was ist los mit
den Jungs? Michael Koger ist Co-Leiter der einzigen Fachstelle für
Buben und junge Männer der Schweiz. Erfolgreich, stark, den Frauen
überlegen: das Bild, das Buben anstreben, hat oft mit Dominanz zu
tun, sagt Koger. Er führt an Schulen Workshops mit Jungs-Gruppen
durch. Dabei erlebt er die jungen Männer in einem Spannungsfeld:
Die Erwachsenenwelt erwarte von ihnen, dass sie empathisch und
fürsorglich sind, in der Schule aber müssten sie nach wie vor den
harten Typen markieren, um ernst genommen zu werden. Wir als
Gesellschaft hätten angenommen, dass die Jungs im Zuge der
Emanzipation der Frauen ihre Rolle finden. Doch das fand nur
bedingt statt. Sie gingen vergessen, wir hätten sie sich selbst und
Social Media überlassen. Der Sozialpädagoge Michael Koger ist
Co-Leiter der Fachstelle «OH BOY*» ihn Zürich und zu Gast bei
Simone Hulliger.
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