Moondog – der bunte Hund des Jazz & mehr Musik grenzenlos

Moondog – der bunte Hund des Jazz & mehr Musik grenzenlos

vor 2 Tagen
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Beschreibung

vor 2 Tagen
Heute erinnern wir an Moondog, den blinden US-Musiker, dessen Bühne
die Straßen von New York waren. Hier lebte, komponierte und spielte
er als imposante Figur im Wikinger-Fantasiekostüm mit
selbstgebauten Instrumenten: Avantgarde, wie sie im Buche steht.
Vor 110 Jahren in Kansas zur Welt gekommen, nach einem Unglück mit
16 erblindet, entdeckte Louis Thomas Hardin alias Moondog auf der
Blindenschule die Musik. In ihm steckte ein unbändiger
Freiheitsdrang, zeitweise lebte er ohne Obdach. Aus den Straßen New
Yorks zog der mit Philip Glass und Steve Reich befreundete
Exzentriker seine Kraft, ihren Lärm und ihre Poesie machte er zu
Musik. Viele seiner Tracks sind bis heute Kult. 1974 verschwand
Moondog dann auf einmal aus New York. Manche wähnten ihn tot -
dabei hatte der hr ihn zu einem Sonderkonzert der Reihe "Avantgarde
und Pop" nach Frankfurt eingeladen, ins Funkhaus am Dornbusch.
Moondog gefiel es in Germany so gut, dass er blieb - bis zu seinem
Tod 1999 im Alter von 83 Jahren. Weitere Höhepunkte an der Hörbar
sind heute der Chansonnier Thomas Fersen, der deutsche Liedermacher
Pohlmann, sefardische Musik von Liona & Serena Strings sowie
die koreanische Sängerin Youn Sun Nah.
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