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Beschreibung
vor 1 Tag
In dieser Episode sprechen wir mit Nina
Wöss, Investorin und Co-Founderin des Venture Capital
Fonds FundF, der gezielt in Startups mit
mindestens einer Frau im Gründungsteam investiert. Nina erzählt,
wie aus Community-Arbeit rund um Female Entrepreneurship ein
eigener 28-Millionen-Euro-Fonds wurde, warum Kapital das
wirksamste Werkzeug für mehr Diversität ist – und wie KI die
Spielregeln im Startup-Investing gerade grundlegend verändert.
Kapital schlägt
Mentoring: Mentoring-Programme für Gründerinnen
sind wertvoll, aber nicht ausreichend. Nina erklärt, warum der
eigentliche Game Changer der Zugang zu Kapital ist: Wer beim
ersten Investment rausfällt, kommt nie zu einer Series B. FundF
setzt genau dort an – mit einem strukturierten Deal-Flow aus dem
Female-Founders-Netzwerk und dem klaren Ziel, die Lücke schon in
der frühesten Finanzierungsphase zu schließen.
️ KI macht klassisches SaaS fast
uninvestierbar: Die Frage „Kann das Anthropic
morgen selbst anbieten?" ist für FundF zum zentralen
Auswahlkriterium geworden. Nina beschreibt, warum reine
B2B-SaaS-Modelle ohne Hardware-Komponente, proprietäre Daten oder
Patente unter enormem Druck stehen – und warum der Fonds deshalb
verstärkt auf Hardware-Software-Kombinationen in Climate Tech und
Health setzt, wo Verteidigbarkeit langfristig gesichert ist.
🪞 Ähnlichkeitsbias blockiert Diversität im
VC-System: Der Grund, warum trotz guter
Gründerinnen wenig Kapital fließt, ist kein böser Wille, sondern
ein strukturelles Problem: Investitionsentscheidungen werden von
Personen getroffen, die unbewusst in Teams investieren, die ihnen
ähnlich sehen. Nina benennt offen, dass auch KI daran bisher
wenig ändert – weil die neue Technologie sich im selben männlich
dominierten System bewegt.
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