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Beschreibung
vor 16 Stunden
Kirche und Macht F8: Macht, die ermächtigt Woran wir ungesunde
Machtstrukturen erkennen In der achten Folge unserer Reihe „Kirche
und Macht“ ziehen Lukas Amstutz und Martin Benz Bilanz. Sie bündeln
die Erkenntnisse der vergangenen Episoden und gehen der Frage nach,
wie ein gesunder Umgang mit Macht im kirchlichen Kontext gelingen
kann – und wo die systemischen Fallen lauern. Ein zentraler
Schwerpunkt dieser Folge ist das Phänomen der „Toxic Church“.
Anhand von drei Thesen des Theologen Manuel Schmid beleuchten die
beiden, woran man toxische Dynamiken und Gemeinden erkennt. -
Misstrauen gegenüber den eigenen Gefühlen: Wenn die gesunde
Intuition („Bauchschmerzen“ bei Entscheidungen) zugunsten einer
vermeintlich höheren Wahrheit weggewischt wird. - Verdächtigung des
Verstandes: Wenn kritisches Denken und wissenschaftliche
Erkenntnisse als „ungeistlich“ oder mangelnde Reife abgetan werden.
- Bedingungsloser Gehorsam: Wenn von geistlichen Autoritäten ein
kompromissloser Verzicht auf Widerspruch eingefordert wird.
Haltungen und Strukturen für einen gesunden Umgang mit Macht Martin
Benz teilt persönliche Einblicke aus seiner langjährigen Erfahrung
als Gemeindeleiter und reflektiert eigene Fehler. Um
Machtmissbrauch vorzubeugen, braucht es laut den beiden Podcastern
eine Verknüpfung von Macht mit klaren, guten Haltungen und gesunden
Systemen: - Geduld vs. Geschwindigkeit: Machtmissbrauch entsteht
oft dort, wo unter Zeitdruck schnelle Ergebnisse erzielt werden
sollen. Komplexe, partizipative Prozesse brauchen Zeit.
Bescheidenheit statt Ehrgeiz: Wenn der zahlenmäßige Erfolg über die
Barmherzigkeit gestellt wird, wächst die Rücksichtslosigkeit in der
Leitung. - Selbstfürsorge der Leitenden: Überlastung, Stress und
Einsamkeit machen anfällig für autoritäres Durchdrücken von
Entscheidungen. Nur wer gut für sich sorgt (Körper und Geist),
bleibt reflektiert und dialogfähig. - Strukturelle Gewaltenteilung:
Das System muss so gebaut sein, dass es Feedback und Kritik
zulässt, ohne dass Kritiker um ihren Ruf oder ihre Position
fürchten müssen. Macht gehört geteilt – zum Beispiel in echten
Teams statt bei Einzelpersonen. - Am Ende geht es um die Frage
welche Auswirkungen die ausgeübte Macht immer auch auf die am
wenigsten Privilegierten in unserer Gemeinschaft hat? Befähigt und
ermächtigt unsere Macht die anderen, oder macht sie sie kleiner?
Was denkst Du zu dieser Folge? Fragen und Anregungen?
bildungszentrum@bienenberg.ch
https://de.bienenberg.ch/medien/glaubenswert-podcast
Machtstrukturen erkennen In der achten Folge unserer Reihe „Kirche
und Macht“ ziehen Lukas Amstutz und Martin Benz Bilanz. Sie bündeln
die Erkenntnisse der vergangenen Episoden und gehen der Frage nach,
wie ein gesunder Umgang mit Macht im kirchlichen Kontext gelingen
kann – und wo die systemischen Fallen lauern. Ein zentraler
Schwerpunkt dieser Folge ist das Phänomen der „Toxic Church“.
Anhand von drei Thesen des Theologen Manuel Schmid beleuchten die
beiden, woran man toxische Dynamiken und Gemeinden erkennt. -
Misstrauen gegenüber den eigenen Gefühlen: Wenn die gesunde
Intuition („Bauchschmerzen“ bei Entscheidungen) zugunsten einer
vermeintlich höheren Wahrheit weggewischt wird. - Verdächtigung des
Verstandes: Wenn kritisches Denken und wissenschaftliche
Erkenntnisse als „ungeistlich“ oder mangelnde Reife abgetan werden.
- Bedingungsloser Gehorsam: Wenn von geistlichen Autoritäten ein
kompromissloser Verzicht auf Widerspruch eingefordert wird.
Haltungen und Strukturen für einen gesunden Umgang mit Macht Martin
Benz teilt persönliche Einblicke aus seiner langjährigen Erfahrung
als Gemeindeleiter und reflektiert eigene Fehler. Um
Machtmissbrauch vorzubeugen, braucht es laut den beiden Podcastern
eine Verknüpfung von Macht mit klaren, guten Haltungen und gesunden
Systemen: - Geduld vs. Geschwindigkeit: Machtmissbrauch entsteht
oft dort, wo unter Zeitdruck schnelle Ergebnisse erzielt werden
sollen. Komplexe, partizipative Prozesse brauchen Zeit.
Bescheidenheit statt Ehrgeiz: Wenn der zahlenmäßige Erfolg über die
Barmherzigkeit gestellt wird, wächst die Rücksichtslosigkeit in der
Leitung. - Selbstfürsorge der Leitenden: Überlastung, Stress und
Einsamkeit machen anfällig für autoritäres Durchdrücken von
Entscheidungen. Nur wer gut für sich sorgt (Körper und Geist),
bleibt reflektiert und dialogfähig. - Strukturelle Gewaltenteilung:
Das System muss so gebaut sein, dass es Feedback und Kritik
zulässt, ohne dass Kritiker um ihren Ruf oder ihre Position
fürchten müssen. Macht gehört geteilt – zum Beispiel in echten
Teams statt bei Einzelpersonen. - Am Ende geht es um die Frage
welche Auswirkungen die ausgeübte Macht immer auch auf die am
wenigsten Privilegierten in unserer Gemeinschaft hat? Befähigt und
ermächtigt unsere Macht die anderen, oder macht sie sie kleiner?
Was denkst Du zu dieser Folge? Fragen und Anregungen?
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