Friedl Koncilia - Der Bruch nach Córdoba (3/4)

Friedl Koncilia - Der Bruch nach Córdoba (3/4)

vor 1 Tag
32 Minuten
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Beschreibung

vor 1 Tag

Friedl Koncilia debütiert 1970 in der österreichischen
Nationalmannschaft. Seine weitere Laufbahn dokumentiert die
Gegensätze des Profisports. Er spricht über hart umkämpfte
Qualifikationsspiele und das unerbittliche Geschäft des
Vereinsfußballs. Und dann kam Córdoba. Bei der
Weltmeisterschaft 1978 in Argentinien bezwingt Österreich die
deutsche Nationalmannschaft mit 3:2. Friedl Koncilia hütet in
jenen neunzig Minuten das Tor und erlangt schlagartig
Berühmtheit. Gleichzeitig dokumentiert seine Biografie die Härte
des Geschäfts, die von zertrümmerten Wirbeln bis hin zu
geplatzten Verträgen reicht, bevor ein gänzlich neues Kapitel im
Fernen Osten beginnt.


Nudeln gegen Steaks: Während die
ostdeutsche Auswahl ihre Leistungsfähigkeit aus Kohlenhydraten
schöpf, vertraut der österreichische Verband vor den Spielen noch
auf schwere Fleischgerichte. Die heimische Sportwissenschaft
steckt in den Kinderschuhen.


Aufstieg zur Weltelite: Nach einigen
Misserfolgen gelingt die Qualifikation für die WM 1978. Der
Torhüter rückt in den Fokus der Öffentlichkeit und sieht sich
plötzlich mit kistenweiser Fanpost konfrontiert.


Vertragspoker im Spitalbett: Ein
Zusammenprall in Graz zertrümmert ihm mehrere Wirbel und kostet
ihn beinahe die Karriere. Noch in der Klinik beginnen die
Feilschereien um seine sportliche Zukunft, die er mit abrupten
Entscheidungen beantwortet.


Gescheiterte Transferträume: Konkrete
Angebote von New York Cosmos und dem RSC Anderlecht zerschlagen
sich in letzter Sekunde an physischen Schwächen und harten
Verhandlungsbandagen. Er kehrt nach Wien zurück, unterschreibt
bei der Austria und holt vier Meistertitel.


Die japanische Akribie: Nach dem Ende der
aktiven Laufbahn führt ihn der Weg als Trainer zu Gamba Osaka. In
Asien begegnet er einer völlig anderen Arbeitsmoral, bei der der
Trainerstab jede einzelne Übungssequenz penibel in Notizbüchern
festhält.


 


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ÜBER LEBENDE LEGENDEN.
In diesem Podcast stellen wir keine Fragen. Wir hören zu.
Menschen über 75 Jahren aus dem DACH-Raum erzählen ihr Leben in
ihren eigenen Worten – von Entscheidungen, Liebe, Brüchen und
dem, was rückblickend wirklich zählt.


Ein Monat, eine Legende, in vier Folgen. Jeden Donnerstag neu.


• Gelebte Geschichte: Wir bewahren individuelle Erinnerungen als
Teil unseres kollektiven Gedächtnisses.
• Generationen-Dialog: Wir schlagen eine Brücke zwischen Jung und
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den sozialen Zusammenhalt stärkt.
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durch generative KI nicht ersetzt werden kann.


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