Mord auf der Philosophenstiege: Der Fall Schlick

Mord auf der Philosophenstiege: Der Fall Schlick

vor 1 Tag
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Beschreibung

vor 1 Tag

Vor 90 Jahren wird der Philosoph Moritz Schlick auf einer Stiege
im Hauptgebäude der Wiener Universität erschossen. Der Täter, ein
ehemaliger Student Schlicks, gibt als Motiv an, der Professor
habe aktiv sein berufliches Fortkommen behindert. Es kursieren
aber rasch Gerüchte, ein Deutschnationaler habe das Attentat aus
weltanschaulichen Beweggründen begangen. Der gebürtige Berliner
Schlick hat den interdisziplinären phillosophischen Zirkel
"Wiener Kreis" gegründet. Dessen Ziel ist eine antimetaphysische,
rein wissenschaftliche Weltauffassung. Damit vertritt der Zirkel
eine Gegenposition zum Deutschen Idealismus und zum autoritären
christlich-katholischen Ständestaat. Die Haltung des "Wiener
Kreises" wird als "typisch jüdisch" verunglimpft, obwohl Schlick
gar kein Jude gewesen ist. - Eine Eigenproduktion des ORF,
gesendet in Ö1 am 18. 06. 2026 (Wh. v. 2016).


Gestaltung: Sabrina Adlbrecht
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