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Beschreibung
vor 14 Stunden
Chiara und Anna über Identität, Medien-Dramatik und den Weg
zurück zu sich selbst.
Wer bin ich, wenn der Job weg ist? Diese Frage klingt
philosophisch, ist aber für viele in einer beruflichen
Zwischenphase bittere Realität.
In dieser Folge sprechen Chiara und Anna über etwas, das selten
laut ausgesprochen wird: wie stark wir unsere Identität an unsere
Arbeit knüpfen und was das bedeutet, wenn sie plötzlich wegfällt.
Chiara teilt, wie sie sich beim Ausfüllen eines Bewerbungsportals
zum ersten Mal wirklich mit der Frage konfrontiert sah: Was
schreibe ich bei "aktuelle Position" hin? Und Anna erzählt, wie
sie gleichzeitig den Verlust des Jobs und den Verlust ihres
Sports verarbeitet und was das mit dem eigenen Selbstbild macht,
wenn gleich zwei Säulen wegbrechen.
Ausserdem: Warum Medienberichte über Arbeitslosigkeit manchmal
mehr Angst machen als helfen, wie unsere Generation vielleicht
resilienter ist als sie dargestellt wird, und warum Chiara sich
bewusst für den Master statt die 100%-Stelle entschieden hat.
Was ihr mitnehmt:
Warum Arbeit eine Säule ist, aber nicht die einzige
Wie man mit ambivalenten Gefühlen in der Jobsuche umgeht
Warum Normalisierung wichtiger ist als Dramatisierung
Empfehlung dieser Woche: "Ich arbeite, also bin ich" von brand
eins – Link Ein kluger Artikel darüber, warum wir
Arbeit so sehr mit Identität verknüpfen und was das über unsere
Gesellschaft sagt.
Jeden Montag eine neue Episode. Wir freuen uns, wenn ihr reinhört
und den Podcast mit jemandem teilt, dem er gerade etwas bedeuten
könnte.
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