Die philosophische Morgentoilette
Podcaster
Episoden
27.07.2026
7 Minuten
In dieser Folge der philosophischen Morgentoilette widmet sich Michael Lehofer der dysfunktionalen Angstform der Eifersucht, die oft das Gegenteil dessen bewirkt, was sie vermeiden soll. Am Beispiel eines Patienten verdeutlicht er, wie unbegründete Eifersucht nicht als Schutz, sondern als Signal fehlender Bindungssicherheit wirkt. Lehofer argumentiert, dass Eifersucht im Grunde eine Art Selbstverlassen ist, da sie dem Partner mitteilt, dass die Liebe nicht gespürt wird. Dieser Mechanismus führt typischerweise dazu, dass genau die Angst vor dem Verlassenwerden durch das eigene Verhalten realisiert wird. Der Podcast regt dazu an, die eigene Wahrnehmung zu schärfen und vorsorgliche Maßnahmen nur dann zu ergreifen, wenn eine reale Gefahr erkennbar ist.
– Michael Lehofer
Meine Bücher: https://www.michaellehofer.at/buecher-michael-lehofer/
– Michael Lehofer
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20.07.2026
9 Minuten
In dieser Folge der philosophischen Morgentoilette widmet sich Michael Lehofer der Frage, wie man mit den unerwarteten Wendungen des Lebens umgehen kann, ohne in starren Konzepten gefangen zu bleiben. Er berichtet von einem Gespräch mit einem Mann, der seine Ehe durch eine Krise rettete, indem er geduldig abwartete, statt sofort auf eine Affäre seiner Frau zu reagieren. Als Kontrast dazu dient die Geschichte einer Philosophin und ihres Mannes, die nach einer ähnlichen Situation einen ungewöhnlichen gemeinsamen Lebensweg wählten. Beide Beispiele verdeutlichen, dass Leidensdruck oft nicht von den äußeren Umständen, sondern von der eigenen Unflexibilität im Denken herrührt. Lehofer argumentiert, dass das Relativieren festgefahrener Vorstellungen der Schlüssel zu einem friedlichen Miteinander mit dem eigenen Leben ist.
– Michael Lehofer
Meine Bücher: https://www.michaellehofer.at/buecher-michael-lehofer/
– Michael Lehofer
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13.07.2026
9 Minuten
In dieser Folge der philosophischen Morgentoilette widmet sich Michael Lehofer der Geschichte eines Mannes, der nach einer Phase des oberflächlichen Erfolgs und materiellen Überflusses eine innere Leere verspürt und sein Leben radikal verändert. Durch einen zufälligen Zugkontakt trifft er auf eine Frau, die nicht seinem bisherigen Typus entspricht, doch in dieser unerwarteten Begegnung findet er eine tiefe, innige Verbindung, die ihn überraschend in die Liebe führt. Lehofer nutzt diese Anekdote, um zu verdeutlichen, dass die Liebe oft ein anderes Gesicht hat, als wir es uns vorstellen, und dass unsere starren Vorstellungen das Leben oft unnötig verkleinern. Er plädiert dafür, sich nicht an diesen Bildern zu klammern, sondern sich vom Leben verzaubern und überraschen zu lassen. Denn wenn wir die Magie der Zufälle zulassen, wird die Erfahrung des Daseins fülliger und größer, als es unsere begrenzten Erwartungen je vermuten ließen.
– Michael Lehofer
Meine Bücher: https://www.michaellehofer.at/buecher-michael-lehofer/
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06.07.2026
8 Minuten
In dieser Folge der philosophischen Morgentoilette widmet sich Michael Lehofer dem Thema Selbstwertschätzung und unterscheidet es deutlich von der oft narzisstisch gefärbten Selbstbewunderung. Er argumentiert, dass wahre Wertschätzung darauf beruht, sich im eigenen Wert erkannt zu fühlen, was eine innere Reflexion voraussetzt, bevor man von außen Bestätigung erwartet. Lehofer kritisiert die moderne Kultur der Selbstoptimierung, die implizit vermittelt, man sei nicht in Ordnung, und schlägt stattdessen eine tägliche Praxis vor, bei der man sich bewusst auf die eigenen positiven Eigenschaften konzentriert. Diese innere Haltung wird als fundamentale Voraussetzung für eine gesunde Beziehungsfähigkeit dargestellt, da sie es ermöglicht, Wertschätzung von anderen auch tatsächlich wahrzunehmen. Durch das Definieren eigener Werte soll ein nachhaltiges Selbstbewusstsein entstehen, das nicht von ständiger äußerer Bestätigung abhängig ist.
– Michael Lehofer
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29.06.2026
7 Minuten
In dieser Folge der philosophischen Morgentoilette widmet sich Michael Lehofer der Frage, wie man auch aus den kleinen Dingen des Lebens viel gewinnen kann. Er betrachtet die Haltung verbitterter Menschen, die negative Erfahrungen oft ein Leben lang nachtragen, während positive Geschenke schnell vergessen werden. Lehofer erläutert, dass Verbitterung eine bewusste Haltung ist, die durch die bewusste Wahrnehmung vorhandener Ressourcen wie Gesundheit, Freunde oder Natur verändert werden kann. Anhand der Metapher eines bitteren Kaffees, der durch Zucker und Milch genussvoll wird, zeigt er auf, dass Einschränkungen nie das gesamte Leben ausfüllen. Der Philosoph betont, dass Glück keine Bedingungen kennt, sondern eine aktive Entscheidung darstellt, die unabhängig von der aktuellen Lebenssituation getroffen werden kann.
– Michael Lehofer
Meine Bücher: https://www.michaellehofer.at/buecher-michael-lehofer/
– Michael Lehofer
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Über diesen Podcast
GUTEN MORGEN! … heißt es von meiner Seite an jedem Montag um 06:00
Uhr mit meiner neuen Monolog-Podcast-Serie „Die philosophische
Morgentoilette“. Jeweils in einer ca. 10-minütigen Betrachtung
starten wir die Woche mit unterschiedlichen Gedanken zu Themen aus
dem psychologischen Umfeld.
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Wesel
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