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Beschreibung
vor 10 Monaten
In den bisherigen Folgen haben wir die Anfänge des politischen
Zionismus und die Situation in Palästina um die Jahrhundertwende
betrachtet – von Theodor Herzls Vision bis zu den ersten
Siedlungsprojekten. Heute widmen wir uns dem Zeitraum 1911 bis
1918, einer Zeit dramatischer Umbrüche: dem Ersten Weltkrieg und
seinem Einfluss auf das zionistische Projekt, gipfelnd in der
Balfour-Deklaration von 1917. Diese Jahre markieren den Schritt
des Zionismus auf die internationale Bühne – und legen den
Grundstein für künftige Konflikte. Wir gehen der Frage nach, wie
der Zionismus im Kontext des Ersten Weltkriegs seine Strategie
neu ausrichtete und welche Interessen dahinterstanden. Wie kam
es, dass Großbritannien den Zionisten offiziell eine „nationale
Heimstätte“ in Palästina zusagte? Und was bedeutete das für die
dort lebende arabische Mehrheitsbevölkerung? Unsere Haltung dabei
ist fragend und kritisch: Ich erzähle in der Ich-Perspektive und
beleuchte ideologische Kontinuitäten sowie Machtverhältnisse,
anstatt neutral zu berichten.
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