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Beschreibung
vor 23 Stunden
In dieser Folge der philosophischen Morgentoilette widmet sich
Michael Lehofer der Frage, was uns antreibt, etwas Besonderes zu
werden, und untersucht dabei die Rolle von erlebten
Benachteiligungen in der Kindheit. Er stellt fest, dass das
Gefühl des Zurückgestelltseins oft zu einem lebenslangen
Kompensationsstreben führt, das als enorme Schaffenskraft wirken
kann, aber auch in destruktive Aggression umschlagen kann.
Lehofer reflektiert zudem, wie eine übermäßige positive
Bestärkung von Kindern heute möglicherweise den notwendigen
Antrieb zur Weiterentwicklung hemmt und warnt davor, dass das
Gefühl der Minderwertigkeit selbst bei großem Erfolg bestehen
bleiben kann. Ein weiterer wichtiger Aspekt ist die Gefahr, dass
Betroffene ihre Nachteile als Mittel zur Erpressung oder
Schuldzuschreibung gegenüber anderen nutzen, was er als latente
Machtausübung kritisiert. Schließlich betont er, dass der Umgang
mit Benachteiligung auch eine persönliche Entscheidung ist und
man aus dem Defizit in eine eigene Größe hineinwachsen kann,
anstatt sich dauerhaft als Opfer zu sehen.
– Michael Lehofer
Meine Bücher:
https://www.michaellehofer.at/buecher-michael-lehofer/
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